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Festgeld Lexikon

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Sicherheit

Festgeld gilt grundsätzlich als sichere Anlageform. Das auf diese Weise angelegte Kapital ist bis zu einem bestimmten Betrag durch die gesetzliche Einlagensicherung geschützt. Viele Geldhäuser sind zudem auch Mitglied eines freiwilligen Einlagensicherungssystems.

Mit Ausnahme von Sparkassen, Landesbanken, Genossenschaftsbanken und Landesbausparkassen gehört jede Bank der gesetzlichen Einlagensicherung an. Die genannten Einrichtungen sind dahingegen Mitglied einer sogenannten Institutssicherung. Diese Sicherung hat die Aufgabe, entsprechende Institute gegen eine Insolvenz oder Liquidation zu schützen. Auf diese Weise sind mittelbar auch die Einlagen ihrer Kunden abgesichert.

Die gesetzliche Einlagensicherung greift, wenn eine Bank nicht dazu in der Lage ist, die Einlagen ihrer Kunden zurückzuzahlen. Dabei handelt es sich um den sogenannten Entschädigungsfall. Die Rückzahlungsansprüche belaufen sich pro Person auf 100.000 Euro. Dies bedeutet, dass sich der Betrag im Falle von Gemeinschaftskonten erhöht, da jede einzelne Person Anspruch auf eine Entschädigung in dieser Höhe hat. Abgesichert sind im Wesentlichen Giro-, Spar-, Termin- und Sichteinlagen sowie auf den Namen lautende Sparbriefe. Die gesetzliche Einlagensicherung besteht aus zwei Entschädigungseinrichtungen: der Entschädigungseinrichtung deutscher Banken, der private Banken und Bausparkassen angehören, und einer Entschädigungsrichtung des Bundesverbands Öffentlicher Banken Deutschlands. Beide Einrichtungen finanzieren sich durch jährliche Beiträge der ihnen angehörigen Banken.

Eine Vielzahl von Kreditinstituten ist zudem Mitglied einer freiwilligen Einlagensicherung. Dadurch sollen auch Einlagen von Kunden über die gesetzliche Sicherung hinaus geschützt werden. Es kommt jedoch nur zum Tragen, wenn zuvor die gesetzliche Einlagensicherung gegriffen hat. Zu den Einrichtungen der freiwilligen Einlagensicherung zählen der Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes Öffentlicher Banken Deutschlands, der Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken sowie der Bausparkassen-Einlagensicherungsfonds.

Darüber, welchen Sicherungssystemen eine Bank angehört, können sich Anleger in der Regel im Preisaushang und in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen einer Bank informieren. Neukunden werden darüber grundsätzlich in Kenntnis gesetzt.

Hinweis: Trotz gewissenhafter Recherche kann die Richtigkeit und Aktualität der Angaben nicht garantiert werden.

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