Die EC-Karte ist ein sehr veralteter Begriff, der sich allerdings hartnäckig in den Köpfen der Verbraucher hält. Das System wurde bereits 2007 abgeschafft und durch die Girocard ersetzt.
Maestro war lediglich die internationale Zusatzfunktion auf der Girocard, wie sie z. B. als Sparkassen-Card über viele Jahre ausgegeben wurde.
Maestro ist keine eigene EC-Karte, sondern war eine ergänzende Funktion auf der Girocard, um internationale Zahlungen im Zahlungssystem von Mastercard zu ermöglichen. Ansonsten wäre die Girocard in Deutschland ausschließlich nutzbar, aber nicht im Ausland. Auch nicht im europäischen Ausland.
Mastercard ist das globale Kreditkarten- und Debitnetzwerk. Maestro war eine Debitkarten-Funktion innerhalb dieses Netzwerks die von deutschen Banken und Sparkassen gerne genutzt wurde.
Heute werden Maestro-Karten durch Debit Mastercard ersetzt – mit erweiterten Online-Zahlungsfunktionen, also der Bezahlfunktion, die für den Onlineeinkauf benötigt wird.
Die Maestro-Karte war eine Form der Debitkarte.
Der Unterschied: Moderne Visa Debit oder Debit Mastercards ermöglichen Online-Zahlungen und haben weltweit mehr Akzeptanzstellen. Ansonsten können auf beiden Formen Kreditrahmen von der kartenausgebende Bank auf den dazu angebundenen Girokonten eingerichtet werden, um das Bezahlen per Dispo (Kredit) zu ermöglichen.
Die Girokarte haben viele Bankkunden in ihrem Geldbeutel. Mehr als 100 Millionen Karten sollen laut Angaben der EURO Kartensysteme GmbH in Frankfurt am Main, zu der Girocard gehört, im Umlauf sein. Immer wieder gab es Berichte über die Einstellung oder Abschaffung der Karte. Nun hat das Unternehmen selbst klargestellt – dem ist nicht so.
Dr. Andreas Martin, Mitglied des Vorstands des Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken e. V. (BVR): "Über ein Ende der girocard ist in jüngerer Zeit gerne einmal spekuliert worden, doch diese Diskussionen sind mittlerweile zurecht wieder verstummt. Die Fakten sprechen eine andere Sprache: Die girocard ist und bleibt zentrales Element der Kartenstrategie in der deutschen Kreditwirtschaft - für Genossenschaftsbanken, Sparkassen und viele andere Institute in Deutschland gehört sie zur Hauptausstattung eines Kontos."
Auch wenn das Maestro-Logo von der Girocard verschwindet, bedeutet das weder das Aus für die Girocard noch eine Schwächung ihrer Marktposition. Im Gegenteil, der Einsatz der Girocard wird vor allem von den Sparkassen vorangetrieben. Die Sparkassen-Finanzgruppe – mit rund 47 Millionen ausgegebenen Girocards – kooperiert mit dem Bonusprogramm Payback. Seit 2025 können Sparkassenkunden beim Bezahlen mit ihrer Girocard automatisch Payback-Punkte sammeln.
Der Mehrwert:
In der Regel hat die Karte kein CVV. Klassische Maestro-Karten verfügen meist nicht über eine dreistellige CVV-Prüfnummer auf der Rückseite.
Der CVV (Card Verification Value) ist eine dreistellige Sicherheitsnummer für Online-Zahlungen. Da viele Maestro-Karten keinen CVV besitzen, sind Online-Zahlungen häufig nicht möglich.
In den meisten Fällen hat die Karte diese CVV-Nummer nicht. Ansonsten würde sie sich auf der Rückseite der Karte neben dem Unterschriftsfeld befinden.
Hinweis: Trotz gewissenhafter Recherche kann die Richtigkeit und Aktualität der Angaben nicht garantiert werden.
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