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Sondertarife: Pakettarife, Kaution, Sonderabschlag

Der Wettbewerb auf dem Energiemarkt hat nicht nur für eine größere Vielfalt der Anbieter gesorgt, sondern auch neue Tarifvarianten hervorgebracht. Sogenannte Sondertarife können für Verbraucher eine interessante Alternative sein. Sie sind aber nicht für alle Kunden geeignet. Auf dieser Seite wollen wir Ihnen einen Überblick über derartige Angebote geben und Sie auf diese Weise bei der Wahl eines passenden und günstigen Angebots unterstützen.

Gas- oder Strompakete und andere Sondertarife können günstig sein - Verbraucher sollten aber die Details kennen.

Pakettarife:

Einige Versorger bieten Energiepakete in verschiedenen Größen an. Die vertraglich vereinbarte Energiemenge kann dann über die Vertragslaufzeit hinweg verbraucht werden. Umgerechnet auf die einzelne Kilowattstunde ist der Strom oder Gas in solchen Paketen meist verhältnismäßig günstig. Allerdings lohnen sich diese Verträge nur dann, wenn der tatsächliche Verbrauch mit der bestellten Menge übereinstimmt. Wird weniger verbraucht, verfallen die Restmengen am Ende des Jahres. Eine Rückzahlung gibt es nicht. Fällt der Energiebedarf dagegen höher aus, wird der Mehrverbrauch zu einem erhöhten Preis in Rechnung gestellt, der meist über den ortsüblichen Tarifen liegt. Pakettarife sind daher nur für Kunden mit einem stabilen, gut abschätzbaren Verbrauch interessant. Zudem müssen sie in der Regel für ein Jahr im Voraus bezahlt werden.

Kaution/Sonderabschlag:

Manche Tarife sehen einen Sonderabschlag vor, der noch vor Lieferbeginn zu zahlen ist. Am Ende des Vertragsverhältnisses wird dieser Betrag zurückerstattet. Das Prinzip ähnelt dem der Kaution, die Mieter einer Wohnung hinterlegen müssen. Allerdings wird der Sonderabschlag in der Regel nicht verzinst. Eine mögliche Bonitätsprüfung entfällt durch die Zahlung des Sonderabschlages. Sollte der Anbieter allerdings während der Vertragslaufzeit Insolvenz anmelden, ist das Geld für den Kunden meist verloren.
Tarife mit hohen Sonderabschlägen von über 200 Euro werden im Tarifrechner von CHECK24 nicht angezeigt.

Onlinetarife:

Immer mehr Versorger bieten Onlinetarife an. Wählt ein Kunde einen solchen Tarif, werden sämtliche Formalitäten nur noch elektronisch abgewickelt. Die meisten Versorger haben hierfür ein elektronisches Kundencenter auf ihrer Homepage eingerichtet, in dem der Kunde z.B. seinen Zählerstand mitteilen, Kundendaten ändern oder auch seine Abrechnung herunterladen kann. So kann die Energie zu einem günstigeren Tarif angeboten werden. Voraussetzung für den Abschluss eines derartigen Tarifes ist meist eine gültige E-Mail-Adresse.

Tarife mit Mehr-/Minderverbrauchsaufschlag:

Diese Tarife sind meist vergleichsweise günstig. Der versprochene Preis gilt allerdings nur, wenn der tatsächliche Verbrauch während der Laufzeit nicht allzu sehr vom beim Vertragsschluss angegebenen Energiebedarf abweicht. Dabei werden entweder feste Grenzwerte vorgegeben oder es werden prozentuale Abweichungen festgelegt, die nicht über- oder unterschritten werden sollen. Tritt dieser Fall ein, erhöht sich automatisch der Arbeitspreis, der pro Kilowattstunde bezahlt werden muss. Dadurch ist es möglich, dass die Rechnung trotz eines gesunkenen Verbrauchs steigt. Fällt der Energiebedarf höher aus, erhöht sich die Rechnung sogar überproportional. Ähnlich wie bei Pakettarifen sind derartige Angebote daher nur interessant, wenn der Verbrauch weitgehend stabil ist und gut eingeschätzt werden kann.


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mit 12.500 Stromtarifen.
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