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Kreditkarte für Kinder und Jugendliche:
 Welche ist die beste Kreditkarte, mit der Jugendliche und Kinder den Umgang mit Geld lernen?

  • Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren gelten noch nicht als geschäftsfähig und erhalten deshalb keine echte Kreditkarte mit Verfügungsrahmen. Als Alternative eignet sich eine aufladbare Kreditkarte, also Prepaid-Kreditkarte, oder eine Debitkarte mit direkter Abrechnung von einem Girokonto.
  • Einige Anbieter lassen die bequeme Erstellung von Kinderkonten zu einem bereits bestehenden Girokonto zu. Zu diesen sind auch entsprechende Karten erhältlich
  • Obwohl die Karten speziell auf Jugendliche ausgerichtet sind, sind sie oft mit Kosten verbunden. Diese können für verschiedene Transaktionen oder regelmäßig fällig werden. 

Debitkarten vs Prepaid-Kreditkarten:
Welche Kreditkarte ist für Dein Kind geeignet?

Sowohl eine Debitkarte als auch Prepaid Kreditkarten eignen sich dafür, dass Kinder bereits früh erste Erfahrungen im Umgang mit Kreditkarten und damit mit einem bargeldlosen Zahlungsmittel machen.

Während die Debitkarte in Verbindung mit einem Girokonto ausgegeben und jeder Kartenumsatz von diesem Konto abgebucht wird, gibt es Prepaid-Kreditkarten auch ohne ein Konto. Das Geld muss dann vorm Karteneinsatz aufgeladen werden.

Alle Kreditkarten für Personen bis 18 Jahren werden auf Guthabenbasis geführt, um eine Verschuldung auszuschließen. Welche die beste Kreditkarte für Ihr Kind ist, ist individuell.

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Debitkarte mit Girokonto

Debitkarten werden immer in Zusammenhang mit einem Girokonto herausgegeben.

Im Gegensatz zu einer Girocard bieten sie auch die Möglichkeit, im Internet einzukaufen. Eltern haben über das Konto volle Kostenkontrolle. Sie können Geld darauf überweisen und Bezahlungen auf einen Maximalbetrag deckeln.

Eine Jahresgebühr für die Karte gibt es oft nicht, es können aber, abhängig vom gewählten Girokontomodell, Gebühren für Transaktionen und eine einmalige Ausstellungsgebühr anfallen.

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Prepaid-Kreditkarte

Eine Prepaidkreditkarte kann mit oder ohne Girokonto erhältlich sein. Sie muss immer vor Verwendung mit Guthaben aufgeladen werden. Eine Verschuldungsgefahr gibt es nicht. Eltern können entscheiden, wie viel sie auf die Karte aufbuchen.

Je nach Bank ist es möglich, per Überweisung einen fixen monatlichen Betrag zu autorisieren, zum Beispiel für das Taschengeld.

Prepaidkreditkarten sind oft mit Kosten verbunden, darunter einer Monats- oder Jahresgebühr und Gebühren für Abhebungen und andere Transaktionen.

Infografik zum Taschengeld 2025: Durchschnittliche Ausgaben von Kindern und Jugendlichen für Supermarkt (11,46 €), Drogerie (4,90 €), Gaming (3,48 €) und Mode (3,38 €) bei einem monatlichen Budget von 57 €. Ideal für die Planung der ersten Kreditkarte für Kinder.

Quelle: bling! Taschengeldreport 2025, Auswertung Nutzung Taschengeldkarte zwischen 7 und 17 Jahren, abgerufen am 16.02.2026

Dafür geben junge Menschen ihr Taschengeld aus

Jungen und Mädchen erhielten im Jahr 2025 durchschnittlich 57 Euro zur freien Verfügung im Monat. Das seien laut Taschengeldreport 2025 sechs Prozent mehr als im Vorjahr. Von diesem Geld kauften junge Menschen vorrangig im Supermarkt ein.

