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Schlechteres FahrverhaltenKfz-Haftpflicht: Mehr und teurere Schäden

München, | 10:50 |

Rein statistisch hat im Jahr 2015 jeder regulierte Schaden in der Kfz-Haftpflicht die Versicherer durchschnittlich 3.293 Euro gekostet. Im Jahr davor waren es noch 3.277 Euro.

Bei Fahranfängern kracht es besonders oft. Foto: HDI
Die Schadenhäufigkeit stieg 2015 auf statistisch 65 Haftpflichtschäden je 1.000 Pkw leicht an - nach 64 im Jahr zuvor.

Besonders häufig kracht es dabei bei Fahranfängern sowie bei Senioren am Steuer.
 
Das geht aus der gemeinschaftliche Kraftfahrtstatistik des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) und der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungs-Aufsicht (Bafin) hervor.
 

Überforderte Fahranfänger

 
Je jünger die Fahrer sind, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit eines Schadens. Bei eingetragenen Fahrern bis 18 Jahre liegt die Unfallhäufigkeit mit 121 Schäden pro 1.000 Pkw am höchsten. Bei den 19-Jährigen beträgt sie noch 116. Bei den 20-Jährigen liegt sie bei 105. Zudem verursacht diese Fahrergruppe auch besonders hohe Schäden.
 

Ab 70 Jahren wird’s gefährlich

 
Bei den älteren Autofahrer steigt statistisch ab einem Alter über 70 Jahre die Unfallhäufigkeit signifikant an.
 
Fahrer ab 73 Jahren tauchen mit 69 Unfällen je 1.000 Pkw in der Statistik auf. Mit zunehmendem Alter steigt die Häufigkeit weiter. Ganz extrem ist es bei den Über-82-Jährigen. Hier liegt der Schadenbedarf bei 318!
 

Nutzerkreis beeinflusst Prämie

 
Die meisten Kfz-Versicherer fragen daher mittlerweile den Nutzerkreis ab. Wird ein Fahranfänger (oft pauschal bis einschließlich 24 Jahre) oder ein älterer Autofahrer ab einem gewissen Alter mit angegeben, erhöht sich die Versicherungsprämie signifikant.
 

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