Unfallversicherung und Berufsunfähigkeitsversicherung gehören zu den wichtigsten Absicherungen für Berufstätige. Doch was ist der Unterschied – und braucht man beide?
Die kurze Antwort: Beide Versicherungen ergänzen sich, decken aber unterschiedliche Risiken ab. Die Unfallversicherung leistet bei dauerhaften Körperschäden nach einem Unfall, die Berufsunfähigkeitsversicherung sichert das Einkommen bei Berufsunfähigkeit – egal ob durch Unfall oder Krankheit.
Vergleich: Unfallversicherung vs. Berufsunfähigkeitsversicherung
| Kriterium | Unfallversicherung | Berufsunfähigkeitsversicherung |
|---|---|---|
| Leistet bei | Dauerhafter Invalidität nach Unfall | Berufsunfähigkeit durch Unfall oder Krankheit |
| Leistungsart | Einmalzahlung (Kapitalleistung) | Monatliche Rente |
| Gesundheitsfragen | Oft ohne oder mit wenigen Fragen | Umfangreiche Gesundheitsprüfung |
| Kosten | Ab ca. 3–10 €/Monat | Ab ca. 30–100 €/Monat |
| Für wen geeignet | Alle Altersgruppen, auch Kinder und Rentner | Berufstätige und Auszubildende |
| Geltungsbereich | Weltweit, rund um die Uhr | Bezogen auf die berufliche Tätigkeit |
Die Berufsunfähigkeitsversicherung gilt als wichtigste Absicherung für Berufstätige, da sie auch bei Krankheiten wie Depressionen, Krebs oder Rückenleiden leistet – die häufigsten Ursachen für Berufsunfähigkeit.
Die Unfallversicherung ist eine sinnvolle Ergänzung, weil sie:
Ja, und Experten empfehlen dies sogar. Die ideale Absicherung besteht aus einer Berufsunfähigkeitsversicherung für das Einkommen und einer Unfallversicherung für die finanziellen Folgen schwerer Unfälle.
Für Personen, die keine Berufsunfähigkeitsversicherung abschließen können (z. B. wegen Vorerkrankungen, als Rentner oder Hausfrau), ist die Unfallversicherung eine wichtige Basisabsicherung.
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