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Buchstabe A
Abgeltungssteuer
Die Abgeltungssteuer wird für Einkünfte aus Kapitalvermögen erhoben und von der zuständigen Bank direkt ans Finanzamt abgeführt. Sie beträgt 26,38 Prozent und setzt sich aus 25 Prozent Abgeltungssteuer und 5,5 Prozent Solidaritätszuschlag zusammen. weiterlesen »
Anlagekonto
Auf einem Anlagekonto kann Kapital angelegt und angespart werden. Anlagekonten sind beispielsweise Tagesgeld, Festgeld, Termin- oder Sparkonten. Sie dienen nicht dem allgemeinen Zahlungsverkehr. weiterlesen »
Dauerauftrag
Mit dem Dauerauftrag kann in periodischen Abständen ein bestimmter Betrag an einen festgelegten Empfänger überwiesen werden. Auch auf das Tagesgeldkonto kann per Dauerauftrag monatlich ein bestimmter Teil des Einkommens eingezahlt, und auf diese Weise Kapital angespart werden. weiterlesen »
Deflation
In Zeiten der Deflation verringert sich das Preisniveau für Waren und Dienstleistungen kontinuierlich. Für die Wirtschaft kann eine Deflation gravierende Folgen haben. weiterlesen »
Direktbank
Bei Direktbanken können Bankgeschäfte ausschließlich online, telefonisch oder per Post abgewickelt werden. Direktbanken bieten meist eine höhere Flexibilität und bessere Konditionen als Filialbanken. weiterlesen »
Effektiver Jahreszins
Im Gegensatz zum Nominalzins gibt der effektive Jahreszins nicht nur die Zinsen, sondern auch weitere Kosten und Erträge mit ein. Anleger sollten sich daher bei der Wahl ihrer Kapitalanlage immer am effektiven Jahreszins orientieren. weiterlesen »
Einlagensicherung
Banken ergreifen verschiedene gesetzliche und freiwillige Maßnahmen zur Einlagensicherung. Diese sollen in erster Linie einer Insolvenz vorbeugen, aber auch im Insolvenzfall das Kapital der Anleger sichern. weiterlesen »
Europäische Zentralbank (EZB)
Die europäische Zentralbank (EZB) ist die wichtigste Währungsbehörde der Europäischen Währungsunion und sitzt den Zentralbanken der Mitgliedstaaten vor. Ihre Aufgaben sind die Überwachung des Bankensystems sowie die Stabilisierung der Geldpolitik in der Europäischen Währungsunion. weiterlesen »
Festgeld
Das Festgeld ist eine sehr sichere Form der Kapitalanlage, bei der eine bestimmte Summe über einen festgelegten Zeitraum angelegt wird. Im Gegensatz zum Tagesgeld bleibt der Zinssatz über die gesamte Anlagedauer hinweg unverändert. weiterlesen »
Filialbank
Filialbanken verfügen über ein eigenes Filialnetz. Hier kann sich der Kunde persönlich beraten lassen und Bankgeschäfte abwickeln. Viele Filialbanken bieten alternativ Online Banking an. weiterlesen »
Freistellungsauftrag für Kapitalerträge
Anleger sollten ihrer Bank einen Freistellungsauftrag für Kapitalerträge erteilen. So können sie einen Teil ihrer Kapitalerträge steuerfrei geltend machen. Die Banken müssen dann keine Abgeltungssteuer ans Finanzamt abführen. weiterlesen »
Geldmarktkonto
Auf einem Geldmarktkonto können Sparer Kapital anlegen, und erhalten dafür von ihrer Bank Zinsen. Die Institute können im Lauf der Anlage über das Geld verfügen und damit auf dem Geldmarkt arbeiten. weiterlesen »
Girokonto
Das Girokonto verfügt über eine Zahlungsfunktion, so dass der allgemeine Zahlungsverkehr darüber abgewickelt werden kann. Die meisten Girokonten sind Kontokorrentkonten und beinhalten einen Dispositionskredit. weiterlesen »
Goldene Bankenregel
