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Tagesgeldvergleich

Der CHECK24 Tagesgeldvergleich bietet eine Übersicht über die bestverzinsten Tagesgeldangebote am Markt. Alle Top Zinsen finden Sie hier.

FOCUS MONEY: Bestes Vergleichsportal

Testsieger als bester Vergleich für Finanzprodukte

Der Vergleich von CHECK24 wurde im Juli 2014 vom Finanzmagazin FOCUS MONEY zum Testsieger gekürt. Das Finanzmagazin nahm in einem umfassenden Test Konditionen, Servicequalität, Anwenderfreundlichkeit und Zusatzservices der renommiertesten Vergleichsportale Deutschlands unter die Lupe. CHECK24 belegte sowohl in den einzelnen Kategorien sowie in der Gesamtwertung den ersten Platz und wurde damit Testsieger als "bestes Vergleichsportal Deutschlands" (FOCUS MONEY Ausgabe 29/2014).

FOCUS MONEY: Bestes Vergleichsportal

Weitere Auszeichnung finden Sie hier.

Das Testsiegel "Bestes Vergleichsportal Finanzprodukte" wurde vergeben von:

FOCUS MONEY
Arabellastr. 23
81925 München

TÜV Service Test 2018: Zum fünften Mal in Folge wurde CHECK24 mit der Bestnote ausgezeichnet

CHECK24 darf sich über die erneute Note "sehr gut" im TÜV Service Test 2018 freuen. Nachdem unser Service bereits 2010, 2012, 2014 und 2016 mit "sehr gut" ausgezeichnet wurde, erhielten wir beim diesjährigen Service Test wieder die Bestnote. Besonders die Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft unserer Mitarbeiter wurden von unseren Kunden sehr hoch bewertet.

Weitere Informationen finden Sie hier.

TÜV Saarland: Service Tested

Das Zertifikat wurde erteilt von:

TÜV Saarland Certification
Am TÜV 1
66280 Sulzbach / Saar
Weitere Informationen erhalten Sie hier »

CHECK24 Tagesgeld
4,9 / 5
464 Bewertungen (letzte 12 Monate)
18.017 Bewertungen (gesamt)

Tagesgeld Zinsen

Wir sparen, weil wir Geld in Reichweite wissen wollen, wenn es einmal eng wird. Wir sparen, weil wir uns einen Wunsch erfüllen wollen, den wir schon lange hegen. Wir sparen für unsere Kinder, Enkel, Urenkel. Wir sparen, weil wir es von unseren Eltern so gelernt haben. Ganz gleich, aus welchem Grund wir sparen: Wir freuen uns, wenn wir dafür belohnt werden – sprich, wenn es auf unser Erspartes wie unser Tagesgeld Zinsen gibt.

Das Tagesgeldkonto gehört in Deutschland zu den beliebtesten Geldanlagen und das nicht ohne Grund: Das Geld auf dem Konto ist stets verfügbar, das Ersparte lässt sich nach Belieben aufstocken, dank Einlagensicherung ist es auch bei einer Bankenpleite geschützt und: Tagesgeld wird verzinst. Die höchsten Zinsen sichert sich allerdings nur, wer die Angebote verschiedener Banken vergleicht.

Tagesgeld Zinsentwicklung:
So steht es um die Tagesgeldzinsen aktuell

Über CHECK24 finden Sie zügig das Tagesgeldkonto, das Ihnen die höchste Rendite einbringt. In der Spitze erhalten Sie dort aktuell 0,60 Prozent Zinsen auf Ihr Tagesgeld.

Wo gibt es die besten Tagesgeld Zinsen 2018?

Rang Anbieter Zins p.a. Rendite* Bemerkung
ING-DiBa 1,00 % 1,00 % Neukundenangebot (bis 50.000 EUR), 4 Monate Zinsgarantie
Consorsbank 0,60 % 0,60 % Neukundenangebot (bis 25.000 EUR), bis zu 12 Monate Zinsgarantie
Ferratum Bank 0,60 % 0,60 % 6 Monate Zinsgarantie
FIMBank p.l.c. 0,60 % 0,61 %

*annualisiert, Annahme: 10.000 € Anlagebetrag, 60 Tage Anlagedauer, Stand: 24.10.2018

Zinsen wie diese sind derzeit aber keine Selbstverständlichkeit. Bei nicht wenigen Banken erhalten Kunden heute ein Zehntel, ein Hundertstel, ja teils nur ein Tausendstel Prozent auf ihre Rücklagen – da könnte das Geld praktisch ebenso gut auf dem unverzinsten Girokonto verbleiben.

