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Girokonto: Verbraucherzentralen fordern mehr Transparenz bei Dispozinsen
| bme
Die Verbraucherzentralen fordern von Bundesverbraucherminister Heiko Maas (SPD), hinsichtlich der transparenteren Dispozins-Regelung keine Zugeständnisse an Banken zu machen. Das geht aus einem Bericht der Online-Ausgabe der Welt vom Freitag hervor. Noch im Mai will Maas einen Gesetzesentwurf ins Kabinett einbringen, um Bürger besser vor hohen Dispozinsen zu schützen. Eine Entscheidung darüber ist für den 27. Mai anberaumt.
Dispozinsen: Verbraucherschützer fordern von Bundesjustizminister Maas, keine Zugeständnisse an Banken zu machen.
Verbraucher sollen durch mehr Transparenz und eine Beratungspflicht der Banken besser vor hohen Zinsen für Dispositionskredite geschützt werden. Allerdings enthält der Gesetzesentwurf keine gesetzliche Deckelung der Dispozinsen, wie die Westdeutsche Allgemeine Zeitung berichtet. Dieser Zinsdeckel war von Verbraucherschützern im Vorfeld gefordert worden. „Das wäre konsequent, um das Marktversagen zu bekämpfen“, sagte etwa Klaus Müller, Chef des Bundesverbandes der Verbraucherzentralen (vzbv). Entscheidend sei, dass das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz nun nicht unter dem Branchendruck einknicke, so Müller weiter.
Statt einer Zinsdeckelung, sieht die neue Regelung eine bessere Information der Verbraucher vor. So sollen beispielswiese Banken dazu verpflichtet werden, die Dispozinsen auf ihrer Internetseite zu veröffentlichen. Verbraucher- und Vergleichsportale sollen dadurch einen Überblick über die verschiedenen Angebote erstellen können. Verbraucher können dann schnell und transparent vergleichen, welches Geldinstitut die besten Konditionen bietet. Sollten Bankkunden ihr Girokonto drei Monate lange überzogen haben, müssen Geldinstitute künftig zudem ein Beratungsgespräch anbieten. In diesem sollen dann alternative und günstigere Kreditmöglichkeiten besprochen werden. Auch wenn Verbraucher ihr Konto mit einem sehr hohen Betrag im Minus sind, müssen Banken über eine alternative Finanzierung informieren.
Verbraucher müssten wissen, dass in fast allen Fällen ein günstigerer Ratenkredit zu bekommen sei, wenn etwa eine Autoreparatur oder andere unerwartet hohe Ausgaben anstünden, so der Chef des Bundesverbandes der Verbraucherzentralen. Wie die Stiftung Warentest in einer Untersuchung im September 2014 herausfand, lag der durchschnittliche Dispozins im Jahr 2014 bei einer Höhe von 10,65 Prozent. Insgesamt wurden hierfür rund 1.500 deutsche Banken untersucht. Im Vergleich: Der durchschnittliche effektive Zinssatz bei Ratenkrediten lag im Jahr 2014 bei einer Höhe von 4,54 Prozent, wie das Vergleichsportal CHECK24 in einer Untersuchung herausfand. Datengrundlage der Studie waren alle im Jahr 2014 über CHECK24 vermittelten Kreditverträge.