Zahnzusatzversicherung Bleaching: Zuschuss für Zahnaufhellung

Zahnzusatzversicherung Bleaching Das Wichtigste zusammengefasst

  • Zahnbleaching ist die effizienteste Methode, um Verfärbungen der Zähne zu beseitigen. Durch chemische Prozesse werden die Zähne aufgehellt, wodurch sie weißer erscheinen.

  • Da viele Patienten gerne weißere Zähne hätten, bezuschussen manche Zahnzusatzversicherungen die Behandlung. Für einen langanhaltenden Effekt sollte die Behandlung alle 1-2 Jahre wiederholt werden.

  • Um Ihren Mundraum nicht zu beschädigen, sollten Sie Zahnbleaching immer von einem Zahnarzt begleiten lassen. Auf Hausmittel und „Do-It-Yourself-Methoden" sollten Sie möglichst verzichten.

Dirk Hilmer

Dieser Inhalt wird regelmäßig geprüft von:

Dirk Hilmer, CHECK24-Experte für Zahnzusatzversicherungen

1.

Diese Zahnzusatzversicherungen bezuschussen Bleaching

Normalerweise kommen Zahnversicherungen nicht für die Kosten von kosmetischen Behandlungen auf, da keine medizinische Notwendigkeit vorliegt. Viele Patienten wünschen sich aber weißere Zähne, weswegen manche Tarife Zuschüsse für Zahnbleaching bezahlen.

Anbieter

Tarife

Zuschuss für Bleaching

Regelmäßigkeit

Allianz

MeinZahnschutz 75, MeinZahnschutz 90, MeinZahnschutz 100, MeinZahnschutz 75 AR, MeinZahnschutz 90 AR, MeinZahnschutz 100 AR

bis zu 150 €

alle 2 Jahre

Arag

Dent100

bis zu 300 €

alle 2 Jahre

BarmeniaGothaer

MediZ Smile 75, MediZ Smile 85, Mehr Zahn 80 + Mehr Zahnvorsorge Bonus D, Mehr Zahn 90 + Mehr Zahnvorsorge Bonus D, Mehr Zahn 100 + Mehr Zahnvorsorge Bonus D

bis zu 200 €

alle 1-2 Jahre

BavariaDirekt

UKV ZahnPRIVAT 90, UKV ZahnPRIVAT 100

bis zu 200 €

alle 2 Jahre

Continentale

Exklusiv-Tarif CEZE

bis zu 250 €

jährlich

Deutsche Familienversicherung

ZahnSchutz Komfort 70, ZahnSchutz Premium 80, ZahnSchutz Premium 90, ZahnSchutz Exklusiv 100

bis zu 200 €

alle 3 Jahre

Die Bayerische

ZAHN Prestige

bis zu 200 €

jährlich

DKV

Z80+PLS, Z90+PLS, Z100+PLS

bis zu 250 €

alle 2 Jahre

Ergo

Dental-Vorsorge Premium, Dental-Schutz 75 + