Aus für den Yeti

Škoda bringt mit Karoq kleinen SUV

aktualisiert am 28.04.2017
Foto: Škoda

Škoda baut seine SUV-Flotte aus. Nach dem großen Kodiaq kommt der etwas kleinere Karoq. Dessen Marktstart ist für Herbst 2017 angekündigt.

Der Karoq ist der Nachfolger des Yeti. Der Van ist damit Geschichte.

Das neue Modell ist gut zehn Zentimeter länger und rund fünf Zentimeter breiter als der Yeti. Dafür kommt der SUV etwas geduckter daher: Die Höhe schrumpft um fast acht Zentimeter.

Mehr Platz, variable Sitzbank

Durch die veränderten Maße gibt es im Innenraum des Karoq mehr Platz für Passagiere und Gepäck.

Eine typische Van-Errungenschaft gibt es aber auch im neuen Tschechen-SUV: Die hintere Sitzbank ist längs verschiebbar und kann bei Bedarf fix ausgebaut werden. Das schafft zusätzliche Flexibilität im Laderaum. Der schluckt zwischen 479 und 1.810 Liter Gepäck.

Volldigitale Instrumente

Innen geht es modern zu. Die Bordinstrumente sind volldigital und kommen aus dem VW Tiguan. Der Hersteller geizt darüber hinaus auch nicht bei den verfügbaren Assistenzsystemen. Serienmäßig sind etwa ein Front-Assistent mit Notbremsfunktion sowie die Fußgängererkennung für den Stadtverkehr.

Dazu werden unter anderem eine Ausparkhilfe, Berganfahrhilfe, Verkehrszeichenerkennung, ein Spurhalteassistent und ein Emergency Assist angeboten, der bei drohender Fahruntüchtigkeit des Fahrers eingreift.

Äußerlich nimmt der Fünfsitzer Karoq die Designsprache des größeren Bruders Kodiaq auf: zackige Sicken, keilförmige Heckleuchten, der bekannte Grill.

Bullig und trotzdem dynamisch

Der Yeti-Nachfolger ist trotz der SUV-typischen Bulligkeit der Karosserie seitlich deutlich dynamischer gezeichnet. So steigt die „Gürtellinie” (also das Blechkleid unterhalb der Fenster) nach hinten leicht an. Die Fensterlinie hingegen fällt leicht ab.

Fünf Motoren mit 115 bis 190 PS

Škoda wird das Modell mit fünf Motorisierungen anbieten: zwei Benziner und drei Diesel. Diese leisten zwischen 115 und 190 PS. Standard ist Frontantrieb. Nur der stärkste Motor hat Allrad.

Preislich wird sich der Karoq wohl ab rund 22.000 Euro bei den Händlern einfinden.

Der Škoda Karoq basiert auf der gleichen Plattform wie die Konzernbrüder Seat Alteca und VW T-Roc. Der Tschechen-SUV soll dabei der Preisgünstigste des Dreigestirns werden.

Der Name Karoq leitet sich aus der Sprache der Ureinwohner Alaskas ab und bedeutet schlicht so viel wie „Auto”.

Wie finden Sie den Artikel?

Sascha Rhode

Redakteur Sascha Rhode

Schreibt, seit er lesen kann. Seit 2012 ist er für CHECK24 auf Mission Kfz unterwegs. Privat steht er auf altes Eisen – auf vier wie zwei Rädern.

Hinweis: Trotz gewissenhafter Recherche kann die Richtigkeit und Aktualität der Angaben nicht garantiert werden.
  • Was möchten Sie tun?

Wussten Sie schon, dass...

es auf dem Mond drei Fahrzeuge gibt?