Fahrrad­unfall­versicherung

  • weltweiter Schutz
  • rund um die Uhr
  • auch beim E-Bike und Mountainbike
Wen möchten Sie versichern?
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Das Wichtigste in Kürze

  • Bei einem Sturz mit dem Rad in der Freizeit haben Sie keinen gesetzlichen Unfallschutz. Dieser greift grundsätzlich bei Arbeits-, Schul-, Ausbildungs- und Wegeunfällen.
  • Mit einer privaten Unfallversicherung können Sie je nach Tarif weltweit und rund um die Uhr abgesichert sein, auch beim Mountainbiken oder mit dem Pedelec.
  • Die Versicherung leistet bei dauerhaften körperlichen Schäden durch einen Fahrradunfall, etwa nach einem Schlüsselbein-, Schulter- oder Schädel-Hirn-Trauma.
  • Gute Tarife können auch Such-, Rettungs- und Bergungskosten sowie Unfälle durch Eigenbewegung und erhöhte Kraftanstrengung einschließen.
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Das Fahrrad ist für Millionen Menschen in Deutschland weit mehr als nur ein Verkehrsmittel: Es bedeutet Bewegung an der frischen Luft, sportlichen Ausgleich nach der Arbeit und ein Stück Freiheit, ob im Alltag, bei der Sonntagstour oder auf dem Mountainbike-Trail. So entspannt eine Radtour beginnt, so plötzlich kann sie enden: Eine glatte Straße, ein unaufmerksamer Autofahrer oder ein Sturz im Gelände reichen aus. Wie steht es dann eigentlich um Ihren Unfallschutz auf dem Rad?

Ist eine Fahrradunfallversicherung sinnvoll?

Fahrradunfallversicherung: Mountainbiker auf einem Trail in den Bergen

Das Fahrrad ist in Deutschland eines der beliebtesten Verkehrsmittel und gleichzeitig eines der unfallträchtigsten. Laut Statistischem Bundesamt wurden 2024 im deutschen Straßenverkehr 67.299 Nutzer von Fahrrädern ohne Hilfsmotor und 25.862 Pedelec-Fahrende verletzt; 441 Radfahrende kamen ums Leben. Hinzu kommt eine deutliche Dunkelziffer bei Stürzen ohne Beteiligung anderer Verkehrsteilnehmer, die nicht polizeilich erfasst werden. Gerade bei Pedelec-Unfällen ist die Zahl der Verunglückten in den vergangenen Jahren stark gestiegen.

Bei einem Sturz mit dem Fahrrad in der Freizeit besteht kein gesetzlicher Unfallschutz. Die gesetzliche Unfallversicherung greift grundsätzlich bei Arbeits-, Schul-, Ausbildungs- und Wegeunfällen, also etwa auf dem unmittelbaren Weg zwischen Wohnung und Arbeitsplatz. Jede Tour am Wochenende, jede Mountainbike-Abfahrt und jede Spritztour mit der Familie hingegen nicht. Eine private Unfallversicherung ist daher für Radfahrer eine sinnvolle Ergänzung, denn sie kann Fahrradunfälle je nach Tarif weltweit und rund um die Uhr absichern.

Versicherungsschutz beim Radfahren: auch für E-Bike und Pedelec

Fahrradunfallversicherung: Fahrrad auf einem Radweg mit Herbstlaub

Der Schutz einer privaten Unfallversicherung gilt je nach Tarif weltweit und rund um die Uhr. Damit können Fahrradunfälle abgesichert sein: ob auf dem täglichen Arbeitsweg, beim sonntäglichen Radausflug, auf der Mountainbike-Tour im Mittelgebirge oder beim Rennradfahren. Auch Unfälle mit dem Pedelec (Tretunterstützung bis 25 km/h) sind über die meisten Tarife regulär versichert, weil Pedelecs rechtlich Fahrrädern gleichgestellt sind. Das schnellere S-Pedelec mit Unterstützung bis 45 km/h gilt hingegen als Kleinkraftrad; dafür sind unter anderem Versicherungskennzeichen, Fahrerlaubnis der Klasse AM und Helm vorgeschrieben. Ein Blick in die Bedingungen lohnt sich.

