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Seit dem 17.3.2010 gibt es keine echte Risikolebensversicherung mehr ohne Gesundheitsprüfung. Jeder muss Fragen hinsichtlich seiner gesundheitlichen Verfassung korrekt beantworten oder gar eine ärztliche Untersuchung machen. Wer bei der Prüfung oder Befragung falsche Angaben macht, hat keinen Anspruch auf Leistungen.
Oft werden jedoch auch Kapitallebensversicherungen oder fondsgebundene Rentenversicherungen ohne Gesundheitsprüfung angeboten. Auch wenn manche davon einen Todesfallschutz beinhalten, dienen sie doch primär der Kapitalbildung. Soll heißen: Ihre Beiträge sind um ein vielfaches höher als bei einer Risikolebensversicherung.
Die Risikolebensversicherung ist keine Versicherungsform, die der Kapitalbildung dient und damit als private Altersvorsorge fungiert. Da sie ein reiner Todesfallschutz ist, muss der Versicherungsnehmer auch eine Gesundheitsprüfung durchführen. Die vereinbarte Versicherungssumme wird nur im Todesfall des Versicherten an die bezugsberechtigten Personen ausbezahlt.
Der große Vorteil einer solchen Risikoversicherung ist, dass Hinterbliebene oder die ausstehende Tilgung eines Darlehens bereits durch die Zahlung eines geringen Beitrages finanziell abgesichert werden können. Wichtig ist jedoch, die Versicherungssumme und Vertragslaufzeit ausreichend hoch und lange zu wählen. Die Beiträge der Risikolebensversicherung bestimmen sich nach der Form der Versicherung und den individuellen Risikofaktoren des Versicherungsnehmers.
Der Versicherungsbeitrag ist abhängig von der Versicherungsform (klassische, fallende oder verbundene RLV), der Vertragslaufzeit, der Versicherungssumme sowie von persönlichen Merkmalen (Alter, Hobbys, Risikopatient, Risikoberuf etc.). Wenn der Versicherungskunde beispielsweise in seiner Frei- oder Berufszeit einem überdurchschnittlich hohen Unfallrisiko ausgesetzt ist, hat das Auswirkungen auf die Beitragshöhe. Es wird eine Art Risikozuschlag seitens der Versicherung erhoben.
Gemäß Sterbestatistik haben Raucher im Durchschnitt eine niedrigere Lebenserwartung als Nichtraucher. Daher zahlen Raucher auch einen höheren Versicherungsbeitrag als Nichtraucher. Da die Beitragshöhe stark von der Risikoeinstufung seitens der Versicherung abhängt, sollte der Verbraucher sich genau über die Risikolebensversicherung informieren und vergleichen
Es gibt Ausschlüsse auch bei der Risikolebensversicherung. In der Regel entfällt in folgenden Fällen der Versicherungsschutz:
Jeder, der eine Sterbeversicherung abschließen möchte, sollte darauf vorbereitet sein, dass dies ohne Gesundheitsprüfung (entweder über Fragen zur Gesundheit oder über eine ärztliche Untersuchung) nicht möglich ist. Zu hoher BMI, erhöhte Blutfettwerte, Rauchen, kurzum alle potentiell lebensverkürzenden Aktivitäten, führen zu einem höheren Beitrag. Das Alter spielt auch eine entscheidende Rolle hinsichtlich des Risikozuschlags. Um Ihnen Zeit, Ärger und Geld zu sparen, machen wir die bestimmenden Faktoren in unserem Risikolebensversicherung Vergleich transparent.