Was kostet eine Unfallversicherung?

Eine private Unfallversicherung ist deutlich günstiger, als viele Menschen annehmen. Je nach Leistungsumfang und persönlichem Risikoprofil liegen die Beiträge zwischen 3 und 50 Euro pro Monat.

Welchen Beitrag Sie konkret zahlen, hängt von verschiedenen Faktoren ab – darunter Ihr Beruf, die gewünschte Versicherungssumme, die Progression und optionale Zusatzleistungen. Auf dieser Seite erfahren Sie, welche Faktoren den Preis bestimmen und wie Sie beim Abschluss sparen können.

Für wen suchen Sie eine Unfallversicherung?

Diese Faktoren bestimmen den Beitrag

Der Beitrag zur Unfallversicherung setzt sich aus mehreren Faktoren zusammen:

  • Beruf und Gefahrengruppe (A/B/K): Körperlich arbeitende Menschen (Gefahrengruppe B) zahlen in der Regel höhere Beiträge als Büroangestellte (Gefahrengruppe A). Für Kinder gilt eine eigene Gruppe (K).
  • Versicherungssumme (Grundsumme): Je höher die vereinbarte Versicherungssumme, desto höher der Beitrag. Experten empfehlen das Drei- bis Fünffache des Bruttojahreseinkommens.
  • Progression: Eine höhere Progression (z. B. 350 % statt 225 %) erhöht den Beitrag nur geringfügig, steigert aber die Auszahlung bei schweren Verletzungen erheblich.
  • Zusatzleistungen: Optionale Bausteine wie Unfallrente, Krankenhaustagegeld oder Sofortleistung bei Knochenbrüchen erhöhen den Beitrag.
  • Alter bei Vertragsabschluss: Ältere Versicherungsnehmer zahlen tendenziell höhere Beiträge.
  • Zahlweise: Jährliche Zahlung ist in der Regel günstiger als monatliche oder vierteljährliche Zahlung.

Beitragsbeispiele

Die folgenden Beispiele zeigen, mit welchen monatlichen Beiträgen Sie je nach Lebenssituation rechnen können:

Monatliche Beiträge nach Personengruppe und Tarifniveau

Beispielwerte, tatsächliche Beiträge können je nach Anbieter und Tarif abweichen.
PersonBasis-TarifKomfort-TarifPremium-Tarif
Student (25 J.)ab ca. 3 €/Monatab ca. 5 €/Monatab ca. 8 €/Monat
Büroangestellter (35 J.)ab ca. 4 €/Monatab ca. 7 €/Monatab ca. 12 €/Monat
Handwerker (40 J.)ab ca. 6 €/Monatab ca. 10 €/Monatab ca. 20 €/Monat
Rentner (65 J.)ab ca. 5 €/Monatab ca. 9 €/Monatab ca. 20 €/Monat
Kind (10 J.)ab ca. 3 €/Monatab ca. 5 €/Monatab ca. 8 €/Monat

Spartipps für die Unfallversicherung

Mit diesen Tipps finden Sie einen guten Tarif zu einem fairen Preis:

  • Jährliche Zahlweise wählen: Bei jährlicher Zahlung sparen Sie gegenüber monatlicher Zahlung häufig 5–10 % der Beiträge.
  • Passende Versicherungssumme wählen: Wählen Sie eine Summe, die zu Ihrem Absicherungsbedarf passt – weder zu hoch noch zu niedrig.
  • Progression statt hohe Grundsumme: Eine Progression von 350 % kostet nur wenig mehr, erhöht aber die Auszahlung bei schweren Unfällen erheblich.
  • Mehrere Angebote vergleichen: Nutzen Sie den CHECK24-Vergleich, um Preis und Leistung verschiedener Tarife gegenüberzustellen.
  • Auf Eigenbewegungsschutz achten: Dieser wichtige Schutz ist in vielen guten Tarifen bereits enthalten und kostet keinen Aufpreis.

Kosten berechnen und vergleichen

Der einfachste Weg, den genauen Beitrag für Ihren individuellen Bedarf zu erfahren, ist ein kostenloser Tarifvergleich. Im CHECK24-Vergleich sehen Sie die Beiträge verschiedener Anbieter auf einen Blick.

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Häufige Fragen

Welche Faktoren beeinflussen den Beitragssatz?

Die Höhe des Versicherungsbeitrags bei der privaten Unfallversicherung hängt von folgenden Faktoren ab:

  • Berufsgruppe: Je höher das Unfallrisiko in einem Beruf ist, desto höher ist der Beitrag.
  • Altersgruppe: Das Risiko, dass durch einen Unfall ein bleibender Schaden entsteht, ist altersabhängig und beeinflusst daher ebenfalls die Höhe des Beitragssatzes. Diverse Versicherer bieten daher auch Renterunfallversicherungen an.
  • Grundsumme: Der Beitrag steigt mit zunehmender Grundsumme, die oftmals auch als Invaliditäts- oder Versicherungssumme bezeichnet wird.
  • Progression: Wenn Sie die Auszahlungssumme im Versicherungsfall durch einen Progressionsfaktor steigern, verteuert dies ebenfalls den Beitrag – allerdings geringfügig.
  • Leistungsumfang: Wenn Sie einen Tarif mit einem weiten Leistungsspektrum wählen, ist dies teurer, als wenn Sie sich für einen Basistarif entscheiden.
  • Zusatzleistungen: Für Zusatzleistungen, etwa eine Unfallrente oder ein Krankenhaustagegeld, müssen Sie einen höheren Beitrag entrichten. Zudem gilt: Je höher beispielsweise die Unfallrente ist, desto höher ist der Versicherungsbeitrag.
  • Zahlweise: Der Beitrag wird günstiger, wenn Sie ihn jährlich bezahlen. Eine monatliche Zahlung bedeutet für Ihren Versicherer einen höheren Verwaltungsaufwand und somit höhere Kosten.
  • Laufzeit: Wenn Sie sich für drei oder mehr Jahre an einen Versicherer binden, erhalten Sie meistens einen Beitragsrabatt.
  • Öffentlicher Dienst: Einige Unfallversicherer gewähren für Beamte und Angestellte im öffentlichen Dienst einen Preisnachlass.
Tip IconWichtig

Wie teuer eine private Unfallversicherung ist, hängt nicht nur vom Anbieter und dem gewählten Leistungsumfang, sondern auch von den persönlichen Merkmalen des Versicherten ab.

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    Quelle: CHECK24 Unfallversicherungs-Vergleich, Berechnung von 06/2026