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Preise, Dauer & Anleitung

Auto-Aufbereitung

aktualisiert am 30.04.2021

Was kostet eine Autoaufbereitung?

Die Preise für eine professionelle Aufbereitung hängen vom Zustand und der Größe des Fahrzeuges ab. Abgerechnet wird auf Stundenbasis oder nach Pauschalbetrag.

Aufgaben wie Lackierarbeiten, Ausbesserungen von Kunststoff- und Stoffteilen oder Beulen entfernen werden in der Regel nach Stück und/oder Größe der schadhaften Stellen abgerechnet.

Die Kosten variieren je nach Anbieter stark. Deshalb lohnt sich vorab ein Vergleich mehrerer Werkstätten. Die nachfolgend genannten Preise sind eine Orientierung.

Aufbereitung innen:

  • Innenraumreinigung komplett: ab rund 100 Euro
Leistung Kosten
Saugen Ab 10 €
Reinigung Polster Ab 20 € je Sitz
Reinigung & Pflege Leder Ab 90 €
Reinigung Himmel Ab 50 €
Reinigung Scheiben Ab 10 €
Reparatur Kunststoffteil Ab 60 €
Reparatur Loch/Riss Sitz Ab 50 € Stoff, ab 80 € Leder

Aufbereitung außen:

  • Außenreinigung komplett: ab rund 250 Euro
Leistung Kosten
Handwäsche Karosserie Ab 20 €
Reinigung Felgen Ab 20 € je Felge
Polieren Ab 70 €
Reinigung Cabrioverdeck Ab 50 €
Motorwäsche Ab 40 €
Reinigung Unterboden Ab 30 €
Entfernen Lackkratzer Ab 40 €
Reparatur Kunststoffteil Ab 60 €
Reparieren Steinschlag Scheibe Ab 80 €
Ausdrücken Dellen Ab 50 € je Delle
Lackieren Spot-Repair Ab 80 €
Beseitigen Schramme Alufelge Ab 30 €

Wie lange dauert es?

Das hängt davon ab, was Sie machen lassen.

1 bis 2 Stunden dauert eine Innenreinigung beim Profi.

Bis zu 2 Tage dauert eine komplette Autoaufbereitung mit Ausbesserungen innen und außen.

Professionelle Aufbereitung – Was wird gemacht?

Eine professionelle Fahrzeugaufbereitung gliedert sich in Teilbereiche. Je nach Bedarf und Zustand des Autos können Sie den Umfang individuell zusammenstellen.

Diese Leistungen gibt es in der Regel:

  • Innenraumreinigung
  • Cockpitreinigung
  • Lederreinigung und –pflege
  • Geruchsbeseitigung
  • Außenreinigung
  • Motorraumreinigung
  • Felgenreinigung
  • Smart-Repair/Spot-Repair

Auto selbst aufbereiten– Anleitung

Innenreinigung:

Benötigtes Werkzeug und Material:

Staubsauger Verlängerungskabel Fusselrolle (Tiere im Auto)
Polsterreiniger/­Polsterschwamm Lederreiniger/­Lederpflege (eventuell) Teppichreiniger, Wurzelbürste
Tücher (Baumwolle und Mikrofaser) Schwamm Eimer
Warmes Wasser Glasreiniger und Spülmittel Kunststoffpflege
  1. Auto ausräumen: Räumen Sie das Auto aus – inklusive Fußmatten. Saugen Sie danach den Innenraum des Autos gründlich aus. Hartnäckige Haare entfernen Sie mit einer Fusselrolle.
  2. Sitze reinigen: Verschmutzte Autositze säubern Sie mit einem Polsterschaum nach der Gebrauchsanweisung auf der Dose. Sie sollten dabei den gesamten Sitz behandeln. So vermeiden Sie hinterher Farbunterschiede im Bezug.

    Ledersitze sollten mit speziellem Lederreiniger gesäubert, anschließend trockengerieben und mit Lederpflege behandelt werden. Die Mittel massieren Sie leicht mit einer weichen Bürste oder einem Schwamm ein. Die Lederpflege sollte gut 1 Stunde einwirken, bevor Sie diese mit einem Baumwoll- oder Mikrofasertuch polieren.
  3. Teppich reinigen: Ist der Fahrzeugteppich verschmutzt, sollten Sie diesen mit Teppichreiniger behandeln. Sollte der Teppich feucht/nass sein, diesen unbedingt trockenlegen. Ansonsten kann sich Schimmel bilden und der Unterboden von innen anfangen zu rosten.
  4. Kunststoff reinigen: Die Kunststoffteile im Fahrzeuginnenraum sind der Sonneneinstrahlung, starken Temperaturunterschieden und teilweise Beanspruchung durch die Insassen ausgesetzt. Sie gehören gründlich gereinigt. Lauwarmes Wasser mit etwas Spülmittel genügen.

