Sparen Sie Zeit und übernehmen Sie Daten aus Ihrem Kundenkonto.
Neuer Kunde? Starten Sie hier.
Meine Listen
Merkzettel
Ihr Merkzettel ist leer.
Warenkorb Shopping
Ihr Warenkorb ist leer.
089 - 24 24 11 15 Hilfe und Kontakt
Telefonische Expertenberatung
089 - 24 24 11 15
Montag - Freitag von 8:00 - 20:00 Uhr
Gerne kontaktieren Sie uns per E-Mail:
anlagekonto@check24.de

Wir antworten in der Regel innerhalb
von 24 Stunden.
Sie sind hier:

Festgeld Ratgeber

A A A

Die Treppenstrategie anwenden

Festgeldkonten zeichnen sich dadurch aus, dass Kapital über einen bestimmten Zeitraum angelegt wird und währenddessen kein Zugriff darauf besteht. Dies bringt es mit sich, dass Anleger während der Laufzeit nicht auf etwaige Zinserhöhungen reagieren können, da das Geld gebunden ist. Um dennoch ein Stück weit Flexibilität zu bewahren, raten Experten gerade in Zeiten niedriger Zinsen zur Anwendung der sogenannten Treppenstrategie. Hierbei ist zwischen drei Szenarien zu unterscheiden: Die Zinsen werden weiter sinken, die Niedrigzinsphase wird sich fortsetzen, die Zinsen werden wieder steigen.

Geht der Sparer von einem der ersten beiden Szenarien aus, so ist es für ihn ratsam, ein Festgeldkonto mit dem zum jeweiligen Zeitpunkt attraktivsten Zinssatz abzuschließen. Nimmt ein Sparer dahingegen an, dass die Zinsen in absehbarer Zeit wieder anziehen werden, so kann es sich lohnen, die Treppenstrategie zu verfolgen. In diesem Fall teilt der Sparer den ihm zur Verfügung stehenden Betrag auf Festgeldkonten mit verschiedenen Laufzeiten auf, beispielsweise auf Konten mit Anlagedauern von einem bis fünf Jahren. Es werden in diesem Fall also fünf Konten mit verschiedenen Laufzeiten eröffnet, wobei in der Regel gilt: je höher der Zinssatz, desto höher die Rendite.

Freiwerdende Summen werden reinvestiert

Die frei werdenden Beträge werden dabei immer wieder reinvestiert. Läuft nun also die erste Anlage aus, vergleicht der Sparer die jeweils aktuellen Angebote im Festgeldbereich, um sich die beste Rendite zu sichern. Befinden sich die Zinsen weiterhin auf einem niedrigen Niveau, wählt er kürzere Laufzeit – sind die Zinsen hingegen gestiegen, wählt er einen längeren Anlagezeitraum. Auf diese Weise wird in der Folge mit allen Teilbeträgen verfahren.

Zu beachten sind dabei jedoch zwei Aspekte: Zum einen müssen Sparer den jeweiligen Mindestanlagebetrag berücksichtigen, der für die Eröffnung eines Festgeldkontos erforderlich ist. Dieser kann zwischen den Banken variieren. Sofern die Anlagesumme auf Konten bei verschiedenen Banken aufgeteilt wird, sollte zum anderen bei jedem Geldinstitut ein Freistellungsauftrag eingereicht werden. Pro Jahr steht Einzelpersonen ein Freibetrag von 801 Euro zu, den sie steuerfrei einnehmen dürfen. Verheiratete können die doppelte Summe steuerfrei verbuchen.

Hinweis: Trotz gewissenhafter Recherche kann die Richtigkeit und Aktualität der Angaben nicht garantiert werden.

CHECK24 Service

Welchen Betrag möchten Sie anlegen?

Haben Sie noch Fragen? Wir helfen Ihnen gerne.

089 - 24 24 11 15
8 - 20 Uhr | Mo - Fr

oder eine Mail an: anlagekonto@check24.de