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Tagesgeld Umfrage

Die Zinspolitik der EZB hat zu einem extrem niedrigen Zinsniveau geführt. Warum setzen Sie trotzdem auf Tagesgeld?

Tagesgeldzinsen vergleichen und sparen

Bei den Zinsen aufs Tagesgeld orientieren sich die Institute in der Regel am Leitzins der Europäischen Zentralbank (EZB). Wird dieser herabgesetzt, senken meist auch die Geschäftsbanken recht schnell ihre Tagesgeldzinsen. Hebt die EZB den Leitzins dagegen an, werden auch die Zinsen aufs Tagesgeld nach oben angepasst. Da sie bei der EZB nun höhere Zinsen bezahlen müssen, ist es für die Tagesgeldbanken in diesem Fall günstiger, sich frisches Kapital von den Anlegern zu beschaffen.

Allerdings ist der Leitzins nicht das einzige Kriterium für die Festlegung der Tagesgeldzinsen. Ausländische Direktbanken nutzen den deutschen Anlagemarkt beispielsweise oft als rentable Möglichkeit zur kurzfristigen Kapitalbeschaffung. Um in kurzer Zeit viele neue Kunden zu gewinnen, erhöhen sie ihre Zinssätze – woraufhin Konkurrenten häufig nachziehen. Oftmals hängt die Entwicklung der Zinsen aufs Tagesgeld auch vom Volumen ab, das die Geldhäuser generieren wollen, um ihre Jahres- oder Quartalzahlen zu erreichen. Zudem variieren die Tagesgeldzinsen häufig mit dem Kreditvolumen, das die Bank ihren Kunden im Gegenzug bewilligen möchte. Bei den Autobanken kann der Finanzierungsbedarf zusätzlich mit den Absatzzahlen schwanken.

Anleger, die sich für eine Tagesgeldbank entscheiden, sollten sich immer ein Bild über deren Zinsentwicklung machen. Im Tagesgeld Zinsvergleich finden Sparer bei den Produktdetails immer auch ein Diagramm, welches die Zinsentwicklung des jeweiligen Instituts in den letzten zwölf Monaten aufzeigt. Diese wird außerdem der Leitzinsentwicklung gegenübergestellt. Anleger können somit leicht erkennen, ob das Institut sich bei der Festlegung der Tagesgeldzinsen vorwiegend am Leitzins oder auch an anderen Faktoren orientiert.

Zinsentwicklung (12 Monate)
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EZB

Aktuelle Tagesgeldzinsen vom 01.09.2014

Tagesgeld Zinsen sind ständigen Schwankungen unterlegen. Zahlreiche Faktoren bestimmen die Höhe des aktuellen Zinssatzes bei Tagesgeldkonten. Vor allem die Vorgaben der Europäischen Zentralbank (EZB), die den Leitzins festlegen, haben Auswirkungen auf die Zinshöhe.

*annualisiert, Annahme: 15.000€ Anlagebetrag, 90 Tage Anlagedauer, Stand: 01.09.2014

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Flexibel und rentabel

Das Tagesgeldkonto ist die beste Wahl für Anleger, die jederzeit auf ihre Anlagen zugreifen aber diese dennoch nicht ungenutzt lassen möchten. Hier haben sie die Möglichkeit, flexibel über ihr Kapital zu verfügen und gleichzeitig attraktive Tagesgeldzinsen zu erwirtschaften. Während Festgeldzinsen im Laufe der Anlage unverändert bleiben, können Zinsen aufs Tagesgeld von den Banken täglich neu festgelegt werden. Einige Tagesgeldbanken bieten Neukunden bei der Kontoeröffnung allerdings auch eine Zinsgarantie über einen bestimmten Zeitraum an. In diesem Fall verpflichten sich die Institute dazu, die Tagesgeld Zinsen für sechs Monate oder auch länger nicht zu verändern.

Obwohl sich alle Banken bei der Festlegung ihrer Zinsen aufs Tagesgeld am Leitzins der Europäischen Zentralbank orientieren, variieren die Zinssätze der Institute oft stark. Im Tagesgeld Zinsvergleich wird deutlich, dass es in der Regel Direktbanken sind, die ihren Kunden höhere Tagesgeldzinsen anbieten. Das liegt daran, dass sie im Gegensatz zu Filialbanken hohe Kosten für Miete, Personal oder Verwaltung einsparen. Da es sich beim Tagesgeld jedoch um ein besonders unkompliziertes Finanzprodukt handelt, ist eine persönliche Beratung in der Filiale meist nicht nötig. Angesichts der höheren Zinsen aufs Tagesgeld lohnt sich eine Direktbank deshalb in jedem Fall.