Warum sind die Zinsen heute so niedrig?

So schlecht wie heute war es um die Tagesgeld Zinsen nicht immer bestellt. Das ist vielmehr eine Auswirkung der Finanzkrise. Waren 2008 noch zwei Prozent auf täglich fällige Einlagen, zu denen neben Guthaben auf Tagesgeld auch die auf Girokonten zählen, laut Bundesbank-Statistik die Regel, liegt der Durchschnittszins heute bei wenigen Hundertstel Prozent.

Der Grund dafür ist vor allem die Zinspolitik der Europäischen Zentralbank (EZB), die mit der wiederholten Senkung ihrer Leitzinsen auf die wirtschaftlichen Folgen der Finanzkrise reagiert hat. Ihr Ziel: Die Banken zur Vergabe günstiger Kredite bewegen und damit indirekt den Konsum und die Konjunktur stärken. So können sich die Banken der Eurozone seit März 2016 zum Nulltarif mit Zentralbankgeld versorgen – das ist für sie günstiger, als sich mit Kundengeldern zu refinanzieren. Die Tatsache, dass die Geldhäuser Strafzinsen zahlen müssen, sobald sie überschüssige Einlagen bei der EZB parken, tut ihr Übriges. Die Spareinlagen ihrer Kunden sind für die Institute heute also im doppelten Sinne unattraktiver als früher – und damit auch weniger Zinsen wert. Einige Anleger bekommen das besonders stark zu spüren: Vereinzelte Banken bitten inzwischen nämlich vermögende Sparer zur Kasse und verlangen Strafzinsen auf Tagesgeldeinlagen, meist ab einem Guthaben im sechsstelligen Bereich.

Warum unterscheiden sich die Tagesgeld Zinsen je nach Anbieter?

Doch wie kommt es, dass manche Banken in puncto Verzinsung so viel besser abschneiden als ihre Wettbewerber? Dafür gibt es zahlreiche Erklärungen, darunter:

Direktbanken bieten oftmals bessere Konditionen als Filialbanken, da sie sich die Kosten für die Unterhaltung eines Filialnetzes sparen.

Für viele Geldhäuser ist Tagesgeld ein Produkt, mit dem sie neue Kunden gewinnen wollen – und das geht mit einem attraktiven Zins freilich leichter. Das erklärt auch, warum Neukunden so oft höhere Tagesgeldzinsen erhalten als Bestandskunden.

Im europäischen Ausland sind die Sparzinsen zum Teil deutlich höher als in Deutschland. Viele ausländische Banken sehen den deutschen Anlagemarkt daher als rentable Möglichkeit, um sich kurzfristig Kapital zu beschaffen. Sie zahlen deutschen Sparern höhere Zinsen als die Banken hierzulande, aber immer noch weniger als ihren Anlegern zu Hause.

Unsere Partnerbanken

So können wir jeden Tag unser Bestes geben

Tagesgeld Zinsen Vergleich:
So sichern Sie sich die höchste Rendite

Gerade wegen der teils gravierenden Zinsunterschiede sind Tagesgeldanleger gut damit beraten, die Angebote verschiedener Banken miteinander zu vergleichen, um nichts zu verschenken. So können sich schon wenige Zehntel Prozentpunkte Unterschied deutlich auf den Zinsgewinn auswirken. Ein Beispiel: Wer 15.000 Euro auf seinem Tagesgeldkonto deponiert, das die Bank mit 0,01 Prozent jährlich verzinst, verdient bei vierteljährlicher Zinsgutschrift binnen eines Jahres nur 1,50 Euro dazu. Bei einem Zinssatz von einem Prozent vermehren sich die Ersparnisse dagegen schon um rund 151 Euro.

