Unfallversicherung sinnvoll?

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Unfallversicherung: Sinnvoll oder nicht?

Rund 70 Prozent aller Unfälle passieren in der Freizeit oder im Haushalt – also genau dort, wo die gesetzliche Unfallversicherung nicht greift. Trotzdem fragen sich viele: Ist eine private Unfallversicherung wirklich sinnvoll? Die Antwort hängt von der individuellen Lebenssituation ab, doch für die meisten Menschen schließt eine private Unfallversicherung eine erhebliche Absicherungslücke.

Wir zeigen Ihnen, welche Lücken die gesetzliche Unfallversicherung hat, für wen sich ein privater Schutz besonders lohnt und was eine gute Police kostet.

Lücken der gesetzlichen Unfallversicherung

Die gesetzliche Unfallversicherung ist eine Pflichtversicherung für Arbeitnehmer, die über den Arbeitgeber finanziert wird. Ihr Schutz ist jedoch stark eingeschränkt. In folgenden Situationen leistet die gesetzliche Unfallversicherung nicht:

  • Freizeit­unfälle: Unfälle beim Sport, im Urlaub, bei der Hausarbeit oder bei Hobbys sind nicht versichert
  • Unfälle im Haushalt: Stürze von der Leiter, Verbrennungen in der Küche oder Ausrutschen im Bad – kein gesetzlicher Schutz
  • Invalidität unter 20 %: Die gesetzliche Unfallrente greift erst ab einer Minderung der Erwerbsfähigkeit von 20 Prozent
  • Kein Schutz für Nicht-Erwerbstätige: Hausfrauen, Hausmänner, Arbeitslose und viele Selbstständige sind nicht gesetzlich unfallversichert
  • Kein weltweiter Schutz: Im Ausland besteht in der Regel kein Schutz über die gesetzliche Unfallversicherung

Eine private Unfallversicherung schließt genau diese Lücken: Sie leistet weltweit, rund um die Uhr und bereits ab einem Prozent Invalidität.

Für wen ist die Unfallversicherung besonders sinnvoll?

Grundsätzlich profitiert jeder von einer privaten Unfallversicherung. Für folgende Personengruppen ist der Schutz besonders empfehlenswert:

  • Kinder: Kinder verletzen sich häufig beim Spielen und Toben – der gesetzliche Schutz greift nur in Kita, Schule und auf dem Schulweg
  • Rentner und Senioren: Mit dem Renteneintritt entfällt der gesetzliche Unfallschutz vollständig – gleichzeitig steigt das Sturzrisiko im Alter
  • Familien: Eltern, die den Lebensunterhalt sichern, sollten sich und ihre Kinder gegen die finanziellen Folgen eines schweren Unfalls absichern
  • Selbstständige und Freiberufler: Viele Selbstständige haben keinen gesetzlichen Unfallschutz und sind bei Invalidität besonders verwundbar
  • Studenten: Außerhalb der Hochschule und auf dem Weg dorthin besteht kein gesetzlicher Unfallschutz – gerade bei sportlichen Aktivitäten oder Auslands­semestern
  • Sportler: Wer regelmäßig Sport treibt, hat ein erhöhtes Unfallrisiko – die gesetzliche Versicherung leistet bei Freizeit­sportunfällen nicht
Info IconGut zu wissen

Auch wer bereits eine Berufs­unfähigkeits­versicherung besitzt, kann von einer privaten Unfallversicherung profitieren. Während die Berufsunfähigkeitsversicherung bei dauerhafter Berufsunfähigkeit eine monatliche Rente zahlt, leistet die Unfallversicherung eine einmalige Kapitalzahlung – etwa für Umbaukosten, Hilfsmittel oder die Anpassung des Wohnumfelds.

Was kostet eine Unfallversicherung?

Eine private Unfallversicherung gehört zu den günstigsten Versicherungen überhaupt. Der Beitrag hängt unter anderem von der gewählten Versicherungssumme, der Progression und dem Beruf des Versicherten ab.

Beitragsbeispiele für eine private Unfallversicherung

Beispielhafte Beiträge für einen Büroangestellten, 30 Jahre. Die tatsächlichen Beiträge variieren je nach Anbieter und Tarifgestaltung.
LeistungsumfangMonatlicher Beitrag ca.
Basis-Schutz (100.000 € Grundsumme, ohne Progression)ab 3–5 €
Guter Schutz (100.000 € Grundsumme, 225 % Progression)ab 5–15 €
Premium-Schutz (200.000 € Grundsumme, 350 % Progression, Zusatz­leistungen)ab 10–20 €
Tip IconBeitrag berechnen

Mit dem CHECK24-Unfallversicherung-Rechner können Sie Ihren individuellen Beitrag in wenigen Minuten berechnen und Tarife verschiedener Anbieter direkt vergleichen.

Unfallversicherung vs. andere Versicherungen

Häufig wird die Unfallversicherung mit der Berufsunfähigkeitsversicherung oder der Kranken­versicherung verwechselt. Dabei erfüllt jede Versicherung einen anderen Zweck:

Unfallversicherung im Vergleich mit Berufsunfähigkeits- und Krankenversicherung

KriteriumUnfallversicherungBerufsunfähigkeits­versicherungKranken­versicherung
Leistet beiUnfallbedingter InvaliditätDauerhafter Berufsunfähigkeit (auch durch Krankheit)Krankheiten und Verletzungen
Art der LeistungEinmalige KapitalzahlungMonatliche RenteBehandlungskosten
Freizeit­unfälleJaNur bei dauerhafter BerufsunfähigkeitJa (Behandlung)
BeitragsniveauGünstig (ab ca. 3 €/Monat)Mittel bis hochGesetzlich oder privat

Die Unfallversicherung ist kein Ersatz für eine Berufsunfähigkeitsversicherung oder Krankenversicherung, sondern eine sinnvolle Ergänzung. Die einmalige Kapitalzahlung bei Invalidität bietet finanzielle Flexibilität – etwa für Umbauten, Hilfsmittel oder den Ausgleich von Einkommensverlusten.

Nutzen Sie den kostenlosen Vergleich von CHECK24, um die passende Unfallversicherung für Ihre Bedürfnisse zu finden.