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Festgeld Lexikon

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Einlagensicherung

Die Einlagensicherung dient dazu, die Guthaben von Kunden bei einer Bank in einem bestimmten Umfang zu schützen. Die Sicherung kommt im Falle der Insolvenz eines Geldhauses zur Geltung – also wenn es nicht dazu in der Lage ist, die Einlagen seiner Kunden zurückzuzahlen. Abgesichert sind im Wesentlichen Giroeinlagen, Tages- und Festgeldkonten, Termin- und Sichteinlagen sowie auf den Namen lautende Sparbriefe.

Grundsätzlich ist zwischen der gesetzlichen und der freiwilligen Einlagensicherung zu unterscheiden. Die Mitgliedschaft in der gesetzlichen Einlagensicherung ist für ein Bankinstitut in der Europäischen Union gesetzlich verpflichtend. Sie schützt im Entschädigungsfall die Guthaben der Kunden bis zu einer Höhe von 100.000 Euro. Im Falle von Gemeinschaftskonten hat jeder Kontoinhaber Anspruch auf eine Entschädigung von 100.000 Euro.

Daneben sind viele Institute Mitglied einer freiwilligen Einlagensicherung. Mit diesem Sicherungssystem schützen Banken die Kundeneinlagen über die gesetzliche Marke hinaus. Zu den Systemen der freiwilligen Einlagensicherung zählen der Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken und der Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes Öffentlicher Banken Deutschlands. Das freiwillige Sicherungssystem greift allerdings nur, wenn die gesetzliche Einlagensicherung bereits zum Einsatz gekommen ist.

Kunden können sich bei ihrer Bank darüber informieren, welcher Sicherungseinrichtung diese angehört. Im Normalfall geht dies sowohl aus dem Preisaushang als auch aus den Allgemeinen Geschäftsbedingungen hervor. Neukunden müssen von einer Bank grundsätzlich darüber in Kenntnis gesetzt werden, welchen Sicherungssystemen sie angehört.

Hinweis: Trotz gewissenhafter Recherche kann die Richtigkeit und Aktualität der Angaben nicht garantiert werden.

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