Oftmals bieten ausländische Direktbanken einen besonders hohen Tagesgeldzins. Mit ihren Angeboten können die meisten deutschen Tagesgeldanbieter nur schwer mithalten. Alle Banken im Tagesgeld Vergleich gehören der EU-weiten, gesetzlichen Einlagensicherung an. Diese sichert Kundeneinlagen bis zu einer Höhe von 100.000 Euro pro Person im Falle einer Insolvenz an. Ein Tagesgeldkonto im europäischen Ausland ist für Anleger deshalb völlig unbedenklich.

Ein Tagesgeld Zinsvergleich lohnt sich

Bei der Wahl des Tagesgeldkontos sollten Anleger darauf achten, dass die Tagesgeldzinsen nach Möglichkeit über der aktuellen Inflationsrate liegen. Nur so ist garantiert, dass durch die Kapitalanlage ein realer Gewinn erzielt wird. Oftmals ist dies allerdings nicht möglich, da die aktuellen Zinsen aufs Tagesgeld aufgrund eines niedrigen Leitzinses oder einer hohen Inflation keine tatsächliche Rendite ermöglichen. In diesem Fall ist es trotzdem wichtig, das Angebot mit den höchsten Tagesgeld Zinsen auszuwählen – denn nur so können Sparer verhindern, dass ihre Einlagen schleichend an Wert verlieren.

Generell sollten die Tagesgeldzinsen jedoch nicht das einzige Kriterium bei der Wahl der Bank darstellen. So spielt beispielsweise auch die Häufigkeit der Zinsausschüttung eine Rolle. Einige Institute zahlen die Zinsen aufs Tagesgeld monatlich aus – andere dagegen alle drei Monate oder nur einmal im Jahr. Die erwirtschafteten Zinsen werden immer direkt zur Anlage hinzugefügt. Je häufiger also die Zinsausschüttung, desto mehr Kapital wird kontinuierlich mitverzinst. Man spricht hier vom so genannten Zinseszinseffekt, von dem Anleger bei jeder Zinszahlung profitieren. Um bei diesen Unterschieden nicht den Überblick zu verlieren, lohnt sich ein Tagesgeld Vergleich: Neben den Tagesgeld Zinsen werden hier auch weitere Konditionen der Anbieter gegenübergestellt.

Der unabhängige CHECK24 Tagesgeld Zinsvergleich zeigt nicht nur den Tagesgeldzins der verschiedenen Anbieter auf. Er errechnet auch die mögliche Rendite, die Sparer innerhalb des geplanten Anlagezeitraums mit dem gewünschten Sparbetrag erwirtschaften können. Die Rendite wird sowohl in Prozent als auch als Euro-Betrag angegeben. Sie setzt sich aus den Tagesgeldzinsen sowie aus Gutschriften, Zinseszinsen und gegebenenfalls weiteren Kosten zusammen. Im Tagesgeld Vergleich können Sparer das Vergleichsergebnis sowohl nach der Höhe der Zinsen aufs Tagesgeld als auch nach der Rendite sortieren – somit erhalten sie einen optimalen Überblick.

Augen auf bei besonders hohen Tagesgeldzinsen

Im Konkurrenzkampf der Tagesgeldbanken versuchen viele Institute Neukunden mit besonders attraktiven Tagesgeld Zinsen zu werben. Bei auffällig guten Angeboten sollten Sparer allerdings immer genau hinschauen, da es sich in einigen Fällen um so genannte Lockangebote handelt. Mit diesen verfolgen Tagesgeldbanken ausschließlich den Zweck der Kundenanwerbung. Auf lange Sicht sind die Angebote für Anleger allerdings oft weniger rentabel als ein auf den ersten Blick schlechter verzinstes Tagesgeldkonto. So werben viele Banken beispielsweise mit reinen Neukundenangeboten. Das bedeutet, dass sich die angepriesenen Zinsen aufs Tagesgeld nur auf die ersten Monate beziehen – danach fällt der Tagesgeldzins auf den variablen Bestandskundensatz zurück, der in der Regel deutlich niedriger liegt. Sparer, die sich derartige Angebote zu Nutze machen wollen, sollten ihre Ersparnisse nach Auslaufen des Neukundenvorteils auf ein Konto mit höheren Tagesgeldzinsen umschichten.

