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Festgeld Ratgeber

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Eine Nichtveranlagungsbescheinigung einreichen

Geringverdiener haben die Möglichkeit, mit ihrem Kapital erzielte Erträge ohne steuerliche Abzüge einzunehmen. In diese Personengruppe fallen beispielsweise Rentner, Schüler oder Studenten, die über ein größeres Kapitalvermögen verfügen. Die jährliche Einkommensgrenze liegt seit 1. Januar 2017 bei Einzelpersonen auf 8.354 Euro und bei Ehepaaren auf 16.708 Euro. Sofern das Einkommen innerhalb eines Kalenderjahres unter diesen Beträgen liegt, kann beim Finanzamt eine Nichtveranlagungsbescheinigung beantragt werden. Die dafür erforderlichen Unterlagen sind auf der Homepage der Bundesfinanzverwaltung abrufbar oder direkt beim Finanzamt erhältlich. In den Formularen muss die die Bescheinigung beantragende Person alle Einnahmen und steuersparenden Posten angeben.

Das Finanzamt prüft den Antrag daraufhin und stellt gegebenenfalls die Nichtveranlagungsbescheinigung aus. Diese gilt in der Regel für drei Jahre – anschließend muss eine neue Bescheinigung beantragt werden. Sparer haben die Möglichkeit, in das Formular einzutragen, wie viele Exemplare der Bescheinigung sie benötigen. Dies hat den Hintergrund, dass bei jeder Bank, bei der ein Sparer Geld angelegt hat, eine Bescheinigung einzureichen ist. Diese muss der Bank vor dem Fälligkeitstermin der Erträge beim Finanzamt vorliegen. Sofern diese Frist versäumt wird, werden die Steuern abgeführt – allerdings hat der Sparer in diesem Fall die Möglichkeit, sich diese im Rahmen seiner Einkommenssteuererklärung wieder zurückzuholen.

Sofern eine Person über eine Nichtveranlagungsbescheinigung verfügt, ihr Einkommen innerhalb eines Kalenderjahrs die vorgegeben Grenze jedoch überschreitet, ist sie dazu verpflichtet, die Bescheinigung von den Kreditinstituten zurückzufordern und das Finanzamt darüber zu informieren.

Auch Anlegern mit einem höheren Einkommen steht ein Freibetrag zu

Auch Anleger, die keine Nichtveranlagungsbescheinigung erhalten, können Kapitalerträge, die beispielsweise mit  Festgeld erzielt werden, von bis zu 801 Euro im Jahr ohne steuerliche Abzüge einnehmen. Auf dieser Höhe beläuft sich der sogenannte Steuer-Pauschbetrag, der sich aus dem eigentlichen Freibetrag von 750 Euro und einer Werbungskostenpauschale von 51 Euro zusammensetzt. Für Ehepaare gilt der doppelte Betrag von 1.602 Euro. Um den Freibetrag in Anspruch nehmen zu können, muss der Sparer seiner Bank einen Freistellungsauftrag erteilen. Dabei kann er den verfügbaren Betrag auch auf mehrere Geldinstitute aufteilen. Insgesamt darf die Grenze von 801 beziehungsweise 1.602 Euro allerdings nicht überschritten werden.

Kapitalerträge, die darüber liegen, unterliegen der sogenannten Abgeltungssteuer. Dabei handelt es sich um eine Quellsteuer, die direkt von der Bank an das Finanzamt abgeführt wird. Auf die Steuer in Höhe von 25 Prozent wird noch ein Solidaritätszuschlag von 5,5 Prozent erhoben, womit sich ein Steuersatz von 26,38 Prozent ergibt. Dazu kommt gegebenenfalls noch die Kirchensteuer.

Hinweis: Trotz gewissenhafter Recherche kann die Richtigkeit und Aktualität der Angaben nicht garantiert werden.

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