Unfallversicherung für Pfleger und Pflegekräfte

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    • Versicherte Person: *01.01.2000, Beruf: Fachangestellte/-r
    • Versichert: Grundsumme: 100.000 €, Progression: 225 %, Unfallrente: keine, Todesfallsumme: 5.000 €, Krankenhaustagegeld: keines
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    Quelle: CHECK24 Unfallversicherungs-Vergleich, Berechnung von 07/2026

Pflegekräfte in der Kranken- und Altenpflege haben ein erhöhtes Unfallrisiko. Die körperlich anspruchsvolle Arbeit mit Patienten kann zu akuten Rücken-, Schulter- und Knieverletzungen führen.

Die gesetzliche Unfallversicherung leistet vor allem bei Arbeitsunfällen, direkten Wegeunfällen und anerkannten Berufskrankheiten. Private Freizeit-, Haushalts- und Reiseunfälle sind in der Regel nicht gesetzlich abgesichert.

Eine private Unfallversicherung ergänzt diesen Schutz für Pfleger und Pflegekräfte: Sie gilt je nach Tarif weltweit und rund um die Uhr, auch bei Freizeit- und Haushaltsunfällen, und zahlt vereinbarte Leistungen wie Invaliditätsleistung, Unfallrente, Bergungs- oder Krankenhaustagegeld.

Wichtig: Sie ersetzt keine Kranken- oder Berufsunfähigkeitsversicherung. Krankheiten, Verschleiß, dauerhafte Überlastung oder gewöhnliche Infektionen sind normalerweise nicht abgesichert, sofern kein spezieller Tarifbaustein greift.

Gefahrengruppe B und typische Unfallrisiken

Pfleger und Pflegekräfte werden von vielen Versicherern in der privaten Unfallversicherung beispielsweise in die Gefahrengruppe B eingestuft. Das bedeutet höhere Beiträge als für Gefahrengruppe A (Büroberufe), aber niedrigere als für besonders gefährdete Berufe (Gefahrengruppe C). Typische Unfallrisiken:

  • Rückenverletzungen durch Heben und Umlagern von Patienten
  • Stichverletzungen mit Kanülen (Nadelstichverletzungen)
  • Stürze auf nassen Böden in Krankenhäusern und Pflegeheimen
  • Quetschungen und Prellungen beim Patiententransfer
  • Schulterverletzungen durch ruckartige Transferbewegungen

Empfohlene Leistungen für Pfleger und Pflegekräfte

Basierend auf dem Risikoprofil von Pfleger und Pflegekräfte empfehlen wir folgende Leistungsbausteine:

  • Hohe Invaliditätssumme (mind. 200.000 €)
  • Eigenbewegungsschutz ist unverzichtbar
  • Infektionsklausel für bestimmte Infektionen, sofern tariflich eingeschlossen
  • Unfallrente bei schwerer unfallbedingter Invalidität
  • Verbesserte Gliedertaxe für Rücken und Schultern
Tip IconTipp für Pfleger und Pflegekräfte

Vergleichen Sie verschiedene Tarife, um das beste Preis-Leistungs-Verhältnis zu finden. Achten Sie besonders auf die Gliedertaxe und die Progression – diese beiden Faktoren bestimmen maßgeblich die Höhe der Auszahlung im Ernstfall.

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