  • Durchschnittlich gaben sie dort 11,46 Euro im Monat aus.
  • Auf dem zweiten Platz lagen Drogerieprodukte mit 4,90 Euro monatlich.
  • Auf den Plätzen drei und vier waren Gaming und Apps (3,48 Euro) und Mode und Accessoires (3,38 Euro).
  • Die Ausgaben für das restliche Geld seien unregelmäßig und auf nicht näher bestimmbare Kategorien verteilt.

Insgesamt wurden im Schnitt 54 der verfügbaren 57 Euro ausgegeben.

CHECK24 Wissen

Wie wird das Guthaben bei einer Prepaid-Kreditkarte für Kinder aufgeladen?

Es gibt mehrere Methoden, um Geld auf die Prepaid-Kreditkarte zu transferieren:

  • per Überweisung an die IBAN des Kartenkontos: Meist dient die Kreditkartennummer als Verwendungszweck.
  • per Dauerauftrag: Eltern können auf dem eigenen Girokonto einen Dauerauftrag an die Karten-IBAN einrichten.
  • per Online-Banking/App: Ist die Karte direkt mit dem Konto der Eltern verbunden, bieten einige Banken die Möglichkeit, Geld direkt auf die Karte zu pushen.
  • per Bargeldeinzahlung: Bei einigen Anbietern, vorrangig Filialbanken, kann am Schalter oder Geldautomaten Geld auf die Kreditkarte eingezahlt werden. Dies ist bei Direktbanken durch fehlende Filial- und Geldautomatennetze meist nicht möglich.

Welche Anbieter empfiehlt CHECK24?

CHECK24 hat selbst keine Kinderkreditkarten im Angebot, empfiehlt aber Anbieter, bei denen Eltern zu einem neuen oder bestehenden Girokonto ein spezielles Kinderkonto in Form eines Unterkontos einrichten können. Für dieses erhalten ihre Kinder je nach Anbieter eine Prepaid- oder Debitkarte. 

CHECK24 Tipp

Visa oder Mastercard Kreditkarte: Welches System ist besser?

Sowohl eine Mastercard als auch eine Visa Kreditkarte kann passend für unter 18-Jährige sein. Sie sind weltweit anerkannt und beide Systeme geben neben klassischen Kreditkarten mit Kreditrahmen auch Prepaid- und Debitkarten heraus.

Die individuellen Leistungen der jeweiligen Karten sind abhängig von den herausgebenden Banken. Entsprechend sollten Eltern bei der Suche nach der passenden Karte den Fokus darauf legen, welche Funktionen sie sich für die Nutzung wünschen. 

Wie beantrage ich eine Kreditkarte für mein Kind?

Finanzprodukte für Minderjährige erfordern immer das Einverständnis der Eltern.

Wenn es sich dabei um eine Debit-Kreditkarte handelt, müssen die Erziehungsberechtigten zunächst ein Girokonto eröffnen. Dazu müssen sich diese erst selbst legitimieren und anschließend das Kind. Meist reicht dafür eine Geburtsurkunde. Je nach Anbieter ist es möglich, einem bestehenden Girokonto ein Unterkonto auf den Namen des Sohnes oder der Tochter hinzuzufügen. In diesem Fall ist eine erneute Legitimation der Eltern nicht nötig, ein Identifikationsnachweis für den Nachwuchs ist trotzdem erforderlich. 

Bei reinen Prepaidkarten ist der Eröffnungsprozess ähnlich, es wird aber parallel kein Girokonto erstellt, sondern nur ein Kartenkonto mit eigener IBAN, auf das per App zugegriffen werden kann. Eine Schufa-Prüfung wird bei keiner Variante durchgeführt, da es keine Verschuldungsmöglichkeiten gibt.

Für den Schüleraustausch oder im Alltag: Wie viel kostet eine Kreditkarte für Minderjährige?

Ob auf Klassenfahrt oder im Kino – eine Karte für Minderjährige bietet alle nötigen Funktionen für den Alltag. Nicht immer sind diese jedoch kostenlos. Es können unter anderem Gebühren für Bargeld, das Bezahlen außerhalb der EU oder regelmäßige Grundgebühren erhoben werden.