Laut der goldenen Bankregel sollten Banken immer so wirtschaften, dass das Gleichgewicht der finanziellen Mittel aufrechterhalten wird. Dies wird als Fristenkongruenz bezeichnet. weiterlesen »
Inflation
In Zeiten der Inflation steigt das Preisniveau von Waren und Dienstleistungen kontinuierlich an. Währungen und auch Kapitalanlagen verlieren konstant an Wert. weiterlesen »
Interbankenhandel
Banken betreiben untereinander Handel mit Finanzinstrumenten wie Geld, Wertpapieren, Edelmetallen, Sorten oder Devisen. Neben den Einlagen ihrer Kunden garantiert ihnen dieser so genannte Interbankenhandel kontinuierliche Liquidität. weiterlesen »
Kapitalerträge
Sämtliche Einkünfte aus Kapitalanlagen wie Dividenden oder Dividenden werden als Kapitalerträge bezeichnet. Sie sind in Deutschland steuerpflichtig und müssen mit 26,38 Prozent Abgeltungssteuer versteuert werden. weiterlesen »
Kontoführungsgebühren
Noch immer erheben einige Filialbanken Kontoführungsgebühren auf Girokonten. Bei Direktbanken sind Kontoführungsgebühren nicht üblich. Auch Tagesgeldkonten sind in der Regel kostenlos. weiterlesen »
Leitzins
Der Leitzins dient der Steuerung des Geld- und Kapitalmarktes, und wird von der jeweils zuständigen Zentralbank festgelegt. Bei der Verzinsung ihrer Finanzprodukte orientieren sich die Banken am Leitzins. weiterlesen »
Maximaleinlage
Bei einigen Banken kann Tagesgeld nur in einer bestimmten Höhe angelegt werden. Wird diese überschritten, so wird das Kapital schlechter oder gar nicht mehr verzinst. weiterlesen »
Mindesteinlage
Einige Banken verlangen bei der Eröffnung eines Tagesgeldkontos eine Mindesteinlage. Dadurch werden automatisch Kleinanleger ausgeschlossen, was den Verwaltungsaufwand für die Institute verringert. Meist können Tagesgeldkonten aber bereits ab einem Euro eröffnet werden. weiterlesen »
mobileTAN (mTAN)
Zur Verbesserung der Sicherheit beim Onlinebanking haben viele Banken die mobileTAN (mTAN) eingeführt. Dabei wird für jede Transaktion eine neue TAN generiert und per SMS auf das Mobiltelefon des Bankkunden verschickt. weiterlesen »
Nichtveranlagungsbescheinigung (NV-Bescheinigung)
Mit einer Nichtveranlagungsbescheinigung (NV-Bescheinigung) können Geringverdiener wie Studenten oder Rentner von der Besteuerung ihrer Kapitalerträge befreit werden. Die NV-Bescheinigung muss beim Finanzamt beantragt und bei der Bank eingereicht werden. weiterlesen »
Nominalzins
Der Zinssatz, mit dem eine Kapitalanlage oder ein Kredit verzinst ist, wird als Nominalzins bezeichnet. Zum Vergleich von Anbietern ist er jedoch ungeeignet, da er noch keine Gebühren oder Zinseszinsen mit einrechnet. weiterlesen »
Onlinebanking
Beim Online Banking kann der Kunde seine Bankgeschäfte zu jeder Zeit über das Internet abwickeln. Somit ist er unabhängig von Banköffnungszeiten und kann von überall auf sein Konto zugreifen. weiterlesen »
Phishing
Unter Phishing versteht man eine Betrugsmethode, bei der sich unbefugte Zugang zu den sensiblen Kontodaten der Bankkunden verschaffen. Dies gelingt ihnen durch gefälschte E-Mails und Webseiten oder über Malware. weiterlesen »
Postident-Verfahren
Mit dem Postident-Verfahren können Banken einen Kunden eindeutig identifizieren, ohne mit ihm in persönlichen Kontakt zu treten. Die Verifizierung erfolgt durch die Vorlage eines Ausweises bei einem Mitarbeiter der Deutschen Post AG. weiterlesen »
Referenzkonto
Das Tagesgeldkonto verfügt über keine Zahlungsfunktion. Anleger benötigen deshalb immer ein Referenzkonto, um Einzahlungen oder Abbuchungen zu tätigen. Das Referenzkonto dient auch der Sicherheit der Einlagen. weiterlesen »