Ansprüche auf Versicherungsleistungen haben Sie insbesondere, wenn ein Unfall dauerhafte körperliche Schäden (Invalidität) verursacht. Gerade Radfahrer ziehen sich bei Stürzen häufig Schlüsselbein-, Schulter- oder Handgelenksbrüche sowie Schädel-Hirn-Verletzungen zu. Das Tragen eines Helms kann das Risiko schwerer Kopf- und Hirnverletzungen deutlich senken.

Info IconBeispiel: Sturz mit dem Rad

Sie kommen auf einem nassen, mit Laub bedeckten Radweg ins Rutschen und stürzen schwer auf die Schulter. Es bleibt eine dauerhafte Bewegungseinschränkung im Arm zurück. Für den vollständigen Verlust oder die vollständige Funktionsunfähigkeit eines Arms sieht die Gliedertaxe in vielen Bedingungen einen Invaliditätsgrad von 70 Prozent vor.

Bei einer teilweisen Funktionsbeeinträchtigung wird nur der entsprechende Anteil dieses Werts angesetzt. Ist der Arm zum Beispiel dauerhaft zu einem Fünftel beeinträchtigt, ergibt das einen Invaliditätsgrad von 14 Prozent. Bei einer Grundsumme von 100.000 Euro entspricht das einer Auszahlung von 14.000 Euro; mit vereinbarter Progression kann die Leistung höher ausfallen.

Leistungsstarke Tarife übernehmen auch Such-, Rettungs- und Bergungskosten, etwa wenn Sie nach einem Sturz im unwegsamen Gelände durch die Bergwacht versorgt werden müssen. Tipps zur Prävention im Herbst und Winter finden Sie auf unserer Seite zu Radunfällen im Herbst.

Fahrradunfallversicherung im Vergleich: So finden Sie den passenden Tarif

Um eine passende und günstige Unfallversicherung für Radfahrer zu finden, sollten Sie mehrere Angebote miteinander vergleichen. Unser kostenloser und unverbindlicher Versicherungsvergleich macht Preis- und Leistungsunterschiede der einzelnen Tarife schnell und einfach transparent. Im Vergleich finden Sie zahlreiche preisgünstige und leistungsstarke Single-, Kinder-, Familien- und Seniorenunfallversicherungen. Neben der Basisleistung (einmalige Kapitalzahlung) können Sie folgende Zusatzleistungen vereinbaren:

Tip IconWorauf Radfahrer im Tarif besonders achten sollten

Wählen Sie einen Tarif mit hoher Grundsumme (mindestens 100.000 Euro) sowie einer Progression von mindestens 225 Prozent, damit Sie bei schweren Verletzungen ausreichend abgesichert sind. Achten Sie auch auf den Einschluss von Unfällen durch Eigenbewegung und erhöhte Kraftanstrengung, denn das kann wichtig sein, wenn Sie sich etwa beim Abfangen eines Sturzes ein Gelenk verrenken oder durch eine plötzliche Bewegung am Lenker Bänder, Sehnen oder Kapseln verletzen.

Tarife mit einem erweiterten Unfallbegriff bieten zusätzlichen Schutz und sind für Vielfahrer und sportlich ambitionierte Radfahrer besonders empfehlenswert. Bandscheibenschäden sind jedoch häufig ausgeschlossen oder nur unter engen Voraussetzungen versichert; prüfen Sie diesen Punkt in den Bedingungen besonders sorgfältig.

Info IconAuch im Ausland gut abgesichert

Wer mit dem Rad im Ausland unterwegs ist, etwa auf einer Radreise, sollte zusätzlich eine Auslandskrankenversicherung abschließen. Sie übernimmt nach einem Unfall die Kosten für notwendige Behandlungen vor Ort sowie für einen medizinisch sinnvollen Rücktransport nach Deutschland. Diese Leistungen deckt die Unfallversicherung selbst nicht ab.