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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Stromverbrauch von Google

23.12.2019

Wäre das Internet ein Land stünde es auf Platz drei des weltweiten Stromverbrauchs, denn jede Google-Anfrage verbraucht Unmengen an Energie. Rechnet man alle Google-Suchanfragen eines Monats weltweit zusammen, erzeugen sie so viel CO2 wie 25 Weltumrundungen mit dem Auto. Erfahren Sie, wie Sie CO2 im Internet vermeiden können, welche Klimaschutzmaßnahmen Google als Unternehmen vornimmt und welche klimafreundlichen Alternativen es zur beliebtesten Suchmaschine gibt.

Wissenswertes über den Stromverbrauch von Google

  1. Die Google-Suchanfragen eines Monats verbrauchen so viel CO2 wie 25 Weltumrundungen mit dem Auto.
  2. Riesige Rechenzentren sind für den enormen Stromverbrauch und CO2-Ausstoß verantwortlich.
  3. Ecosia ist eine klimaneutrale Suchmaschine, die für 45 durchgeführte Suchanfragen einen Baum pflanzt.
  4. Das Unternehmen Google folgt einer eigenen Nachhaltigkeitsstrategie.
  5. Wer Ökostrom nutzt, surft nachhaltiger im Internet.

Warum verbraucht das Internet so viel Strom?

Google und seine Dienste, wie Maps, YouTube oder Google Übersetzer verbrauchen sehr viel Strom. Weltweit insgesamt rund 5,7 Terawattstunden pro Jahr. (Das ist ungefähr der jährliche Stromverbrauch von San Francisco.) Der internationale Datenverkehr verbraucht so viel Strom, weil dafür riesige Rechenzentren betrieben werden. Die Server laufen 24 Stunden pro Tag das ganze Jahr ohne Unterbrechung. Zum eigentlichen Stromverbrauch der Geräte kommt noch die Kühlung der Server-Räume hinzu, die ebenfalls mit einem großen Energieverbrauch verbunden ist. Die Rechenzentren in Deutschland verbrauchten im Jahr 2017 etwa 13,2 Milliarden Kilowattstunden Strom. Da immer mehr Menschen Smart Home-Systeme nutzen, wird der Energieverbrauch des Internets in der Zukunft noch weiter steigen. Alleine in der EU rechnen Experten dadurch mit einem Anstieg um 70 Terawattstunden pro Jahr, das entspricht etwa 10 Prozent der Bruttostromerzeugung Deutschlands.

Gibt es Alternativen zu Google?

Eine klimafreundliche Alternative zu Google ist Ecosia. Ecosia ist eine grüne Charity-Suchmaschine, die ihren gesamten Erlös dazu nutzt, Bäume zu pflanzen. Bisher hat Ecosia eigenen Angaben zufolge weltweit rund 75 Millionen Bäume gepflanzt. Jede Suchanfrage über Ecosia bindet somit indirekt CO2 in der Atmosphäre. Der Strom für die Server stammt zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien. Seit 2017 betreibt das Unternehmen eine eigene Photovoltaik-Anlage. Ecosia arbeitet nicht nur klimafreundlich, sondern klimaneutral. Laut Firmenangaben könnte Ecosia genügend Bäume pflanzen, um 15 Prozent der weltweiten CO2-Emissionen zu binden, wenn die Suchmaschine so häufig genutzt werden würde, wie Google.

Nachhaltigkeit bei Google

Viele Unternehmen haben sich selbst Umweltstandards auferlegt, um zum Klimaschutz beizutragen. Dabei ist Ökostrom in Unternehmen ein wichtiger Baustein auf dem Weg in eine nachhaltigere Firmenphilosophie. Google setzt unter anderem auf selbsterzeugten Ökostrom und Recycling. Im Folgenden sind die wichtigsten Elemente des Google-Umweltberichts 2018 zusammengefasst.

Google-Umweltbericht 2018

  • Nutzung von 100 Prozent Ökostrom.
  • Effiziente Rechenzentren – verbrauchen 50 Prozent weniger Energie als ein durchschnittliches Rechenzentrum.
  • Eigene Solaranlagen, die direkt an ein belgisches Google-Rechenzentrum angeschlossen ist.
  • CO2-Kompensation durch Klimaschutzprojekte.
  • Wiederverwertung von Hardware.
  • Recycling aller Materialien, die in den Rechenzentren genutzt werden.

 

" Das Thema Nachhaltigkeit spielt eine zentrale Rolle bei Google und fließt in jeden Arbeitsschritt mit ein."

– aus dem Google Nachhaltigkeitsbericht

Energieverbrauch der Smartphone-Produktion

Nicht nur die Internetrecherche verbraucht viel Energie, auch für die Herstellung von Smartphones, Computern und anderen digitalen Geräten werden viel Strom, Wasser und andere wertvolle Ressourcen benötigt. Greenpeace hat berechnet, dass die Smartphone-Produktion zwischen 2007 und 2016 rund 968 Terawattstunden Strom – das entspricht dem jährlichen Energiebedarf Indiens. Durchschnittlich wird ein Smartphone nur 2,7 Jahre genutzt. Die meisten Geräte werden so hergestellt, dass es nicht rentabel ist sie zu reparieren, die Verbraucher sollen zum Neugerät greifen. So entsteht immer mehr Elektroschrott, der in den meisten Fällen nicht wiederverwertet wird. Um der Wegwerfkultur etwas entgegen zu halten, haben sich mittlerweile in vielen Städten sogenannte Repair-Cafés etabliert. Hier reparieren Hobbybastler kostenlos Smartphones oder PCs und geben damit Elektrogeräten eine zweite Chance.

Tipps für mehr Nachhaltigkeit im Internet

Um den eigenen digitalen C02-Fußabdruck etwas zu verringern, gibt es ein paar einfache Tipps, die sich im Alltag leicht umsetzen lassen.

  • Fahren Sie Ihren PC herunter, statt in den Ruhemodus zu schalten.
  • Versuchen Sie, Smartphone und PC solange wie möglich zu nutzen.
  • Geben Sie alte Geräte zum Recyclinghof oder zurück zum Elektrogroßhandel.
  • Wenn ein Gerät defekt ist, können Sie es in einem Repair-Café kostenlos reparieren lassen.
  • Achten Sie beim Neukauf auf die Energielabel der Geräte.
  • Wechseln Sie zu Ökostrom.

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