Tagesgeldzinsen vergleichen mit CHECK24

Über CHECK24 bringen Sie schnell und einfach in Erfahrung, wie es um die aktuelle Zinslandschaft in Deutschland steht und bei welchen Banken Sie sich die höchsten Erträge aufs Tagesgeld sichern können. Und wenn Sie einmal ein passendes Konto über den Zinsvergleich gefunden haben, können Sie dieses von dort aus bequem online beantragen. So geht’s:

Mit CHECK24 in 3 Schritten zu höheren Tagesgeld Zinsen

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Angebote vergleichen

Mit mehr als 300 unterschiedlichen Tagesgeldkonten im Vergleich verschaffen Sie sich bei CHECK24 zügig einen Überblick über die Konditionen am Markt und finden so das Konto, das Ihnen die meisten Zinsen einbringt. Durch die Eingabe Ihrer geplanten Anlagesumme und der geplanten Anlagedauer erfahren Sie außerdem Ihren persönlichen Zinsertrag. Etwaige Neukundenangebote mitsamt Zinsgarantie werden dabei ebenso berücksichtigt wie die Intervalle, in denen Ihnen die Zinsen aufs Tagesgeldkonto überwiesen werden.

CHECK24 TIPP

Verfeinern Sie Ihre Suche

Sie wissen schon ziemlich genau, was Sie sich von Ihrem neuen Tagesgeldkonto wünschen? Dann nutzen Sie auch die Filtermöglichkeiten des Vergleichs. Von der Zinsgutschrift über die Zinsgarantie bis hin zur Einlagensicherung: Definieren Sie Ihre Präferenzen und das Vergleichsergebnis passt sich automatisch Ihren Vorstellungen an.

Bestverzinstes Konto eröffnen

Sie sind fündig geworden und haben sich für ein Tagesgeldkonto einer CHECK24 Partnerbank entschieden? Dann können Sie Ihr neues Tagesgeldkonto direkt im Anschluss an den Vergleich eröffnen. Füllen Sie dafür einfach den angeschlossenen Kontoantrag aus. Wenn Sie sich schon ein Kundenkonto bei CHECK24 angelegt haben, geht das umso schneller – melden Sie sich an, so werden Ihre Daten automatisch ins Formular übernommen.

Nach Absenden des Online-Antrags erhalten Sie eine E-Mail mit Ihren Vertragsunterlagen und allen wichtigen Details zur weiteren Vorgehensweise – darin erfahren Sie etwa, wie Sie sich per Postident- oder Videoident-Verfahren legitimieren.

Geld einzahlen und Tagesgeldzinsen einstreichen

Ist das Konto eröffnet und hat Ihnen die Bank alle wichtigen Dokumente wie etwa Ihr Login zum Onlinebanking zugeschickt, können Sie auch schon mit dem Sparen beginnen. Überweisen Sie den gewünschten Betrag von Ihrem Referenz- auf Ihr Tagesgeldkonto oder richten Sie sich einen Dauerauftrag ein, um monatlich etwas Geld beiseitezulegen, und freuen Sie sich über Ihre Zinseinnahmen.

CHECK24 ERKLÄRT

Das Geld auf Reisen schicken

Im Tagesgeld Zinsvergleich von CHECK24 finden sich auch ausländische Banken, die oftmals einen besonders attraktiven Tagesgeldzins bieten. Bei einigen dieser Konten ist für die Eröffnung und Verwaltung ein separates Anlagekonto vonnöten, das bei einer deutschen Partnerbank von CHECK24 geführt wird und auf das Sie jederzeit über Ihr CHECK24 Kundenkonto zugreifen können.

Mehr Informationen über die Verwaltung Ihrer Geldanlage im Ausland finden Sie hier. Dort erfahren Sie auch alles Wichtige zum Thema Einlagensicherung und Besteuerung.

