Nur die Hälfte überzeugt

Dachboxen für den Winter 2019 im Praxistest

Foto: Getty Images

Jetzt zur Ski-Saison werden sie wieder oft gebraucht: Dachboxen erhöhen das Ladevolumen deutlich, Passagiere haben im Wageninneren trotzdem noch genug Platz. Das Fachmagazin „Auto Motor und Sport" hat acht Dachboxen getestet.

Nur die Hälfte stufen die Tester als empfehlenswert ein.

Zwei Exemplare sollten Sie nicht auf den Pkw packen. Die Gefahren bei abrupten Manövern und einem Crash könnten damit gefährlich enden.

Übersicht Dachboxentest

Quelle: Auto Motor und Sport
Dachbox Modell Bewertung
Atera Certo 460 empfehlenswert
Thule Motion XT L empfehlenswert
Hapro Cruiser 10.8 empfehlenswert
Kamei 510 empfehlenswert
Jetbag 80 Family bedingt empfehlenswert
Modula Travel Twin 460 bedingt empfehlenswert
Junior Altro 500 nicht empfehlenswert
Cartrend/G3 Reef 580 nicht empfehlenswert

Welche Vorteile und Nachteile haben die Dachboxen?

Atera Certo 460

  • Schnelle Montage, sichere Fahr- und Crasheigenschaften
  • Keine Drehmomentbegrenzung bei Montage, laute Fahrgeräusche

Thule Motion XT L

  • Einfache Montage, sicheres Crashverhalten, hochwertiger Eindruck
  • Zusatzkosten für optionalen Skiträger

Hapro Cruiser 10.8

  • Schnelle Montage, gutes Platzangebot, solide Verarbeitung
  • Zurgurt und -öse reißen beim Crash, Fehlerpotenzial bei Beladung

Kamei 510

  • Platzangebot, einfaches Beladen, Fanggurte mit Prüfsiegel
  • verklemmt leicht, Schwächen beim Crash, unpraktische Montage

Jetbag 80 Family

  • einfache Montage, geringes Eigengewicht
  • nur zwei Zurgurte, unsicher beim Crash, wenig Zuladung

Modula Travel Twin 460

  • niedriges Eigengewicht, gut sichtbare Hinweiszeichen
  • Fehlerrisiko bei Montage, mangelhafte Befestigung und Anleitung

Junior Altro 500

  • Platzangebot
  • unsichere Befestigung, komplizierte Montage, schlechte Verarbeitung

Cartrend/G3 Reef 580

  • geringes Eigengewicht, wenig Windgeräusche bei Fahrt
  • schwierige Montage, öffnet beim ersten Bremsen

Fehlende Prüfnorm:

Kritisiert wird grundsätzlich, dass für Dachboxen keine einheitliche Prüfnorm für die Zulassung im Straßenverkehr existiert.

Wie wurde getestet?

Bewertet im Test wurden Aufbau und Handhabung der Dachboxen sowie das Verhalten bei Slalomfahrt und Vollbremsung sowie die Sicherheit beim Crash aus 30 km/h.

Wie finden Sie den Artikel?

Sascha Rhode

Redakteur Sascha Rhode

Schreibt, seit er lesen kann. Seit 2012 ist er für CHECK24 auf Mission Kfz unterwegs. Privat steht er auf altes Eisen – auf vier wie zwei Rädern.

Hinweis: Trotz gewissenhafter Recherche kann die Richtigkeit und Aktualität der Angaben nicht garantiert werden.

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