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Auto springt nicht an

So klappt’s mit der Starthilfe

aktualisiert am 09.02.2021
Foto: TÜV Süd

Vielleicht kennen Sie das folgende Szenario: Sie wollen losfahren – aber der Motor macht keinen Mucks. Im Winter bedeutet das meist: Die Batterie ist leer – nichts geht mehr.

In einer solchen Situation brauchen Sie:

  1. Ein ausreichend dimensioniertes Starterkabel
  2. Einen anderen hilfsbereiten Autofahrer
  3. Das Wissen um die richtige Starthilfe

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Denn klemmen Sie die falsche Leitung an, kann es zu schweren Schäden an der Fahrzeugelektrik kommen.

Aufbau

Grafik Starthilfe Schritt für Schritt

  • Rotes Starthilfekabel beim Spender-Auto an den Pluspol der Batterie klemmen. Dann das andere Ende ebenfalls am Pluspol der leeren Batterie des Empfängerwagens anschließen.
  • Schwarzes Kabel zuerst am Minuspol der Spenderbatterie, danach am Motorblock (Masse) des Empfänger-Pkw befestigen.

Achtung: Wird die Masseleitung am Minuspol des leeren Akkus angeschlossen, können sich beim An- oder Abklemmen durch Funkenbildung Knallgase entzünden. Diese können die Batterie zerstören.

Startversuch

  • Motor des Spenderautos starten.
  • Empfängerauto auskuppeln, Handbremse ziehen, Motor starten (gegebenenfalls mehrmals versuchen).
  • Sobald der Motor läuft, Licht einschalten. Das vermeidet Spannungsspitzen.

Abbau

  • Zuerst schwarzes Starthilfekabel am Geberwagen entfernen, dann am Empfänger.
  • Die gleiche Reihenfolge gilt dann auch für das rote Kabel.

Batterie aufladen

Um die leere Batterie aufzuladen, müssen Sie nun einige Zeit (Richtwert mindestens eine halbe Stunde) mit dem Auto fahren.

Hybrid- und Elektroauto

Die Stromkreisläufe für Antrieb und für die elektrische Versorgung der Aggregate sind an leistungsstarke Batterien geknüpft.

Es ist daher unwahrscheinlich, dass ein Elektroauto oder Hybrid wegen einer leeren Batterie nicht anspringt.

Zudem raten die Hersteller wegen der schwächer dimensionierten Verkabelung solcher Fahrzeuge von einer Überbrückung ab.

So hält der Akku länger

Häufige Kurzstrecken unter zehn Kilometern belasten den Akku, weil er nicht wieder vollständig aufgeladen wird.

Moderne Blei-Akkus sind wartungsarm oder sogar gänzlich wartungsfrei.

Wenn möglich, sollte der Flüssigkeitsstand in den Zellen einmal im Jahr gecheckt und gegebenenfalls mit destilliertem Wasser aufgefüllt und der feste Sitz der Polkappen kontrolliert werden.

Ansonsten hilft eventuell ein Aufladen an einer externen Stromquelle.

Alternativ muss die Batterie ausgetauscht werden.

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Sascha Rhode

Autor: Sascha Rhode

Schreibt, seit er lesen kann. Seit 2012 ist er für CHECK24 auf Mission Kfz unterwegs. Privat steht er auf altes Eisen – auf vier wie zwei Rädern.

Hinweis: Trotz gewissenhafter Recherche kann die Richtigkeit und Aktualität der Angaben nicht garantiert werden.