Renegade und Compass

Jeep setzt auf Plug-in-Hybride

Lesezeit 1 Min.
aktualisiert am 21.10.2019
Foto: FCA

Geländewagen-Spezialist Jeep tut sich bislang schwer mit der Elektrifizierung seiner Offroader. Doch das soll sich nun ändern.

Künftig soll der Jeep Renegade auch als Plug-in-Hybrid angeboten werden.

Was ist schon bekannt?

Die Traditionsmarke in italienisch-amerikanischem Besitz verspricht eine rein elektrische Reichweite von bis zu 50 Kilometer.

Beim Antrieb setzt Jeep dabei auf die Kombination eines Benzinmotores mit 1,3 Liter Hubraum mit einem Elektromotor. Die Systemleistung soll bei bis zu 240 PS liegen.

Jeder Motor treibt eine Achse an – der Benziner die Vorderachse, der E-Motor die hintere Achse. Damit verfügt der Renegade über Allradantrieb. Dieser soll sich effektiver regeln lassen als die mechanische Variante.

Innen soll sich im Vergleich zum normalen Modell nicht viel ändern. Es gibt lediglich ein zusätzliches Display, das die Arbeit des Hybridsystemes dokumentiert.

Wo werden die Modelle gebaut?

Gebaut wird der Teilzeitstromer im Werk im süditalienischen Melfi. Die entsprechende Umrüstung ist gerade abgeschlossen worden.

Die Produktion soll im Laufe des Jahres 2020 starten.

Im Werk in Melfi wird künftig auch der Jeep Compass vom Band laufen. Dieses Modell wurde bislang nur in Mexiko gebaut. 

Auch den Compass gibt es in einer Plug-in-Variante.

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Michael Langenwalter

Redakteur Michael Langenwalter

Kurvt seit mehr als 30 Jahren kreuz und quer durch die PS-Welt. Mit einem besonderem Faible für kernige Offroader.

Hinweis: Trotz gewissenhafter Recherche kann die Richtigkeit und Aktualität der Angaben nicht garantiert werden.
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