Auch bei einem gestaffelten Tagesgeldzins sollten sich Sparer genau über die Konditionen informieren. Einige Institute bieten zum Beispiel besonders hohe Zinsen aufs Tagesgeld und verlangen dafür einen Mindestanlagebetrag. Unter Umständen bezieht sich dieser hohe Zinssatz jedoch nur auf das Kapital, das den Mindestanlagebetrag übersteigt. Auf die restliche Anlage erhält der Sparer wesentlich niedrigere Tagesgeldzinsen. Andere Institute wiederum bezahlen den angepriesenen Zinssatz nur bis zu einem maximalen Anlagebetrag. Alles was darüber hinausgeht wird wesentlich schlechter verzinst. Einige Banken haben bei ihren Tagesgeld Zinsen auch mehrere Staffelschritte.

All diese Faktoren sollten Sparer bei der Wahl des Tagesgeldkontos beachten und abwägen. Wer weder Zeit noch Motivation für einen ständigen Anbieterwechsel aufbringt, sollte sich von Anfang an für ein verlässliches Angebot mit konstanten Zinsen aufs Tagesgeld für Neu- und Bestandskunden entscheiden. Im Tagesgeld Zinsvergleich können sich Anleger umfassend über sämtliche Konditionen der Banken informieren.

Zinsen aufs Tagesgeld müssen versteuert werden

Einkünfte aus Kapitalanlagen sind in Deutschland steuerpflichtig. Darunter fallen alle Zinsen, Beteiligungen und Dividenden – folglich auch die Tagesgeldzinsen. Sie werden mit der so genannten Abgeltungssteuer besteuert. Diese löst seit dem 1. Januar 2009 die Kapitalertragssteuer ab, um eine einheitliche Versteuerung in der Bundesrepublik zu gewährleisten. Die Abgeltungssteuer beträgt 26,38 Prozent und wird von der Bank direkt an das Finanzamt abgeführt. Sie setzt sich aus 25 Prozent eigentlicher Abgeltungssteuer und 5,5 Prozent Solidaritätszuschlag zusammen. Auch Kirchensteuer wird gegebenenfalls auf die Zinserträge erhoben.

Bis zu einem Sparerpauschbetrag von 801 Euro für Alleinstehende und 1.602 Euro für Verheiratete können Sparer durch einen Freistellungsauftrag für Kapitalerträge vom automatischen Steuerabzug befreit werden. Der Auftrag muss der Tagesgeldbank schriftlich erteilt werden. Sobald der Freistellungsauftrag bei der Bank eingeht, stellt diese die Abführung der Abgeltungssteuer ans Finanzamt ein – von den erwirtschafteten Tagesgeld Zinsen werden folglich keine Steuern mehr abgeführt. In der Regel muss der Freistellungsauftrag bis zum letzten Bankarbeitstag eines Jahres beim zuständigen Institut eingehen – bei einigen Geldhäusern gelten jedoch abweichende Fristen. Der Freibetrag kann auch auf verschiedene Tagesgeldkonten, Festgeldkonten oder andere Anlageformen aufgeteilt werden. Bei einem Wechsel der Tagesgeldbank sollten Anleger keinesfalls vergessen, den Freistellungsauftrag bei ihrem alten Institut zu kündigen.

Auch die so genannte Nichtveranlagungsbescheinigung (NV-Bescheinigung) befreit Sparer von der Abgeltungssteuer. Diese können Geringverdiener wie Studenten, Teilzeitbeschäftigte oder gegebenenfalls auch Rentner beim Finanzamt immer dann beantragen, wenn ihre jährlichen Tagesgeldzinsen und andere Zinserträge den Sparerpauschbetrag überschreiten, während ihr Einkommen gleichzeitig unter dem steuerfreien Grundfreibetrag (8.130 Euro pro Jahr, 2013 bzw. 8.354 Euro pro Jahr, 2014) liegt. Nach Einreichen der NV-Bescheinigung bei der Bank werden Kapitalerträge auch dann nicht mehr versteuert, wenn sie höher als der Sparerpauschbetrag liegen.