Sparen Sie Zeit und übernehmen Sie Daten aus Ihrem Kundenkonto.
Neuer Kunde? Starten Sie hier.
Meine Listen
Merkzettel
Ihr Merkzettel ist leer.
Warenkorb Shopping
Ihr Warenkorb ist leer.
089 - 24 24 11 15 Hilfe und Kontakt
Telefonische Expertenberatung
089 - 24 24 11 15
Montag - Freitag von 8:00 - 20:00 Uhr
Gerne kontaktieren Sie uns per E-Mail:
anlagekonto@check24.de

Wir antworten in der Regel innerhalb
von 24 Stunden.
Sie sind hier:

Häufige Fragen zum Thema Festgeld

A A A

Müssen Zinserträge aus Festgeld versteuert werden?

Kapitalerträge unterliegen seit 1. Januar 2009 der sogenannten Abgeltungssteuer in Höhe von 25 Prozent. Auf diese wird zusätzlich noch der Solidaritätszuschlag erhoben, was einen Steuersatz von 26,38 Prozent ergibt. Dazu kommt gegebenenfalls noch die Kirchensteuer, deren Höhe zwischen den einzelnen Bundesländern variiert. Zu den Erträgen, die auf diese Weise besteuert werden, gehören auch mit einem Festgeldkonto erzielte Zinsen. Die Steuer wird als Quellsteuer direkt von der Bank an das Finanzamt abgeführt. Die Steuerpflicht des Sparers ist damit abgegolten – er muss die entsprechenden Erträge nicht nochmals gesondert in seiner Steuererklärung angeben. Auch wenn der persönliche Einkommenssteuersatz über 25 Prozent liegt, verbleibt die Höhe der Abgeltungssteuer auf diesem Level.

Es gibt allerdings einen Freibetrag, den Sparer ohne steuerliche Abzüge verbuchen können. Dieser beläuft sich auf 801 Euro und setzt sich aus dem Steuer-Pauschbetrag von 750 Euro und einer Werbungskostenpauschale von 51 Euro zusammen. Bei Ehepaaren verdoppelt sich die Summe auf 1.602 Euro. Sparer haben die Möglichkeit, den Freibetrag auf verschiedene Banken aufzuteilen. Dafür müssen sie jedem Kreditinstitut, bei dem sie Erträge erwarten, einen Freistellungsauftrag einreichen.

Wie hohe Zinserträge sind bei welcher Bank zu erwarten?

Insgesamt darf die Grenze von 801 Euro jedoch nicht überschritten werden. Dementsprechend ist es sinnvoll, sich vorab Gedanken darüber zu machen, mit wie hohen Zinsen bei welcher Bank zu rechnen ist und die Freistellungsaufträge entsprechend anzupassen. Stichtag für die Einreichung ist bei den meisten Banken der letzte reguläre Arbeitstag im Jahr. Bei den meisten Geldhäusern kann der Freistellungsauftrag entweder via Online-Banking oder schriftlich erteilt werden.

Überschreiten die Kapitalerträge eines Sparers die Grenze von 801 Euro, so sind ausschließlich die darüber liegenden Einnahmen zu versteuern. Der Freibetrag bleibt davon jedoch unberührt – auf ihn werden auch weiterhin keine Steuern erhoben.

Geringverdiener haben zudem die Möglichkeit, auch über den Freibetrag hinausgehende Kapitalerträge steuerfrei zu verbuchen. Voraussetzung dafür ist, dass ihre Einnahmen eine festgelegte Jahreseinkommensgrenze nicht überschreiten. Diese beträgt seit 1. Januar 2017 bei Einzelpersonen 8.820 Euro und bei Ehepaaren 17.640 Euro. Die Nichtveranlagungsbescheinigung kann der Sparer beim Finanzamt beantragen, wobei er all seine Einnahmen angeben muss. Sofern diese unter der Grenze liegen, erhält er das entsprechende Papier. Dieses muss er anschließend bei den Banken, bei denen er Geld angelegt hat, einreichen.

Hinweis: Trotz gewissenhafter Recherche kann die Richtigkeit und Aktualität der Angaben nicht garantiert werden.

CHECK24 Service

Welchen Betrag möchten Sie anlegen?

Haben Sie noch Fragen? Wir helfen Ihnen gerne.

089 - 24 24 11 15
8 - 20 Uhr | Mo - Fr

oder eine Mail an: anlagekonto@check24.de