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DIW-Studie: Vermögen in Partnerschaften sind sehr ungleich verteilt

München, 14.02.2013 | 16:15 | mtr

Laut einer bisher unveröffentlichten Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftforschung (DIW), die der „Welt am Sonntag“ vorliegt, sind die Vermögen Paaren sehr ungleich verteilt. „Die Welt“ berichtet in ihrer Onlineausgabe, dass Männer, die mit einer Frau in einem gemeinsamen Haushalt leben, im Durchschnitt 33.000 Euro mehr Erspartes besitzen als ihre Partnerin. Markus Grabka, Ökonom beim DIW, hält diese erstmalig erhobene Studie für sehr wichtig und die Ergebnisse für besorgniserregend.

Alte Frau zählt Geld

Das Altersarmutsrisiko von Frauen ist höher als von Männer. Daher sollte man individuell für das Rentenalter finanziell vorsorgen.

Bei 52 Prozent der in Deutschland lebenden Paare ist der Mann, bei 29 Prozent die Frau wohlhabender als der Partner. Im ersteren Fall beträgt die Vermögensdifferenz im Durchschnitt 91.000 Euro im zweiten 48.000 Euro. 19 Prozent der befragten Paare gaben an, über in etwa gleich große Vermögen zu verfügen. Laut Markus Grabka, zeigen die Studienergebnisse, dass viele Frauen nach wie vor in einem finanziellen Abhängigkeitsverhältnis leben, was ein erhöhtes Armutsrisiko in sich birgt. Die finanzielle Schieflage und Abhängigkeit in Partnerschaften könne so gerade bezüglich der Altersvorsorge zum Problem werden.

Da mehrheitlich Frauen in Partnerschaften von der Ungleichverteilung betroffen sind, rät der Wirtschaftswissenschaftler ihnen, sich frühzeitig um eine eigene private Altersvorsorge zu kümmern. Denn anders als früher sei die Ehe für Frauen keine Garantie mehr, um beispielsweise im Todesfall des Mannes ausreichend versorgt zu sein. Dies gelte vor allem heutzutage, wo die Scheidungsraten zu nehmen. Wären in die Untersuchung auch Daten zur angesparten Altersvorsorge mit eingeflossen, wären die Unterschiede laut dem Ökonomen noch größer ausgefallen.

Das geringere Sparvermögen von Frauen ist darauf zurückzuführen, dass sie im Durchschnitt weniger verdienen und insgesamt eine kürzere Zeitspanne erwerbstätig gewesen sind als Männer. Daher überrascht es nicht, dass  die Vermögensdifferenz zwischen den Partner laut der Studie in dem Maße abnimmt, in denen sich die Beschäftigungszeiten annähern. Eine Rolle bei der Vermögensungleichverteilung spielt jedoch auch, wer von beiden das Geld verwaltet.

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