+++ Wichtige Informationen und Möglichkeiten zur Kfz-Zulassung in der aktuellen Situation +++

Checkliste mit Tipps & Tricks

Auto überwintern – so geht‘s

aktualisiert am 02.03.2021

Zweitfahrzeuge mit Saisonkennzeichen für die warme Jahreszeit brauchen ein passendes Quartier für den Winterschlaf.

Mit den folgenden Tipps überstehen Motorrad, Cabrio, Oldtimer und Wohnmobil die Standzeit unbeschadet:

  • Alle Flüssigkeiten sollten maximalen Füllstand haben.
  • Stellen Sie Ihr Fahrzeug möglichst in einem trockenen, belüfteten, beheizten und damit frostfreien Raum unter. Ansonsten geben Sie Frostschutzmittel ins Kühlerwasser.
  • Kontrollieren Sie Dichtungen und Leitungen auf auslaufende Flüssigkeiten.
  • Waschen Sie das Fahrzeug vor dem Einwintern in der Waschanlage.
  • Metalltanks sollten voll sein (beugt Korrosion vor), Kunststofftanks hingegen leer.
  • Reinigen Sie den Innenraum, nehmen Sie Fußmatten heraus. Ledersitze sollten Sie pflegen.
  • Fetten Sie alle Scharniere und Gelenke.
  • Klemmen Sie die Batterie ab.
  • Erhöhen Sie den normalen Luftdruck etwas, empfohlen werden 3 Bar.

Was ist bei Cabrios wichtig?

  • Waschen Sie das Verdeck von Hand, imprägnieren Sie es.
    Danach sollte das Verdeck gut abtrocknen und über den Winter geschlossen, also aufgeklappt sein.
  • Die Verdeckscharniere sollten Sie mit Fett oder Öl einreiben.

Was ist bei Motorrädern wichtig?

  • Decken Sie das Motorrad mit einer Decke oder einem Laken ab.
  • Machen Sie einen Ölwechsel inklusive Ölfilter und Dichtring.
  • Spannen Sie, wenn nötig, die Kette nach und fetten Sie diese. Bei Kardanantrieb pressen Sie Fett über den Schmiernippel nach.
  • Lagern Sie die Batterie frostfrei und trocken. Kontrollieren Sie den Säurestand und füllen Sie gegebenenfalls nach.
  • Um eine Tiefenentladung zu vermeiden, sollten Sie die Batterie an einen Batteriewächter hängen. Ansonsten alle 4 Wochen nachladen. Bei wartungsfreien Batterien reicht es, diese 2 Mal ans Ladegerät zu hängen.
  • Bocken Sie das Motorrad auf, um die Reifen zu entlasten. Erhöhen Sie den Reifendruck um 0,5 bar.
  • Reduzieren Sie den Druck in Federbeinen und Gabel etwas, um die Dichtringe während der Standzeit zu schonen.
  • Entleeren Sie den Vergaser. Das beugt verstopften Einspritzdüsen durch verharzten Kraftstoff vor.
  • Füllen Sie etwas Motoröl in die Brennräume des Motors. Dafür vorher die Zündkerze herausdrehen.
  • Sprühen Sie etwas Kriechöl an alle Steckerverbindungen der Elektronik. Das sorgt für eine gute Verbindung.

Wa ist bei Oldtimern wichtig?

  • Schmieren Sie das Vergasergestänge.
  • Bocken Sie Ihren Oldtimer auf, um Standschäden zu vermeiden. Alternativ erhöhen Sie den Reifendruck auf 4 bar.

Was ist bei Wohnmobilen und Wohnwagen wichtig?

  • Schließen Sie die Gasleitungen.
  • Entleeren Sie Gasleitungen und das Wassersystem.
  • Räumen Sie Gegenstände, die feucht werden könnten, aus Ihrem Wohnmobil oder Wohnwagen. Das sind unter anderem Teppiche, Bettwäsche, Handtücher und Vorhänge.
  • Leeren Sie den Kühlschrank. Tauen Sie danach den Kühlschrank ab und reinigen Sie diesen.
  • Auch in den Schränken sollte keine (offenen und verderblichen) Lebensmittel zurückbleiben.

Wie finden Sie den Artikel?

Aktuell wird auch gelesen

Sascha Rhode

Autor: Sascha Rhode

Schreibt, seit er lesen kann. Seit 2012 ist er für CHECK24 auf Mission Kfz unterwegs. Privat steht er auf altes Eisen – auf vier wie zwei Rädern.

Hinweis: Trotz gewissenhafter Recherche kann die Richtigkeit und Aktualität der Angaben nicht garantiert werden.