Tagesgeld Zinsen Vergleich richtig nutzen

Wer einmal verschiedene Angebote verglichen und sich das beste herausgepickt hat, der hat schon viel für sein Geld getan. Doch bei einem Vergleich sollten es Sparer nicht belassen, schließlich können sich die Zinsen aufs Tagesgeld schnell ändern und auch Zinsgarantien sind nicht für die Ewigkeit gemacht. Unser Tipp: Prüfen Sie von Zeit zu Zeit, wie viel Rendite Sie mit Ihrem Tagesgeldkonto erwirtschaften und vergleichen Sie erneut. So entgehen Ihnen keine besser verzinsten Angebote oder Sonderaktionen. Apropos Sonderaktionen: Auf CHECK24 finden Sie immer wieder Tagesgeldkonten, für deren Eröffnung Sie beschenkt werden. Gerade Geldprämien spielen schnell ein Vielfaches der tatsächlichen Zinserträge in die Haushaltskasse ein. Es lohnt sich also, regelmäßig vorbeizuschauen.

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Immer gut beraten

Sie haben Fragen zum Kontoantrag oder zur Verwaltung Ihres Anlagekontos? Die CHECK24 Tagesgeldexperten stehen Ihnen gern zur Seite – täglich von 8 bis 20 Uhr, sieben Tage die Woche.

Tagesgeld Zinswissen:
Diese Begriffe sollten Sie kennen

Wer sich mit den Tagesgeld Zinsen beschäftigt, der stößt zwangsläufig auf allerhand Begriffe – angefangen beim Zins p.a. über das Zinsintervall und die Zinsgarantie bis hin zur Rendite. Das steckt hinter den Bezeichnungen.

Eine der wichtigsten Angaben beim Tagesgeld ist der Zins p.a. Er bezeichnet den jährlichen Zinssatz, zu dem ein Bankkunde sein Geld anlegt. Das Kürzel „p.a.“ stammt aus dem Lateinischen und steht für „per annum“ – das heißt „pro Jahr“.

CHECK24 INFO

Nachgeschlagen

Alle wichtigen Begriffe rund ums Tagesgeld finden Sie auch in unserem Tagesgeld Lexikon.

Dass die Tagesgeld Zinsen als Jahreszins ausgewiesen werden, ist Standard. Das muss aber nicht bedeuten, dass diese nur einmal pro Jahr ausgezahlt werden. Ganz im Gegenteil: Die Zinsgutschrift erfolgt bei vielen Banken in kürzeren Abständen – sogenannten Zinsintervallen bzw. Zinsperioden. Eine Zinszahlung kann etwa zweiwöchentlich erfolgen, monatlich, quartalsweise oder auch halbjährlich. Der Vorteil für den Anleger: Je früher ihm die Bank die angehäuften Erträge überweist, desto eher werfen sie selbst wieder Zinsen ab. Das nennt sich Zinseszinseffekt.

So ein Zinseszinseffekt erhöht den Zinsertrag – das ist der Betrag in Euro, den ein Anleger dazuverdient. Das Pendant dazu ist die Rendite, die den effektiven Zinsgewinn in Prozent ausdrückt und im Gegensatz zum Zins p.a. die Zinseszinsen schon mit einrechnet. Auch Zinsänderungen während des Anlagezeitraums bildet die Rendite ab. Und gerade die sind beim Tagesgeld nicht selten.

Banken dürfen den Zinssatz eines Tagesgeldkontos jederzeit anpassen – man spricht hier auch von einem variablen Zinssatz. Zumindest Neukunden erhalten aber oftmals Zinssicherheit: Viele Banken werben mit Zinsgarantien, also dem Versprechen, die Tagesgeld Zinssätze für eine bestimmte Zeit nicht zu ändern.

CHECK24 ERKLÄRT

Tagesgeld oder Festgeld: Was ist lukrativer?

Anders als beim Tagesgeld erhalten Sparer aufs Festgeld gleichbleibende und meist auch bessere Zinsen. Die Zinssicherheit und die höhere Rendite gehen allerdings auf Kosten der Flexibilität: Einmal angelegt, ist eine Festgeldanlage bis zum Ende der vereinbarten Laufzeit nicht verfügbar. Den Betrag später aufzustocken, ist ebenfalls nicht möglich. Wer aber weiß, dass er sein finanzielles Polster auf bestimmte Zeit weder benötigt noch aufstocken will, für den kann ein Festgeld die rentablere Alternative oder auch eine sinnvolle Ergänzung zum Tagesgeld darstellen.

