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Was ist die Höchstsatzbegrenzung?

Eine private Krankenversicherung oder Krankenzusatzversicherung mit Höchstsatzbegrenzung erstattet Arztkosten nur bis zum Höchstsatz der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ).

In der GOÄ ist für jede medizinische Leistung festgelegt, welche Gebühren ein Arzt von einem Privatpatienten verlangen darf. Verlangt ein Arzt höhere Gebühren, müssten Sie in diesem Fall die Mehrkosten selbst tragen.

Achten Sie auf eine Höchstsatzbegrenzung!

Bei Abschluss einer privaten Krankenversicherung oder Krankenzusatzversicherung sollten Sie darauf achten, ob der Tarif eine Höchstsatzbegrenzung hat. Gibt es eine solche Begrenzung, zahlt die Versicherung die Behandlungskosten nur bis zum Höchstsatz der GOÄ. Anfallende Mehrkosten müsste der Versicherte in diesem Fall selbst tragen.

Je nach dem Schwierigkeitsgrad oder Zeitaufwand für eine Behandlung darf ein Arzt diese Gebührensätze mit einem bestimmten Faktor multiplizieren. Grundsätzlich berechnen Ärzte bei Privatpatienten den Regelhöchstsatz der Gebührenordnung. Dazu wird der einfache Gebührensatz der GOÄ um den Faktor 2,3 erhöht. Begründen müssen Ärzte diese Erhöhung nicht.

Für kompliziertere und zeitintensivere Behandlungen können Ärzte den Höchstsatz der GOÄ anwenden. Dieser beträgt das 3,5-Fache des einfachen Satzes und muss schriftlich begründet werden. Chefärzte oder ausgewiesene Spezialisten können in einer gesonderten Honorarvereinbarung Gebühren berechnen, die sogar noch über diesem Höchstsatz der GOÄ liegen.

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