Unfallversicherung und Krankenversicherung werden oft verwechselt – dabei decken sie völlig unterschiedliche Risiken ab. Während die Krankenversicherung die Behandlungskosten übernimmt, leistet die Unfallversicherung bei dauerhaften körperlichen Schäden nach einem Unfall.
Die beiden Versicherungen konkurrieren nicht miteinander, sondern ergänzen sich sinnvoll.
Vergleich: Unfallversicherung vs. Krankenversicherung
| Kriterium | Unfallversicherung | Krankenversicherung |
|---|---|---|
| Zweck | Finanzielle Absicherung bei Invalidität nach Unfall | Übernahme von Arzt- und Krankenhauskosten |
| Leistet bei | Dauerhafter Beeinträchtigung nach Unfall | Jeder Erkrankung und Verletzung |
| Leistungsart | Einmalzahlung / Rente | Kostenübernahme der Behandlung |
| Pflicht? | Freiwillig | Gesetzliche Pflicht in Deutschland |
| Kosten | Ab ca. 3–10 €/Monat | Ca. 15–20 % des Bruttoeinkommens (GKV) |
| Verwendung der Leistung | Frei verfügbar | Zweckgebunden für Behandlung |
Die Krankenversicherung übernimmt zwar die Behandlungskosten nach einem Unfall. Sie zahlt jedoch nicht für:
Genau hier setzt die private Unfallversicherung an: Die Einmalzahlung ist frei verfügbar und kann für alle anfallenden Kosten verwendet werden.
Eine private Unfallversicherung ist die ideale Ergänzung zur gesetzlichen oder privaten Krankenversicherung. Sie schließt die finanzielle Lücke, die nach einem schweren Unfall entsteht – und das bereits ab wenigen Euro im Monat.
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