Darüber hinaus sind Kosten für eine Ersatzkarte, für Überweisungen von der Kreditkarte oder Überweisungen von einer anderen Kreditkarte auf das Konto der Jugendkarte möglich.

Für die Kinder-Kreditkarte "Bling Card" wird sogar ein Entgelt bei Inaktivität erhoben. 

Gebühren fürs Bargeld abheben

Nicht mit allen Karten ist dieser Service kostenfrei. Je nach Herausgeber fallen pro Transaktion Gebühren an. Bei einigen ist nur eine bestimmte Anzahl an Bargeldabhebungen gebührenfrei.

Gehört die Karte zu einem Unterkonto der Eltern, gilt die Anzahl der kostenfreien Abhebungen meistens für alle Karten zusammen.

Jahresgebühren

Häufig werden für Kinderkarten monatliche oder jährliche Gebühren fällig – direkt oder indirekt.

Bei Prepaidkarten wird für die Karte selbst eine Gebühr erhoben, bei Karten, die zu einem Unterkonto gehören, ist in der Regel das Hauptgirokonto kostenpflichtig. In diesem Fall ist die Karte aber meist inklusive.

Fremdwährungsgebühren

Bezahlen ist oft nicht weltweit kostenlos. Es können fixe oder prozentuale Gebühren für das Bezahlen in Fremdwährungen anfallen.

Wenn junge Erwachsene die Karte im außereuropäischen Ausland einsetzen möchten, sollten diese möglichen Kosten bedacht werden.

Wie sicher sind Kreditkarten für Jugendliche?

Was die Sicherheit angeht, sind Kinderkarten beziehungsweise Jugend-Kreditkarten besonders geschützt, da Erziehungsberechtigte volle Kontrolle behalten und wenn nötig – zum Beispiel sollte die Kreditkarte verloren gehen – diese sofort sperren können.

Meist sind sie darüber hinaus für die Verwendung für bestimmte Transaktionen gesperrt. Dazu gehören unter anderem Glücksspiel und jugendgefährdende Inhalte

Häufig gestellte Fragen

Wie kann ich eine Kinderkreditkarte kündigen?

Alle Karten lassen sich jederzeit, meist monatlich, kündigen. Dazu gibt es oft eine direkte Lösung in der dazugehörigen App.

Gehört die Karte zu einem Girokonto, verliert sie automatisch ihre Gültigkeit, wenn dieses gekündigt wird. 

Welche Vorteile hat eine Taschengeldkarte gegenüber Bargeld?

  • Mit einer Taschengeldkarte erhalten Minderjährige meist eine App, die Ihnen eine Übersicht über ihre Ausgaben zeigt. So lernen sie leichter, Ihre Finanzen im Blick zu behalten und gezielt zu kontrollieren.
  • Zudem ist der Bargeldbezug mit einer Taschengeldkarte meistens trotzdem möglich.
  • Eltern können per Dauerauftrag dafür sorgen, dass das Taschengeld nicht vergessen wird. 

Kann mein Kind die Karte für Apple Pay oder Google Pay nutzen?

Mit modernem Banking ist auch das Hinzufügen zu Apple Pay und Google Pay möglich. Sowohl Debit- als auch Prepaidkarten verfügen über diese Optionen.

Ist eine physische Plastikkarte für Kinder überhaupt noch notwendig?

Virtuelle Karten bieten alle Funktionen, die für das Bezahlen im Alltag nötig sind.

Bargeld kann darüber oft nicht bezogen werden. Hierfür wird meistens eine physische Karte benötigt. 

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Anna N. Baumgart ()
Online Redakteurin Finanzen
Anna ist Journalistin für Hörfunk und seit vielen Jahren den interessantesten Inhalten und deren hörer- und leserfreundlichen Umsetzung auf der Spur. Seit 2023 schreibt sie bei CHECK24 verbrauchernah über die wichtigsten Produkte und Neuigkeiten aus der Finanzwelt.

Hinweis: Trotz gewissenhafter Recherche kann die Richtigkeit und Aktualität der Angaben nicht garantiert werden.

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