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Häufige Fragen zum Thema Tagesgeld

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Liegt die Höchstgrenze der gesetzlichen Einlagensicherung bei 100.000 Euro pro Kunde?

Die gesetzliche Einlagensicherung in Deutschland schützt Spareinlagen bis zu einer Höhe von 100.000 Euro pro Kunde und Bank. Das bedeutet, dass eine Geldanlage in Höhe von 100.000 Euro in jedem Fall sicher ist – egal ob die Ersparnisse auf einem oder mehreren Konten oder bei verschiedenen Banken angelegt wurde. Doch wie verhält es sich bei höheren Summen?

Wer beispielsweise die Anlagesumme von 200.000 Euro zur Verfügung hat und diesen Gesamtbetrag auf ein Konto legt, für den sind 100.000 Euro davon gesetzlich gesichert. Werden die 200.000 Euro jedoch zu je 100.000 Euro auf unterschiedliche Tagesgeld - oder Festgeldkonten bei zwei verschiedenen Banken gelegt, sind pro Kunde und Bank 100.000 Euro sicher – in Summe ist damit der gesamte Betrag gesetzlich geschützt. Beachten sollten Sparer, dass es sich dabei um Konten bei verschiedenen Banken handeln muss. Werden die 200.000 Euro hingegen auf zwei unterschiedliche Konten bei der gleichen Bank gelegt, beträgt die Höchstgrenze der gesetzlichen Sicherung wiederum 100.000 Euro.

Tochterunternehmen oder Niederlassung sind entscheidend für die Höhe der Absicherung

Bei Ersparnissen, die über 100.000 Euro liegen, sollten Verbraucher demnach auf eine sinnvolle Aufteilung ihres Geldes achten, um die maximale Sicherheit zu gewährleisten. Dabei gilt es zu beachten, dass eigenständige Tochterunternehmen von Banken als eigene Banken gelten. Handelt es sich hingegen lediglich um eine Niederlassung einer bestimmten Bank, werden die Niederlassung und der Mutterkonzern als ein Geldinstitut angesehen. Stiftung Warentest nennt als Beispiel für diese Thematik etwa die Postbank und die Norisbank, die eigenständige Töchter der Deutschen Bank sind und somit eine eigene Einlagensicherung aufweisen. Im Gegensatz dazu ist die Berliner Bank nur eine Niederlassung der Deutschen Bank. Unterm Strich wären bei der Berliner Bank und der Deutschen Bank also auch bei der Aufteilung der Einlagen auf beide Geldhäuser insgesamt nur maximal 100.000 Euro gesetzlich abgesichert.

Freiwillige Einlagensicherung in Deutschland schützt höhere Beträge

Neben der gesetzlichen Einlagensicherung gibt es in Deutschland auch die sogenannte freiwillige Einlagensicherung. Diese schützt weit höhere Summen als den gesetzlichen Höchstbetrag von 100.000 Euro. Seit 1. Januar 2015 gilt pro Kunde eine Sicherungsgrenze von 20 Prozent des haftenden Eigenkapitals einer Bank – zuvor waren es sogar 30 Prozent. Im Kreditwesengesetz ist geregelt, dass eine Bank in Deutschland mindestens fünf Millionen Euro Eigenkapital aufweisen muss, daher sind mindestens eine Million Euro pro Kunde – also 20 Prozent des Eigenkapitals - über den Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken (BdB) abgesichert. Je nachdem, wie hoch das Eigenkapital eines Geldinstitutes ist, kann die maximale Sicherungsgrenze sogar noch deutlich höher liegen. Die Sicherungsgrenze wird in den kommenden Jahren stufenweise abgesenkt und liegt im Jahr 2025 bei 8,75 Prozent.

Höchstgrenze der gesetzlichen Einlagensicherung in Europa

Über die Europäische Einlagensicherung sind auch die Einlagen von Ländern der Europäischen Union gesetzlich geschützt. Das Konzept der Bankenunion wurde als Lehre aus der Finanzkrise erdacht. Die Bankenunion fußt auf den drei Pfeilern Bankenaufsicht, Abwicklungsmechanismus und Einlagensicherung. Das auch Deposit Guarantee Schemes (DGS) genannte Einlagensicherungssystem schützt die Einlagen bei EU-Banken bis zu einer Höhe von 100.000 Euro. Gerät ein Geldinstitut tatsächlich in Schieflage, werden die gesamten Einlagen binnen sieben Arbeitstagen ausbezahlt.

Hinweis: Trotz gewissenhafter Recherche kann die Richtigkeit und Aktualität der Angaben nicht garantiert werden.

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