Konzeptstudie Vision E

Škoda zeigt Zukunft der Elektromobilität

aktualisiert am 25.08.2017
Foto: Škoda

Škoda hat seine Elektroauto-Studie Vision E weiterentwickelt. Die Europapremiere wird auf der IAA im September sein.

Die Studie soll die Blaupause für die künftige Strategie in Sachen Elektromobilität des Autobauers sein.

Entsprechend ambitioniert sind die Modell-Details, die Skoda bereits jetzt bekanntgibt.

Wie wird der Akku geladen?

Der Vision E soll dank zwei Elektromotoren an Bord insgesamt 306 PS Leistung bringen. Die Höchstgeschwindigkeit ist bei 180 km/h erreicht, die Reichweite mit einer Batterieladung wird mit 500 Kilometern angegeben. Geladen wird induktiv.

Auch beim Design ist vieles erlaubt. Škoda streicht die B-Säule und spendiert dem Modell-Entwurf gegenläufig öffnende Türen. Die vier Einzelsitze sind drehbar. Außenspiegel soll es keine mehr geben. Deren Aufgabe übernehmen Kameras.

Wie wird der Fahrer überwacht?

Diese haben sowieso einen zentralen Stellenwert. Sie überwachen auch den Fahrer per Eye-Tracking und warnen bei auftretenden Müdigkeitserscheinungen.

Sogar seine Herzfrequenz wird überwacht. Erkennt der digitale Doktor Probleme, bremst das Fahrzeug automatisch ab.

Was kann Vision E?

Überhaupt soll das künftige Elektroauto bereits halbautonom auf Level-3-Niveau unterwegs sein. Per Autopilot beschleunigt, bremst und weicht das Fahrzeug selbstständig aus – zumindest auf der Autobahn.

Die Parkplatzsuche übernimmt der Car Park Autopilot. Nur aussteigen muss der Mensch noch selbstständig.

Jedem Passagier steht ein eigener Monitor zur Verfügung. Damit können die Insassen selbst das Infotainmentsystem bedienen und sonstige Komfortdetails für sich passend einstellen.

Das Konzeptauto ist 4,67 Meter lang, gut 1,90 Meter breit und fast 1,60 Meter hoch. Die Überhänge sind sehr kurz ausgefallen, der Radstand ist dafür umso länger – er misst 2,85 Meter. Durch den fehlenden Mitteltunnel sollen die Passagiere deutlich mehr Raum bekommen.

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Sascha Rhode

Redakteur Sascha Rhode

Schreibt, seit er lesen kann. Seit 2012 ist er für CHECK24 auf Mission Kfz unterwegs. Privat steht er auf altes Eisen – auf vier wie zwei Rädern.

Hinweis: Trotz gewissenhafter Recherche kann die Richtigkeit und Aktualität der Angaben nicht garantiert werden.
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