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Oktoberfest 2018: Energie-Facts und unnützes Wissen

Wie hoch ist der Stromverbrauch auf dem Oktoberfest? Was passiert bei einem Stromausfall auf der Theresienwiese? Und was hat Albert Einstein mit der Energieversorgung der Wiesn zu tun? Hier gibt es interessante (Energie-)Facts zum größten Volksfest der Welt.

Ein eigenes Energienetz für das Oktoberfest

Jährlich lockt das Oktoberfest rund sechs Millionen Besucher auf die Theresienwiese. Etwa 40.000 Menschen drängen sich täglich auf dem Festgelände. Damit sie ihr Bier aus frisch gespülten Maßkrügen trinken können, Spaß bei Riesenrad, Top Spin und Co. haben und abends nicht im Dunkeln sitzen, wurde für das Oktoberfest praktisch ein eigenes Energienetz eingerichtet.

Stromverbrauch einer Kleinstadt

Oktoberfest bei NachtDas Oktoberfest ist ein Fest der Superlative – auch, was den Stromverbrauch angeht. Während der 18 Festtage werden fast drei Millionen Kilowattstunden Strom verbraucht, das entspricht dem Verbrauch einer Kleinstadt mit 21.000 Einwohnern im gleichen Zeitraum. Mit dem Wiesnstrom könnten rund 1.100 Haushalte ein Jahr lang versorgt werden. Dabei sind hier Aufbau und Abbau sowie der zusätzliche Stromverbrauch etwa durch die erhöhte Taktung der öffentlichen Verkehrsmittel oder die voll ausgelasteten Hotels nicht mit einberechnet.

Um die Stromversorgung auf der Wiesn zu gewährleisten, wurden rund 43 Kilometer Kabel verlegt. Es gibt 16 ober- und drei unterirdische Trafostationen und mehr als 160 Speisepunkte, über die die Stadtwerke München, die die Belieferung mit Strom und Gas auf dem Oktoberfest übernehmen, ihre ca. 750 Wiesn-Stromkunden mit elektrischer Energie versorgen.

Vier Kilometer Gasleitungen unter der Theresienwiese

Grillhendl im FestzeltAuf dem Oktoberfest gibt es 144 Gastronomiebetriebe, darunter 16 große und 21 kleine Festzelte. Für die Zubereitung von Schweinebraten und Käsespätzle, die Warmwasserbereitung und die Gartenheizungen der Festzelte wurde eigens ein vier Kilometer langes Erdgasnetz geschaffen. Rund 200.000 Kubikmeter Erdgas werden während der Wiesnzeit benötigt. Das ist der jährliche Bedarf von 85 Einfamilienhäusern für Heizung und Warmwasser.

Ein Blackout auf dem Oktoberfest?

Die Stadtwerke München richten auf dem Festgelände einen Bereitschaftsdienst ein, um rund um die Uhr eine sichere Versorgung zu gewährleisten. Doch das ist nicht alles: Die gesamte Stromversorgung des Oktoberfests wird zweifach angelegt und separat gespeist. So soll ein Stromausfall vermieden werden, der wiederum zu einer Massenpanik führen könnte.

Trotz dieser Vorsichtsmaßnahmen kam es 2007 zu einem mehrstündigen Blackout. Der Grund: Starke Regenfälle hatten einen Kabelkanal überflutet. Zum Glück fiel der Strom jedoch am Vormittag aus. Die Besucher mussten lediglich für einige Stunden auf Bratwurst und Co. verzichten.

Grüne Wiesn 1: 100 Prozent Ökostrom

Riesenrad auf dem Oktoberfest

Bei dem enormen Energieverbrauch von „grüner Wiesn“ zu sprechen, ist vielleicht übertrieben. Doch in Sachen Ökoenergie gehen die Veranstalter, Festwirte und Schausteller mit gutem Beispiel voran – der Strombedarf wird seit 2012 zu hundert Prozent mit Ökostrom gedeckt. Schon im Jahr 2000 stellte man zum Teil auf Strom aus erneuerbaren Energien um: Alle öffentlichen Bereiche sowie die öffentlichen Toiletten werden seitdem mit grünem Strom versorgt.

