Hausratversicherung Häufige Fragen
- Was versichert die Hausratversicherung?
- Was zählt zur Wohnfläche?
- Was ist ein Unterversicherungsverzicht?
- Für welche Schäden kommt die Hausratversicherung auf?
- Was ist der Unterschied zwischen einer Wohngebäudeversicherung und einer Hausratversicherung?
Was versichert die Hausratversicherung?
Anders ausgedrückt:
Wenn Sie Ihr Haus oder Ihre Wohnung auf den Kopf stellen würden, dann ist alles, was herausfällt, Ihr kompletter Hausrat.
Zu Beachten ist, dass Fahrräder und Glasschäden nicht standardmäßig versichert sind. Diese Bereiche können als extra Baustein in der Hausratversicherung versichert werden.
Überhaupt nicht versichert sind gewerblich genutzte Gegenstände.
Was zählt zur Wohnfläche?
Die Wohnfläche setzt sich zusammen aus der Grundfläche aller Räume des versicherten Wohnobjekts. Mit eingeschlossen sind hierbei auch z.B. Wintergärten und Hobbyräume. Was nicht zur Wohnfläche zählt sind Treppen, Balkone/Terrassen/Loggien und auch Keller-/Speicherräume, wenn diese nicht zu Wohn- oder Hobbyzwecken genutzt werden.
Arbeitsräume von Selbstständigen und Freiberuflern in der privat genutzten Wohnung zählen ebenfalls zur Wohnfläche, wenn diese Räume gemäß den besonderen Bedingungen mitversichert werden sollen.
Was versichert die Hausratversicherung?
Ein Unterversicherungsverzicht garantiert, dass Sie im Schadensfall nicht vom Versicherer auf die Höhe all Ihres Hab und Guts geprüft werden. Der Unterversicherungsverzicht stellt eine vom Versicherer vorgeschlagene Mindestversicherungssumme von ca. 650€ pro qm dar.
Allerdings sollte hierbei beachtet werden, dass Sie maximal Anspruch auf die Mindestversicherungssumme haben z.B. 50qm * 650 € = 32500 €. Hier würde die Versicherung im Schadensfall max. 32500 € auszahlen selbst wenn Ihr Hausrat deutlich mehr wert ist.
Sollten Sie einen Unterversicherungsverzicht wünschen, ist es ratsam die errechnete Summe mit Ihrem Einrichtungsstil bzw. Ihren Anschaffungen zu vergleichen.
Für welche Schäden kommt die Hausratversicherung auf?
- Brand,
- Blitzschlag,
- Explosion,
- Anprall oder Absturz eines Luftfahrzeuges,
- Einbruchdiebstahl,
- Raub,
- Vandalismus nach einem Einbruch,
- Leitungswasser und
- Sturm und Hagel
Die Gefahr "Elementarschäden" (Hochwasser, Erdrutsch etc.) kann noch zusätzlich versichert werden.
Was ist der Unterschied zwischen einer Wohngebäudeversicherung und einer Hausratversicherung?
Als Hauseigentümer haben Sie Ihr Wohngebäude gegen Brand, Blitzschlag, Explosion, Leitungswasser, Sturm/Hagel etc. versichert. Ähnliche Gefahren werden zwar auch durch eine Hausratversicherung abgedeckt, allerdings gibt es einen großen Unterschied. Eine Wohngebäudeversicherung schützt das Gebäude und alles, was fest mit diesem verbunden ist, also z.B. Mauern, Fliesen, fest verlegte Böden und Einbaumöbel sowie technische Anlagen zum Betrieb des Hauses (Beispiel: Heizung).
In einem kleinen Bereich gibt es jedoch eine Überschneidung der beiden Versicherungen, wie z.B. bei Markisen oder Satellitenanlagen.