Bußgeld und Abschleppen

Privatparkplatz - das müssen Sie beachten

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Foto: CHECK24/Früchtnicht

Vor allem in Städten sind freie Parkplätze oft rar. Dürfen Sie deshalb auf einem privaten Firmenparkplatz – zum Beispiel eines Supermarkes – "fremdparken"?

Normalerweise ist das nicht erlaubt. Die Eigentümer wollen die Parkplätze für ihre Kunden freihalten.

Deshalb ist das Parken auf Privatparkplätzen genau reglementiert. Die Parkordnung – etwa Parkzeiten, die maximale Parkdauer und ob eine Parkscheibe hinter die Windschutzscheibe gelegt werden muss - muss der Betreiber gut sicht- und lesbar anbringen.

Wo stehen die Parkregeln?

Auf dem Schild müssen auch die drohenden Strafen bei Missachtung der Regeln klar genannt sein – zum Beispiel die Höhe des Knöllchens und ob sogar abgeschleppt werden kann.

Für die Einhaltung der Vorschriften und das Eintreiben der Vertragsstrafen werden oft private Firmen engagiert.

Was kostet Falschparken?

Das Strafgeld beträgt meist zwischen 20 und 30 Euro. Dazu kommt noch eine Bearbeitungsgebühr.

Ignorieren sollten Sie die Zahlungsaufforderung dagegen nicht. Das löst nur weitere Post und zusätzliche Mahnkosten von Inkassounternehmen oder Anwaltskanzleien aus.

Darf mein Auto abgeschleppt werden?

Abgeschleppt werden darf ein Auto nur im Notfall, zum Beispiel wenn es:

  • eine Zufahrt blockiert
  • einen Rettungsweg versperrt
  • mehrere Tage auf dem Parkplatz steht

In anderen Fällen – beispielsweise wenn die vorgeschriebene Parkscheibe fehlt, die Parkdauer leicht überschritten ist oder das Auto nicht ganz korrekt in der Parkbucht steht – ist ein Abschleppen unverhältnismäßig. Die Rechnung können Sie dann anfechten.

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Sascha Rhode

Redakteur Sascha Rhode

Schreibt, seit er lesen kann. Seit 2012 ist er für CHECK24 auf Mission Kfz unterwegs. Privat steht er auf altes Eisen – auf vier wie zwei Rädern.

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