Rund 60 Prozent der Schausteller, Festwirte und Standbetreiber setzen sogar auf nachhaltigen Ökostrom: Sie zahlen etwas mehr für ihre elektrische Energie. Der Aufpreis wird für den Ausbau erneuerbarer Energien verwendet. Zu den größten Abnehmern des nachhaltigen Stroms gehören Festzelte wie die Ochsenbraterei, die Pschorr-Bräurosl, das Winzerer Fähndl und das Hackerzelt sowie Schausteller wie Riesenrad, Autoscooter, Fünfer Looping, Top Spin und das Tourismusamt.

 

Grüne Wiesn 2: Energiesparen und Ökogas

Oktoberfest 2017: O´zapft is

Auch wenn der Energieverbrauch auf dem Oktoberfest riesig ist, wird versucht, ihn so gering wie möglich zu halten. Durch Energiesparmaßnahmen, etwa die Umstellung auf LED-Lampen, konnte der Stromverbrauch in den letzten Jahren leicht reduziert werden. Der Bedarf an Heizgas bleibt jedoch stark temperaturabhängig und schwankt von Jahr zu Jahr.

Heizpilze und Co. werden übrigens mit Ökogas betrieben. Das Gas stammt zwar nicht aus regenerativen Energiequellen, aber es handelt sich um sogenanntes Klimagas. Das bei der Verbrennung des Gases entstandene CO2 wird an anderer Stelle ausgeglichen, beispielsweise werden Klimaschutzprojekte unterstützt.

Die beste Heizung sind übrigens die Besucher selbst: Sie heizen die Umgebung richtig auf, sodass es auf der Theresienwiese bis zu zehn Grad wärmer ist als in der übrigen Stadt. Auch die Hendlbratereien, Fahrgeschäfte und Lichter tragen ihren Teil dazu bei.

Albert Einstein als Hilfselektriker der Wiesn

Das Oktoberfest findet 2018 zum 185. Mal statt. Im ersten Jahr, 1810, war es noch ein reines Pferderennen, das zur Hochzeit von Ludwig von Bayern und Prinzessin Therese von Sachsen-Hildburghausen veranstaltet wurde. Schon bald kamen immer mehr Buden und Karusselle hinzu – doch diese liefen zunächst noch ohne elektrische Energie. Der erste elektrische Generator wurde nämlich erst 1866 erfunden. Bis die Wiesn elektrisch beleuchtet wurde, dauerte es jedoch noch einmal 30 Jahre. Für die erstmalige Beleuchtung des Oktoberfests im Jahr 1896 war die Elektrotechnische Fabrik J. Einstein & Cie. zuständig. Auch der Neffe des Inhabers half, elektrische Kabel zu verlegen und Glühbirnen in Fassungen zu schrauben: Ein gewisser Albert Einstein.

Noch mehr Wissenswertes rund um das Oktoberfest

Bierfässer auf dem Oktoberfest

  • Etwa ein Fünftel der Wiesnbesucher reist aus dem Ausland an. Die Italiener stellen mit fast 20 Prozent die größte Gruppe der ausländischen Besucher der „Festa d´Ottobre“.
  • Die Rolltreppen im U-Bahnhof Theresienwiese laufen während der Wiesntage zu Stoßzeiten mit einer Geschwindigkeit von 0,68 statt wie üblich 0,5 Meter pro Sekunde. 
  • Es gibt etwa 1400 Toiletten auf der Wiesn. Hinzu kommen „Stehplätze“ an den Pissoirs von 878 Metern Länge.
  • Der Bierpreis ist zwischen 1950 und 2010 um 942 Prozent gestiegen, während Benzin im gleichen Zeitraum um „nur“ 500 Prozent teurer wurde.

  • Der Bierkonsum ist im Gegensatz zu den Besucherzahlen seit 1985 deutlich angestiegen: 

Oktoberfest: Besucherzahlen und Bierkonsum

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