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Tagesgeld Ratgeber

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Tagesgeldzinsen variieren mit dem Leitzins

Der Leitzins dient der Steuerung des Geld- und Kapitalmarktes und wird von der jeweils zuständigen Zentralbank bestimmt. Im Euro-Raum wird dieser Zinssatz von der Europäischen Zentralbank (EZB) festgelegt, und nennt sich Hauptrefinanzierungssatz. Der Leitzins ist derjenige Zinssatz, zu dem sich Geschäftsbanken bei den Zentralbanken Geld leihen können. In Folge dessen wirkt sich der Leitzins auch auf Kapitalanlagen wie Tagesgeld aus. Sinkt der Leitzins, so wird es für die Institute günstiger, sich von den Notenbanken Geld zu leihen. Dementsprechend senken sie auch die Zinsen auf das Tagesgeld. Hebt die Zentralbank den Leitzins dagegen an, so können sich die Banken von den Anlegern zu günstigeren Konditionen frisches Kapital besorgen. Dementsprechend umwerben sie Sparer mit höheren Zinssätzen.

Während auf das Festgeld über die gesamte Anlagedauer ein fixer Zinssatz gezahlt wird, können die Tagesgeldbanken ihre Zinsen täglich neu festlegen. Bei einer Zinssenkung haben Anleger folglich das Nachsehen. Oft werden die Zinsen nur wenige Tage nach der Bekanntgabe der Leitzinsänderung angepasst. Für Sparer, die vor bösen Überraschungen geschützt sein möchten, lohnt sich deshalb ein Tagesgeldkonto mit Zinsgarantie. Dieses bieten einige Tagesgeldbanken zur Neukundengewinnung an. Hier bleiben die Zinsen auf das Tagesgeld für sechs Monate oder sogar ein Jahr konstant und können nicht verändert werden.

Hinweis: Trotz gewissenhafter Recherche kann die Richtigkeit und Aktualität der Angaben nicht garantiert werden.

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