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Festgeld Lexikon

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Quellensteuer

Unter dem Begriff der Quellensteuer fallen in Deutschland unter anderem die Lohnsteuer, sowie die Abgeltungs- bzw. Kapitalertrags- oder Zinsabschlagssteuer. Dabei werden Einkünfte wie beispielsweise Lohnzahlungen, Zinsen auf das Tagesgeld und andere Anlageformen oder Dividenden versteuert. Die Quellensteuer wird von den Einkünften automatisch abgezogen und dann an das Finanzamt abgeführt. Daher rührt auch der Begriff Quellensteuer, da die Steuer direkt an der Quelle erhoben und abgeführt wird.

Quellensteuer auf Kapitalerträge

Mit der Kapitalertragsteuer als Quellensteuer werden in Deutschland Einkünfte aus Kapitalvermögen versteuert. Sie fällt auf Zinserträge und Dividenden an, die im Land erwirtschaftet wurden und wird direkt von dem Kreditinstitut, bei dem das Geld angelegt wurde, an das Finanzamt abgeführt. Seit dem 01. Januar 2009 wird auch die Quellensteuer auf private Kapitalerträge als Abgeltungssteuer erhoben. Dabei werden diese mit 25 Prozent versteuert, zuzüglich Solidaritätszuschlag und je nach Anleger Kirchensteuer. Die Abgeltungssteuer ersetzt die Kapitalertragssteuer als Quellensteuer im Bereich der Privatanleger. Die Zinsabschlagssteuer wurde ebenfalls am 01. Januar 2009 von der Abgeltungssteuer abgelöst.

Kapitalerträge deutscher Anleger im Ausland werden in gleicher Höhe besteuert. Hier fällt die Kapitalertragssteuer allerdings nicht als Quellensteuer an, sondern muss über die jährliche Steuererklärung abgerechnet werden. Manche Staaten, darunter zum Beispiel Österreich und Rumänien, behalten auf die Einkünfte trotzdem grundsätzlich eine Quellensteuer ein. Um eine zweifache Besteuerung zu verhindern, können Anleger oftmals mittels einer Ansässigkeitsbescheinigung ihres Finanzamts im Ausland nachweisen, dass sie bereits in Deutschland steuerpflichtig sind.

Abgeltung und Rückerstattung

Grundsätzlich sind in Deutschland Kapitalerträge bis zum sogenannten Sparerpauschbetrag von 801 Euro pro Person, für Verheiratete insgesamt 1.602 Euro, steuerfrei. Um zu verhindern, dass das betreffende Geldinstitut die Quellensteuer auf Einkünfte unterhalb dieser Grenze überhaupt einbehält, können Sparer der Bank einen Freistellungsauftrag erteilen. Verteilen sich die Einkünfte auf mehrere Geldhäuser, lässt sich der Freistellungsauftrag auch splitten. Andernfalls können Sparer zu viel gezahlte Steuern über die Einkommensteuererklärung wieder zurückfordern.

Kapitalerträge, die im Ausland erwirtschaftet werden, sind hingegen verpflichtend in der Steuererklärung anzugeben, unabhängig davon, ob darauf im Ausland bereits eine Quellensteuer abgeführt wurde oder nicht. Bis zum Sparerpauschbetrag sind aber auch sie steuerfrei.

Hinweis: Trotz gewissenhafter Recherche kann die Richtigkeit und Aktualität der Angaben nicht garantiert werden.

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