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Bagatellschaden am Auto

Lesezeit 1 Min.
aktualisiert am 14.07.2020

Nach einem Urteil des Bundesgerichtshofes (BGH) ist ein Bagatellschaden jeder Sachschaden an einem Auto, dessen Reparatur unter 715 Euro kostet.

Typische Bagatellschäden sind zum Beispiel Kratzer im Lack oder kleinere Dellen.

Der Laie kann kaum abschätzen, ob ein Fahrzeugschaden ein Bagatellfall ist oder nicht. Deshalb sollte jeder Pkw-Schaden dokumentiert und der Kfz-Versichurng gemeldet werden.

Inhalt einer Unfallmeldung

  • Personalien der Beteiligten
  • Beschreibung des Hergangs
  • Beschreibung der Schäden (Skizze, Fotos)

Bei Bagatellschäden wird normalerweise kein Kfz-Gutachter hinzugezogen. Ein Kostenvoranschlag einer Kfz-Werkstatt genügt für die Regulierung.

Keine Kostenübernahme eines Gutachters

Bei einem Bagatellschaden muss die Versicherung des Verursachers die Kosten eines Sachverständigen nicht tragen. Beauftragen Sie einen, können Sie demnach auf diesen Kosten sitzen bleiben.

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Sascha Rhode

Redakteur Sascha Rhode

Experte für Kfz-Versicherung sowie automobilen Entwicklungen im Pkw- und Motorradbereich.

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