Kleinstwagen mit neuem Gesicht

Škoda legt den Citigo unters Messer

aktualisiert am 09.02.2017
Foto: Škoda

Škoda hat seinen Kleinstwagen Citigo neuerlich überarbeitet. Diesmal haben sich die Tschechen auch ans Blechkleid gewagt.

Kühlergrill, Stoßfänger und Nebelscheinwerfer präsentieren sich in einem neuen Look. Der Citigo nähert sich damit optisch seinem größeren Bruder Fabia an.

Praktisches Detail: Die Nebelscheinwerfer leuchten bei Abbiegen nun optional auch die Kurven aus.

Durch die neue gestaltete Front ist der Citigo mit einer Länge von 3,60 Meter um 3,4 Zentimeter gewachsen. Innenraum und Kofferraum-Volumen (251 bis 951 Liter) bleiben aber gleich.

Kein Aufsteck-Navi mehr

Auch im Innenraum hat sich einiges getan. Auffälligste Neuerung: Das Audiosystem mit Aufsteck-Navi gibt es wie beim VW-Bruder Up nicht mehr, stattdessen eine Handy-Halterung. Die Navigation erfolgt nun über eine eigene App.

Ebenfalls neu: Die Kombi-Instrumente haben ein neues Design erhalten und können auf Wunsch mit einem hoch auflösenden Display ausgeliefert werden.

Auch Klimaautomatik und einen Regensensor gab es als Extra im Citigo bislang nicht. Gleiches gilt für das Multifunktionslenkrad aus Leder.

Bekannte Dreizylinder

Beim Antrieb setzt Skoda weiter ausschließlich auf Dreizylinder-Motoren. Zur Wahl stehen zwei Benziner mit 60 PS beziehungsweise mit 75 PS Leistung. Daneben ist ein Erdgasmotor mit 68 PS im Angebot.

Premiere des überarbeiteten Citigo ist auf dem Genfer Autosalon Anfang März. Der Marktstart erfolgt kurz darauf.

Der Einstiegspreis (bisher ab 9.970 Euro) sollte sich nur wenig ändern.

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Michael Langenwalter

Redakteur Michael Langenwalter

Kurvt seit mehr als 30 Jahren kreuz und quer durch die PS-Welt. Mit einem besonderem Faible für kernige Offroader.

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