Rendite
Als Rendite bezeichnet man den jährlichen Gesamtbetrag einer Geldanlage. Die Rendite wird in Prozent angegeben und gilt als die wichtigste Richtgröße für Anleger bei der Auswahl einer Geldanlage. Dabei gilt der Grundsatz: Je höher die versprochene Rendite ist, desto risikoreicher ist die Geldanlage. Unterschieden wird bei der Rendite zwischen B rutto- und Nettorendite. Die Bruttorendite gibt den Ertrag ohne Berücksichtigung von Inflation und Steuern wider, während bei der Nettorendite diese Positionen bereits heraus gerechnet sind und sie demnach niedriger ausfällt. weiterlesen »
Solidaritätszuschlag
Der Solidaritätszuschlag beträgt 5,5 von derjenigen Steuer, die als Bemessungsgrundlage dient. Es handelt sich dabei um eine Ergänzungssteuer, die zusätzlich zur Kapitalertrags-, Körperschafts- und Einkommensteuer erhoben wird. weiterlesen »
Sparbuch
Das Sparbuch ist die beliebteste Anlageform der Deutschen, obwohl sie wesentlich schlechter verzinst ist als moderne Anlageprodukte wie Tagesgeld oder Festgeld. Beim Sparbuch handelt es sich um eine sehr sichere Form der Kapitalanlage. weiterlesen »
Sparerpauschbetrag
Der Sparerpauschbetrag beträgt 801 Euro für Alleinstehende und 1.602 Euro für Eheleute. Bis zu dieser Höhe müssen Kapitalerträge nicht versteuert werden. Um den Sparerpauschbetrag geltend zu machen muss der Bank ein Freistellungsauftrag für Kapitalerträge erteilt werden. weiterlesen »
Tagesgeld
Das Tagesgeld ist eine flexible und sichere Form der Geldanlage. Hier kann der Anleger jederzeit und in voller Höhe auf sein Kapital zugreifen, und erhält dennoch verhältnismäßig attraktive Zinsen. weiterlesen »
Tagesgeld Hopping
Beim Tagesgeldhopping entscheidet sich der Anleger immer für das Tagesgeldkonto, das ihm derzeit die beste Rendite bieten kann. Er profitiert dabei von Neukundenvorteilen, Sonderzinsen und Prämien. weiterlesen »
Tagesgeldbank
Bei der Tagesgeldbank können Anleger ihr Kapital in Form von Tagesgeld anlegen. Direktbanken bieten meist attraktivere Konditionen als Filialbanken, da sie kein teures Filialnetz unterhalten müssen. weiterlesen »
Tagesgeldkonto
Das Tagesgeldkonto dient der Einlage von Tagesgeld und besitzt keine Zahlungsfunktion. Anleger benötigen von daher immer ein Referenzkonto, von dem aus Einzahlungen und Abbuchungen vorgenommen werden können. weiterlesen »
Telefonbanking
Beim Telefonbanking können Kunden ihre Bankgeschäfte jederzeit flexibel über das Telefon abwickeln. Üblich ist das Telefonbanking beim Tagesgeld, Festgeld, Depot, Girokonto oder auch bei Wertpapiergeschäften. weiterlesen »
Transaktionsnummer (TAN)
Die Transaktionsnummer (TAN) trägt maßgeblich zur Sicherheit beim Onlinebanking bei. Es handelt sich hierbei um ein Einmalpasswort aus sechs Ziffern, welches für jede Transaktion benötigt wird. weiterlesen »
Variabler Zinssatz
Beim Tagesgeld ist der Zinssatz variabel. Das heißt die Bank kann den Zinssatz jederzeit an die aktuellen Kapitalmarktbedingungen anpassen. Dabei orientiert sie sich am Leitzins der Europäischen Zentralbank. weiterlesen »
Vorfälligkeitsentschädigung
Eine Vorfälligkeitsentschädigung verlangen die Banken immer dann, wenn der Kunde längerfristig angelegtes Kapital vor Ablauf der Anlagedauer abheben will. Da Tagesgeld keine feste Laufzeit hat gibt es hier auch keine derartigen Gebühren. weiterlesen »
Zentralbank
