Blackbox & Alkoholsperre

Neuwagen werden ab 2022 noch sicherer

Lesezeit 1 Min.
aktualisiert am 14.11.2019
Foto: CHECK24/Früchtnicht

Die Europäische Union (EU) will Autofahren noch sicherer machen. Neuwagen müssen ab 2022 viele Sicherheitssysteme schon ab Werk an Bord haben.

Darauf haben sich die Vertreter der EU-Mitgliedsstaaten verpflichtend geeinigt.

Was wurde beschlossen?

So werden alle Neuwagen künftig einen Anschluss für eine Alkohol-Wegfahrsperre besitzen. In Singapur etwa ist das schon jetzt Pflicht.

Auch schon länger im Gespräch war eine sogenannte Blackbox. Dahinter verbirgt sich ein Unfalldatenspeicher, der für eine bestimmte Zeit alle Fahrdaten (etwa Geschwindigkeit und Fahrverhalten) speichert. Auch diese wird ab 2022 für alle Neuwagen Vorschrift.

Darüber hinaus müssen in allen neu verkauften Fahrzeugen künftig weitere Assistenzsysteme verbaut sein.

Dazu gehören etwa ein Spurhalteassistent, ein Müdigkeitswarner, ein Aufmerksamkeits- sowie ein Notbremsassistent.

Was steckt dahinter?

Durch diese Assistenzsysteme soll die Zahl der Unfälle auf den Straßen merklich gesenkt werden.

Die EU verspricht sich als Folge dieser Maßnahmen bis zum Jahr 2038 rund 25.000 Verkehrstote weniger. Zudem sollten so 140.000 schwere Verletzungen vermieden werden.

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Michael Langenwalter

Redakteur Michael Langenwalter

Kurvt seit mehr als 30 Jahren kreuz und quer durch die PS-Welt. Mit einem besonderem Faible für kernige Offroader.

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