Und statt Entweder-oder: Gerade ausländische Banken bieten mit dem sogenannten Flexgeld eine Mischform aus Tagesgeld und Festgeld an. Hier werden die Ersparnisse ebenfalls fest angelegt – allerdings nur für einen überschaubaren Zeitraum von meist zwei Wochen statt gleich für mehrere Monate oder Jahre. Sparer können so zu zwei Stichtagen auf ihre Rücklagen zugreifen und sind damit ähnlich flexibel wie beim Tagesgeld, erhalten aber gleichzeitig mehr Zinssicherheit und nicht selten einen besseren Zins.

Welche Konditionen Banken ihren Sparern bieten, das hängt häufig auch von der Anlagesumme ab. Bei einer Zinsstaffelung bzw. Zinsstaffel erhalten Anleger den besten Zins nur bis zu einer bestimmten Grenze – oft liegt sie bei 50.000 oder 100.000 Euro. Für jeden weiteren Euro gibt es weniger oder gar keine Zinsen mehr. In solchen Fällen lohnt es sich, über eine Splittung des Ersparten auf mehrere Tagesgeldkonten nachzudenken. Das gilt erst recht, wenn die Bank mit Überschreiten eines bestimmten Anlagebetrags nicht nur den Differenzbetrag schlechter verzinst, sondern gleich den Zinssatz des Gesamtbetrags nach unten korrigiert.

Nicht nur der Zinssatz entscheidet über die Wertentwicklung

Die Tagesgeldrendite sagt aus, wie viel ein Anleger mit seinem Geld dazuverdient, nicht aber, wie sich der Wert seines Ersparten entwickelt. Darüber entscheidet neben den Zinseinnahmen nämlich auch die Entwicklung der Verbraucherpreise, die Inflation. So bedeuten etwa steigende Preise, dass jeder Euro – ob nun im Geldbeutel oder auf dem Tagesgeldkonto – an Kaufkraft verliert. Sinken die Preise, gewinnt hingegen jeder Euro an Wert.

Wie sich der Wert einer Geldanlage wie Tagesgeld tatsächlich entwickelt, das kann nur die reale, also inflationsbereinigte Rendite sagen. Die ist aber schnell ermittelt: Hierfür müssen Sparer lediglich die aktuelle jährliche Inflationsrate von ihrer jährlichen Rendite abziehen. Im Idealfall sollte ein Wert von über Null herauskommen – das bedeutet einen realen Zinsgewinn. Ein Wert von glatt Null versichert zumindest vollen Inflationsausgleich. Liegt das Ergebnis allerdings im negativen Bereich, so verlieren die eigenen Ersparnisse an Wert.

CHECK24 ERKLÄRT

Was tun bei negativer realer Rendite?

Wer feststellt, dass er mit seinem Tagesgeldkonto real Verlust macht, der sollte zunächst immer prüfen, ob er nicht mit einem anderen Tagesgeld wieder schwarze Zahlen schreibt. Das gelingt allerdings nicht immer. In Zeiten, in denen die Inflationsrate fleißig zulegt, das Zinsniveau aber niedrig bleibt, sind inflationsbereinigte Verluste praktisch unvermeidbar.

Doch selbst dann, wenn die reale Rendite in den Keller rutscht, heißt das nicht, dass sich Tagesgeld nicht mehr lohnt. Wenigstens begrenzt ein verzinstes Tagesgeldkonto den Schaden, den die Inflation anrichtet – anders etwa als das immer noch gern als Geldanlage betrachtete Girokonto, das gar keine Zinsen abwirft.

Bleibt zu klären: Welcher reale Zinsgewinn ist beim Tagesgeld derzeit möglich? Aufschluss darüber gibt der Sparerindex von CHECK24. Er stellt monatlich dem höchsten Tagesgeldzins im Vergleich die aktuelle Inflationsrate in Deutschland gegenüber.

Tagesgeld-Bestzins bei CHECK24:

0,68 % p.a.

Inflationsrate in Deutschland:

2,30 % p.a.

Erzielbare reale Tagesgeldrendite:

-1,62 % p.a.

