Private Unfallversicherung

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Die vollständigen Teilnahmebedingungen finden Sie hier.

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    • Versicherte Person: *01.01.2000, Beruf: Fachangestellte/-r
    • Versichert: Grundsumme: 100.000 €, Progression: 225 %, Unfallrente: keine, Todesfallsumme: 5.000 €, Krankenhaustagegeld: keines
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    Quelle: CHECK24 Unfallversicherungs-Vergleich, Berechnung von 06/2026

Invaliditätssumme: Der tatsächliche Auszahlungsbetrag

Die Invaliditätssumme ist der Betrag, den die private Unfall­versicherung im Invaliditäts­fall tatsächlich auszahlt. Sie wird häufig mit der Versicherungs­summe (Grundsumme) verwechselt, unterscheidet sich jedoch in einem entscheidenden Punkt: Während die Grundsumme der vertraglich vereinbarte Basisbetrag ist, ergibt sich die Invaliditäts­summe erst aus der Berechnung mit dem Invaliditäts­grad und dem Progressions­faktor.

Die Formel lautet: Invaliditäts­summe = Grundsumme × Invaliditäts­grad × Progressions­faktor

Wann sind Invaliditätssumme und Grundsumme identisch?

Die Invaliditäts­summe entspricht nur dann der Grundsumme, wenn keine Progression vereinbart wurde (bzw. die Progression bei 100 % liegt). In diesem Fall wird schlicht der prozentuale Anteil der Grundsumme entsprechend dem Invaliditäts­grad ausgezahlt.

Auch bei Tarifen mit Progression gilt: Bei niedrigen Invaliditäts­graden – in der Regel unter 25 % – greift die Progression noch nicht. In diesem Bereich ist die Invaliditäts­summe ebenfalls identisch mit dem entsprechenden Anteil der Grundsumme.

Beispiel: Invaliditätssumme mit und ohne Progression

Bei einer Grundsumme von 100.000 € und einem Invaliditätsgrad von 50 % ergeben sich je nach Progressionsstaffel deutlich unterschiedliche Invaliditätssummen:

Invaliditätssumme bei 100.000 € Grundsumme und 50 % Invalidität

ProgressionInvaliditätssumme (Auszahlung)
Ohne Progression50.000 €
225 %75.000 €
350 %100.000 €
500 %150.000 €

Bei Voll­invalidität (100 %) fällt der Unterschied noch deutlicher aus: Ohne Progression erhalten Sie 100.000 €, mit 350 % Progression hingegen 350.000 €.

Die Werte in der Tabelle sind beispielhaft. Die genaue Progressions­staffel unterscheidet sich von Versicherer zu Versicherer – die tatsächliche Auszahlung kann daher je nach Tarif leicht abweichen.

Tip IconGrundsumme und Progression richtig kombinieren

Rund 75 % aller Unfall­verletzungen mit Dauer­folgen betreffen laut DGUV-Statistik nur leichte Beein­trächtigungen. Auch in der privaten Unfall­versicherung dürften niedrige Invaliditäts­grade den Großteil der Leistungs­fälle ausmachen – eine ausreichend hohe Grundsumme ist daher mindestens genauso wichtig wie eine hohe Progression. Die Progression wirkt erst bei schweren Verletzungen – eine solide Grundsumme sichert Sie auch bei leichteren Dauer­schäden ab.

Vergleichen Sie Grundsumme und Progression im CHECK24-Rechner, um die optimale Kombination für Ihren Bedarf zu finden.