Die Zentralbank ist für die Geld- und Währungspolitik eines Landes oder eines Währungsraumes verantwortlich. Sie wird auch als Notenbank oder sogar als „Hüterin der Währung“ bezeichnet. weiterlesen »
Zinsen
Über die Dauer der Anlage hinweg können Banken mit den Einlagen ihrer Kunden auf dem Geldmarkt arbeiten. Im Gegenzug dafür bezahlen sie ihnen Zinsen. Beim Tagesgeld kann der Zinssatz von den Instituten jederzeit neu festgelegt werden. weiterlesen »
Zinseszinseffekt
Mit jeder Zinsausschüttung vermehrt sich das Kapital auf dem Tagesgeldkonto. Die erwirtschafteten Zinsen werden mitverzinst. Dies wird als Zinseszinseffekt bezeichnet. Je öfter die Bank Zinsen ausschüttet, desto besser die Rendite. weiterlesen »
Zinsgarantie
Um Neukunden zu gewinnen bieten einige Tagesgeldbanken eine Zinsgarantie. Dabei handelt es sich meist um einen Zeitraum von sechs Monaten oder länger, in dem die Zinsen auf das Tagesgeld nicht verändert werden dürfen. weiterlesen »
Zinsstaffelung
Bei einigen Banken werden die Zinsen auf das Tagesgeld gestaffelt. Der beworbene Zinssatz wird nur auf denjenigen Anlagebetrag bezahlt, der sich in dem vorgegebenen Rahmen befindet. weiterlesen »
Wenn Sie im Zugriff auf Ihr Geld flexibel sein möchten und eher kurzfristig
orientiert sind, ist ein Tagesgeldkonto genau richtig für Sie.
So können Sie bei spontanen Ausgaben täglich über Ihr Erspartes verfügen,
ohne bestimmte Laufzeiten oder Kündigungsfristen beachten zu müssen.
Die Verzinsung von Tagesgeld ist attraktiv. Daher eignet es ein Tagesgeldkonto
auch für Personen, die monatlich etwas ansparen, sich aber nicht
langfristig binden möchten.
Wie sicher ist mein Erspartes auf einem Tagesgeldkonto angelegt?
Wie sicher ist mein Erspartes auf einem Tagesgeldkonto angelegt?
Ihr Kapital zählt zu den Einlagen der Bank, bei der Sie das Tagesgeldkonto haben.
Tritt der äußerste Fall der Bankeninsolvenz ein, besteht eine gesetzliche Absicherung
dieser Einlagen (seit dem 1. Januar 2011 beträgt diese EU-weit mindestens 100.000 Euro pro Kunde).
Darüber hinaus sind Einlagen deutscher Banken über den Bundesverband deutscher Banken bzw.
den Bundesverband Öffentlicher Banken Deutschlands gesichert.
Hier liegt die Absicherung pro Kunde in der Regel im mehrstelligen Millionenbereich.
Sollten Sie Kunde eines ausländischen Kreditinstituts sein, beachten Sie,
dass hier ggf. nur die gesetzliche Absicherung gilt.
Brauche ich einen Freistellungsauftrag für das Tagesgeldkonto?
Brauche ich einen Freistellungsauftrag für das Tagesgeldkonto?
Erträge aus Tagesgeldanlagen sind einkommensteuerpflichtig. Mit einem Freistellungsauftrag
(max. 801 Euro pro Person) können Sie diese Steuerbelastung umgehen. Formulare hierfür gibt es oftmals
auf den Homepages der Banken. Beachten Sie: Der Freistellungsauftrag muss vorhanden sein, bevor
das erste Mal Zinsen ausgezahlt werden.
Welche Summe muss ich mindestens anlegen?
Welche Summe muss ich mindestens anlegen?
Hier sind die meisten Banken flexibel. So können Tagesgeldkonten teilweise
bereits ab einem Anlagebetrag von einem Euro eröffnet werden.
Diese Anlageform eignet sich daher auch für das monatliche Ansparen Ihres Kapitals.
Sollte Ihnen jedoch ein Angebot mit speziellen Konditionen vorliegen,
sind diese meist an bestimmte Voraussetzungen gekoppelt.
So werden diese bspw. erst gewährt, wenn Sie einen gewissen Mindestbetrag
von z.B. 2.500 Euro anlegen. Auch darf in diesem Zusammenhang häufig ein
bestimmter Höchstbetrag nicht überschritten werden.