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Baufinanzierung Lexikon

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Muskelhypothek

Eine Muskelhypothek bezeichnet die Eigenleistung, die die Käufer oder Bauherren bei einer Immobilie selbst erbringen. Durch eine Muskelhypothek werden die Finanzierungskosten reduziert, wodurch die benötigte Kreditsumme sinkt. Eine niedrigere Darlehenshöhe verbessert in der Regel die Konditionen – und erhöht darüber hinaus auch die Wahrscheinlichkeit, dass dem Kreditwunsch entsprochen wird.

Die Höhe der Muskelhypothek wird von Privatleuten allerdings oft überschätzt. Die Eigenleistung ist mit viel Aufwand und Zeit verbunden und erfordert auch eine gewisse handwerkliche Qualifikation. Wer bislang noch nie handwerklich tätig war, sollte die eigenen Fähigkeiten nicht überschätzen. Im Vergleich zum Verlegen von Stromleitungen scheinen das Fliesen des Badezimmers oder das Verlegen von Parkett einfach. Doch auch diese handwerklichen Tätigkeiten erfordern ein gewisses handwerkliches Geschick. In der Regel benötigen Laien hierzu wesentlich mehr Zeit als Handwerker vom Fach. Diese Zeit muss von den Privatleuten nach der Arbeit oder am Wochenende geleistet werden, der Hausbau stellt für Arbeitnehmer eine Doppelbelastung dar. Bei vielen Bauherren wird der gesamte Jahresurlaub geopfert, um die Eigenleistung wie geplant erbringen zu können. Oftmals stehen Verbraucher zudem unter Zeitdruck: Ist eine bestimmte Eigenleistung Voraussetzung für weitere Bauschritte, kann das gesamte Bauvorhaben verzögert werden – am Ende haftet dafür der Bauherr. Im Idealfall werden deshalb bei einer Muskelhypothek nur jene Eigenleistungen übernommen, die ganz am Ende des Bauprozesses anfallen.

Darüber hinaus sollten Verbraucher bedenken, dass es bei selbst erbrachten Leistungen keinerlei Gewährleistungsansprüche gibt. Sollten Mängel auftauchen, muss der Kreditnehmer selbst dafür gerade stehen. Aus diesem Grund sollten Arbeiten wie etwa die Installation von Wasser- oder Stromleitungen in keinem Fall von nicht qualifizierten Privatleuten übernommen werden. Wenn es etwa aufgrund einer vom Hausbesitzer falsch verlegten Wasserleitung zu einem Wasserschaden kommt, kann sogar die Versicherung die Übernahme der Kosten ablehnen. Darüber hinaus müssen die Leitungen dann von einem Fachmann erneuert werden, diese Kosten muss der Verbraucher ebenfalls selbst tragen. Anders sieht es mit der Gewährleistung aus, wenn das Bauunternehmen einen nachweislichen Mangel im Bau verursacht hat. Hierfür haftet das Bauunternehmen und nicht der Hausbesitzer. Bei der Überlegung, welche Leistungen selbst erbracht werden können, sollten diese Faktoren in jedem Fall einbezogen werden.

Hinweis: Trotz gewissenhafter Recherche kann die Richtigkeit und Aktualität der Angaben nicht garantiert werden.

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