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Unwetterschäden 2011 kommen Kfz-Versicherer teuer zu stehen

München, 20.12.2012 | 17:15 | srh

Das Wetter verhagelte den Kfz-Versicherungsgesellschaften im Jahr 2011 buchstäblich die Bilanz: Die Zahl der Unwetterschäden an kaskoversicherten Autos stieg gegenüber dem Jahr 2010 um mehr als das Doppelte auf 344.000. Insgesamt mussten die Kfz-Kaskoversicherer rund 690 Millionen Euro für Sturm-, Hagel- und Blitzschäden zahlen. Das teilte der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) am Donnerstag mit.

Von Baum beschaedigtes AutoDie Zahl der Unwetterschäden an Fahrzeugen war 2011 sehr hoch.
Neben zahlreichen Autos wurden in 2011 rund 37.000 weitere Fahrzeuge – beispielsweise Lastwagen oder Motorräder – durch Unwetter beschädigt. Die Regulierung dieser gemeldeten Kaskoschäden kostete die Kfz-Versicherungen noch einmal etwa 100 Millionen Euro – das ergibt einen Gesamtbetrag von rund 790 Millionen Euro.
 
Laut Verbandsangaben war vor allem der 11. September 2011 ein rabenschwarzer Tag für die Branche. Sturmtief "Frank" wütete hier in Sachsen-Anhalt. Im Zulassungsbezirk Dessau-Roßlau wurde nahezu jedes dritte kaskoversicherte Fahrzeug beschädigt. Der Sturm richtete allein bei den versicherten Pkw einen Kaskoschaden von 170 Millionen Euro an.
 
In den vergangenen Jahren mussten die Versicherungsgesellschaften laut GDV nur 2008 mehr für Unwetterschäden an versicherten Fahrzeugen aufbringen als im Vorjahr. Das ist jedoch nichts im Vergleich mit den Kosten, die der Branche im Jahr 2011 durch die Regulierung von Glasschäden entstanden. Glasbruch führt die Liste der häufigsten Kaskoschäden seit Jahren unangefochten an. Im vergangenen Jahr wurden den Versicherungen über 2,5 Millionen Glasschäden gemeldet, sie bezahlten für Reparatur oder Austausch der Scheiben insgesamt 1,18 Milliarden Euro.

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