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Baufinanzierung Lexikon

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Umschuldung

Wenn die Sollzinsbindung einer Baufinanzierung endet, ist in den häufigsten Fällen noch nicht die gesamte Kreditschuld wieder an die Bank zurückgezahlt. In diesem Fall steht der Kreditnehmer vor der Wahl, die restliche Immobilienfinanzierung entweder als sogenannte Prolongation bei der Hausbank weiter zu tilgen oder eine Umschuldung vorzunehmen.

Die Entscheidung dazu, wie und bei welcher Bank die Anschlussfinanzierung durchgeführt wird, sollten Verbraucher bereits einige Wochen oder gar Monate vor dem Ende der Sollzinsbindung in Angriff nehmen: Die bisherige Bank des Darlehensnehmers ist im Normalfall dazu verpflichtet, ihrem Kunden spätestens 3 Monate vor Ablauf der Zinsbindung ein Angebot für die Prolongation zu unterbreiten. Für den Kreditnehmer ist dies zwar meist die bequemste, jedoch nicht die günstigste Alternative: In der Regel bieten andere Banken diesen Kunden für die Umschuldung der Baufinanzierung deutlich günstigere Konditionen.

Weitere Informationen:

Bietet ein Konkurrenzinstitut eine Anschlussfinanzierung an, deren Zinssatz nur wenige Zehntelprozentpunkte unter dem Angebot der bisherigen Bank liegt, kann dies aufgrund der hohen Kreditsummen und langen Laufzeiten von Baufinanzierungen schon zu einer erheblichen Ersparnis führen. Aus diesem Grund sollten Verbraucher unbedingt mehrere unterschiedliche Angebote für die mögliche Anschlussfinanzierung ihres Immobiliendarlehens frühzeitig einholen und die Offerten gründlich miteinander vergleichen. Damit die unterschiedlichen Umschuldungsangebote auch gut miteinander vergleichbar sind, sollten alle Angebote mit der gleichen Darlehenssumme, Sollzinsbindung und dem identischen Immobilienwert angefragt werden. Zudem sollte bei der Anforderung unterschiedlicher Angebote darauf geachtet werden, dass die monatliche Wunschrate oder anfängliche Tilgung des ersten Jahres identisch ist und die Banken Sondertilgungen jeweils zu ähnlichen Konditionen anbieten.

Beim Vergleich verschiedener Kreditangebote für eine mögliche Baufinanzierungs-Umschuldung muss jedoch stets bedacht werden, dass mit dem Wechsel des Kreditinstitutes einige Kosten verbunden sein können.

Wechselt der Kreditnehmer die Bank im Rahmen einer Umschuldung, können Kosten für die Abtretung bzw. Löschung der bisherigen Grundschuld entstehen. . Manche Banken übernehmen diese Grundbuch- und Notarkosten für die Kunden im Zuge einer Umschuldung.

Tipp: Viele Immobilienkreditnehmer wissen nicht, dass sie ihre Baufinanzierung nach Ablauf einer zehnjährigen Zinsbindung umschulden können, ohne dass die Bank hierfür eine Vorfälligkeitsentschädigung verlangen darf. Für diese kostenlose Umschuldung ist es unerheblich, ob die ursprünglich vereinbarte Sollzinsbindung über fünfzehn oder zwanzig Jahre oder noch länger vereinbart wurde. Eine Kündigungsfrist von 6 Monate ist zu beachten.

Hinweis: Trotz gewissenhafter Recherche kann die Richtigkeit und Aktualität der Angaben nicht garantiert werden.

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