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Die Wohngebäudeversicherung ist die wichtigste Versicherung für Hausbesitzer. Denn ein Schaden an Ihrem Haus, beispielsweise nach einem Brand kann sehr teuer bzw. fast unbezahlbar sein.
Eine Gebäudeversicherung leistet je nach Tarif für
Ein weiteres relevantes Risiko sind Sturmschäden, da Stürme durch den Klimawandel in den letzten Jahren zunehmen. Zusätzlich versicherbar sind z. B. Erdbeben, Erdrutsche oder Lawinen.
Der wesentliche Unterschied ist, dass die Hausratversicherung nur für bewegliche Gegenstände und Möbel in Ihrem Haus leistet. Die Wohngebäudeversicherung ist für alles was fest mit dem Boden verbunden ist sowie das Hauptgebäude (Wohngebäude) und alle Nebengebäude zuständig.
Zusätzlich sind bei den meisten Versicheren auch noch folgende Bestandteile versichert:
Um die Versicherungssumme Ihres Hauses richtig zu berechnen gibt es zwei Möglichkeiten:
Bei der Berechnung nach Wohnfläche erhält Ihr Haus eine feste Versicherungssumme (Bsp. 100.000 € → qm x €).
Dieses Verfahren ist allerdings sehr ungenau.
Deshalb wird zur Berechnung der Versicherungssumme über den Baupreis von 1914 geraten. Hier wird per Wertermittlungsbogen der (fiktive) Preis Ihres Hauses im Jahr 1914 errechnet.
Der Preis des Jahres wird mit einem Faktor multipliziert, der sich aus dem ständig veränderten Baupreisindex, ergibt.
'Wert 1914' x 15,20 = gleitender Neuwertfaktor
Dieser Wert (Ihre Versicherungssumme) wird auch gleitender Neuwertfaktor genannt.
Mit dem gleitenden Neuwertfaktor wird Ihre Versicherungssumme jährlich an die Baupreisentwicklung angepasst, weshalb Sie nie unterversichert sein können.
Sollten Sie die Anpassung nicht wünschen, können Sie dieser auch widersprechen, allerdings sind Sie dann selbst für die Anpassung Ihrer Versicherungssumme zuständig (Gefahr der Unterversicherung).