Stand: September 2018

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Sparerindex: Tagesgeld vs. Inflation CHECK24 Sparerindex

Was vom Tagesgeld übrig bleibt: Tagesgeld versus Inflation zum Sparerindex »

CHECK24 TIPP

Bleiben Sie mit CHECK24 auf dem Laufenden

Über eine formlose E-Mail an sparerindex@check24.de können Sie den Sparerindex abonnieren und erhalten so monatlich die aktuellsten Werte zugeschickt. Über Bestzinsangebote der CHECK24 Partnerbanken bleiben Sie so automatisch immer informiert.

Aktuelle Tagesgeld News

So kommen Sie zu den höchsten Zinsen mit dem Tagesgeldkonto Vergleich

Tagesgeld Zinsen berechnen:
Wissen, was das Ersparte bringt

Wer sein Erspartes für ein komplettes Jahr zu einem gleichbleibenden Zinssatz auf dem Tagesgeldkonto anlegt, den Betrag weder anrührt, noch aufstockt und die Zinsen einmal jährlich gutgeschrieben bekommt, der hat seine Rendite schnell berechnet. In dem Fall nämlich ist sie deckungsgleich mit dem von der Bank angegebenen Zinssatz. Doch mal ehrlich: Wie oft kommt das vor?

Gerade beim Tagesgeld – einer Anlage, die durch ihre ständige Verfügbarkeit besticht – ist es nicht unüblich, dann und wann aufs Ersparte zuzugreifen. Außerdem wäre da noch die bei vielen Banken übliche unterjährige Verzinsung. Und auch Zinsänderungen bleiben nicht aus – erst recht, wenn einstmalige Neukunden zu Bestandskunden werden. Viele Einflussfaktoren also, die die Berechnung der Tagesgeld Zinsen nicht einfacher machen. Die Tatsache, dass es obendrein verschiedene Zinsmethoden gibt, trägt Ihr Übriges dazu bei.

Wie berechnet man Tagesgeld Zinsen?

Da Tagesgeld täglich abrufbar ist, werden die Zinsen weitgehend taggenau berechnet. Je nach Zinsmethode werden pro Monat und Jahr aber unterschiedlich viele Zinstage veranschlagt. In Deutschland gehen Banken üblicherweise von 30 Tagen pro Monat und 360 Tagen pro Jahr aus.

Bei diesem Rechenweg, der auch als deutsche Zinsmethode bezeichnet und mit „30/360“ abgekürzt wird, bekommt ein Anleger also für jeden vollen Monat Zinsen für exakt 30 Tage – unabhängig davon, ob der Monat 31 oder auch nur 28 Kalendertage zählt. Bei 360 Zinstagen im Jahr machen alle Monate damit je ein Zwölftel aus. Doch Ausnahmen bestätigen bekanntlich die Regel: Wer sein Sparkonto Ende Februar auflöst, erhält nur noch für die tatsächliche Anzahl an Kalendertagen Zinsen – also für 28 bzw. 29 Tage. Auch für jeden angebrochenen Monat berechnen die Banken die Erträge auf den Kalendertag genau.

Eine weitere Zinsmethode, mit der vor allem Banken aus dem europäischen Ausland die Tagesgeld Zinsen berechnen, ist die Eurozinsmethode mit dem Kürzel „act/360“. „act“ steht hier für Englisch „actual“ – ins Deutsche übersetzt heißt das so viel wie „tatsächlich“ und bezeichnet die Methode recht treffend. Denn hier arbeiten Banken bei der monatlichen Zinsberechnung mit der tatsächlichen Anzahl an Kalendertagen. Ein Zinsjahr hat aber wie bei der deutschen Zinsmethode nie mehr als 360 Tage.

In ähnlicher Weise funktioniert auch die englische Zinsmethode, mit dem Unterschied, dass ein Basisjahr hier 365 statt 360 Zinstage umfasst. Das gilt auch für Schaltjahre und erklärt die Abkürzung „act/365“. Einzig bei der taggenauen Zinsmethode, kurz „act/act“, werden genauso viele Zins- wie Kalendertage angesetzt und Schaltjahre berücksichtigt.

Welchen Unterschied macht die Zinsmethode?