    In Zwischenräume – etwa von Lüftungsdüsen - kommen Sie mit Ohrenstäbchen gut hinein. Anschließend reiben Sie die Kunststoffflächen trocken und tragen Sie einem Kunststoffpflegemittel auf. Dies versiegelt die Oberflächen und bringt den alten Glanz zurück.
  5. Scheiben reinigen: Sorgen Sie für klare Sicht und reinigen Sie die Autoscheiben von innen. Zuerst die Scheiben mit sauberen, lauwarmen Wasser mit etwas Reiniger mit einem Tusch abwischen. Dann den Glasreiniger auftragen und mit einem trockenen Mikrofasertusch trockenwischen.
  6. Gerüche entfernen: Riecht es im Auto unangenehm, kann eine Schale mit Kaffeepulver oder Essig kurzzeitige Abhilfe schaffen. Diese Haushaltsmittel überdecken andere Gerüche aber nur. Eine dauerhafte Geruchsneutralisierung erreichen Sie in der Regel nur mit einer Ozonbehandlung vom Fachbetrieb.

Außenreinigung:

Benötigtes Werkzeug und Material:

Waschstraße/­Dampfstrahler Autoshampoo Löser für Insekten, Harz, Teer (eventuell)
Eimer und Schwamm Warmes Wasser Alte Zahnbürste
Tücher (Baumwolle und Mikrofaser) Glasreiniger Lackreiniger
Wachs/Versiegelung Felgenreiniger Kunststoffreiniger
  1. Autowäsche: Die Vorwäsche sollten Sie in einer Waschstraße oder an einer Tankstelle mit Hochdruckreiniger machen (lassen). Hartnäckigen Schmutz können Sie davor mit einem speziellen Entferner einsprühen und etwas einwirken lassen.

    In der Waschstraße können Sie je nach Programm auch weitere Services dazu buchen, beispielsweise eine Unterbodenwäsche oder auch gleich das Rundumprogramm mit Wachsen und Versiegeln des Lackes. Dann reduziert sich die Handwäsche um einige Schritte.

    Nach dieser Grundreinigung erfolgt der Feinschliff per Hand. Schäumen Sie Ihr Auto dazu mit in lauwarmen Wasser gelösten Autoshampoo kräftig ein. Vergessen Sie dabei nicht die Innenseiten der Türblätter und die Holme.

    Auf Sauberkeit achten

    Waschen Sie den Lappen/Schwamm regelmäßig aus. Wechseln Sie häufiger das Wasser. Sonst können Schmutzpartikel den Lack zerkratzen.


    Anschließend spülen Sie das Auto mit klarem Wasser ab. Wischen Sie das Auto trocken. So vermeiden Sie unschöne Wasserflecken.
  2. Scheiben reinigen: Reinigen Sie auch alle Autoscheiben von außen inklusive der Außenspiegel mit Glasreiniger. Die Glasflächen werden danach mit einem Mikrofasertuch trockengerieben.
  3. Felgen reinigen: Meist sind die Felgen immer noch schmutzig. Vor allem Bremsstaub ist sehr hartnäckig. Hierfür gibt es im Fachhandel spezielle Felgenreiniger. Zum Entfernen des Dreckes bietet sich eine alte Zahnbürste an. Mit dieser kommen Sie auch an die engen Stellen der Felgen.

    Lackierte Felgen reinigen Sie mit spezieller Lackknete.
  4. Lack reinigen und konservieren: Zum Schluss bereiten Sie den Lack auf und konservieren ihn. Dafür bringen Sie auf der Karosserie Lackreiniger auf und reiben diesen ein. Nach einer Einwirkzeit von wenigen Minuten können Sie den getrockneten Reiniger mit einem frischen, trockenen Tuch abnehmen.

    Ältere, leicht verwitterte Lacke benötigen einen stärker abtragenden Reiniger als neuere Lacke.

Abkleben

Kleben Sie alle Kunststoffteile ab. Reiniger und Politur hinterlassen ansonsten Flecken, die nur schwer wieder weggehen.

Nach dem Reiniger erfolgt der zweite Gang mit einem Wachs oder einer Versiegelung. Nehmen Sie dafür frische Tücher.

  1. Kunststoffteile reinigen: Zum Schluss können Sie noch die Kunststoffteile mit einem eigenen Pflegemittel auffrischen und die Gummidichtungen der Türen und der Kofferraumklappe pflegen. So bleiben diese lange geschmeidig und werden nicht spröde und rissig.

    Dafür gibt es spezielle Gummi-Pflegemittel als Spray oder Stift. Ein einfacher Lippenpflegestift tut es auch.

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Sascha Rhode

Autor: Sascha Rhode

Schreibt, seit er lesen kann. Seit 2012 ist er für CHECK24 auf Mission Kfz unterwegs. Privat steht er auf altes Eisen – auf vier wie zwei Rädern.

Hinweis: Trotz gewissenhafter Recherche kann die Richtigkeit und Aktualität der Angaben nicht garantiert werden.