Was sind Grundpreis und Arbeitspreis bei Gas- und Stromtarifen? Wie hoch sind Arbeits- und Grundpreis in Deutschland? Woraus besteht der Strompreis und auf was sollte man bei Energietarifen achten? Energiepreise variieren oftmals von Region zu Region.
Der Grundpreis ist die Grundgebühr, der pro Monat für Ihren Strom- bzw. Gasanschluss berechnet wird. Er ist der verbrauchsunabhängige Anteil des Strompreises und besteht aus dem Bereitstellungs- und Verrechnungspreis. Die Grundgebühr hängt also vom Anbieter ab.
Er ist auch als Zählergebühr bekannt und ergibt zusammen mit dem Verbrauchspreis den gesamten Strompreis, den Verbraucher zahlen müssen. Bei einem Stromanbieterwechsel kann der Preis günstiger ausfallen, wenn die Grundgebühr niedriger ist.
Der Arbeitspreis ist der Preis für das verbrauchte Gas oder den verbrauchten Strom in Cent pro Kilowattstunde. Der Arbeitspreis wird auch als Verbrauchspreis bezeichnet. Der Arbeitspreis setzt sich aus
Lebt man alleine oder nutzt nur wenige elektronischen Geräte, sollten Sie sich für einen Tarif mit einem niedrigen Grundpreis entscheiden. Bei hohen Stromverbräuchen sollten Sie auf einen möglichst niedrigen Arbeitspreis achten. Beide Preise variieren oftmals von Region zu Region.
Und sollte man sich für einen Stromtarif ohne Grundpreis entscheiden? Das klingt zuerst nach einem sehr guten Deal. Zwar kann ein Stromwechsel ohne Grundgebühr durchaus Vorteile mit sich bringen, jedoch sollten die möglichen Nachteile nicht aus dem Blick geraten.
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Vorteile |
Nachteile |
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| Hoher Kostenpunkt entfällt | Mindestverbrauchswert vorgegeben |
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Volle Kostenkontrolle |
Nicht pauschal günstiger |
| Höhere Strompreise |
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Johanna Röttig CHECK24 Energieexpertin Letzte Änderung am 23.02.2024 |