Je nachdem, nach welcher dieser Zinsmethoden eine Bank die Tagesgeldeinlagen verzinst, kann sich das auf die Tagesgeldrendite auswirken. Große Abweichungen müssen Anleger aber nicht befürchten.

CHECK24 TIPP

Woher Sie wissen, wie Ihre Bank rechnet

Bei deutschen Banken und solchen mit einer deutschen Niederlassung können Sie in der Regel davon ausgehen, dass diese mit der deutschen Zinsmethode arbeitet. Bei ausländischen Geldhäusern, die Sie im Tagesgeldvergleich von CHECK24 finden, erfahren Sie im PDF-Dokument „Produktinformationen“, wie die jeweilige Bank die Tagesgeld Zinsen berechnet.

Wie kann ich die Tagesgeld Zinsen selbst berechnen?

Wie viel Sie mit Ihrem Ersparten dazuverdienen, können Sie leicht über den CHECK24 Tagesgeldvergleich herausfinden. Ähnlich einem Tagesgeldrechner lässt sich hier durch die Eingabe von Anlagesumme und Anlagedauer der voraussichtliche Zinsgewinn pro Produkt in Erfahrung bringen.

Wenn Sie grundsätzlich wissen wollen, wie sich unterschiedliche Zinssätze, Anlagebeträge und Anlagezeiträume auf Ihren Ertrag auswirken, können Sie das mit folgender Formel selbst nachrechnen. Beachten Sie aber, dass diese Gleichung keine Zinseszinsen berücksichtigt – sie ist lediglich eine Faustformel.

$$Zinsertrag = Anlagebetrag \times {Zinssatz \over 100 } \times {Anzahl\ der\ Zinstage \over Anzahl\ der\ Zinstage\ pro\ Jahr}$$


Zinsen und Steuern:
Ab wann auf Zinseinnahmen Steuern anfallen

Tagesgeldzinsen gehören zu den sogenannten Kapitalerträgen und sind als solche zu versteuern. Wer mit seinem Ersparten Zinsgewinne erzielt, der muss 26,38 Prozent davon ans Finanzamt abführen. Dieser Prozentsatz errechnet sich aus der Abgeltungssteuer (auch Kapitalertragsteuer) in Höhe von 25 Prozent und dem darauf anfallenden Solidaritätszuschlag von 5,5 Prozent.

Religionszugehörige zahlen auf die Abgeltungssteuer zudem eine Kirchensteuer. Je nach Bundesland müssen sie in Summe – also Abgeltungssteuer, Soli und Kirchensteuer zusammengenommen – 27,82 Prozent (Baden-Württemberg und Bayern) oder sogar 27,99 Prozent ihrer Zinseinnahmen (übrige Länder) an den Fiskus abtreten. Soweit die Theorie. Denn tatsächlich steuerpflichtig sind Kapitalerträge erst, wenn sie den sogenannten Sparerpauschbetrag überschreiten. Dieser liegt derzeit bei 801 pro Person und Jahr (Stand: 2018). Keine Steuern zahlen muss zudem, wessen gesamtes Jahreseinkommen einschließlich der Zinseinnahmen den sogenannten Grundfreibetrag von derzeit 9.000 Euro nicht übersteigt (Stand: 2018).

CHECK24 TIPP

Freistellungsauftrag nicht vergessen

Deutsche Banken leiten die auf Kapitalerträge anfallenden Steuern automatisch an das Finanzamt weiter. Um zu verhindern, dass sie das auch schon für Beträge tun, die noch unter den Sparerpauschbetrag fallen, können und sollten Bankkunden einen Freistellungsauftrag einreichen. Wer das vergisst, der kann sich zu viel gezahlte Steuern über seine Einkommenssteuererklärung zurückholen.

Für Sparer, die ihr Geld im Ausland angelegt und dort Zinserträge erwirtschaftet haben, gilt das nicht. Da hier kein automatisierter Steuerabzug erfolgt, die Steuern stattdessen in jedem Fall über die Steuererklärung abgeführt werden, braucht es auch keinen Freistellungsauftrag. Wie die Versteuerung von im Ausland erzielten Tagesgeldzinsen genau funktioniert, können Sie hier nachlesen.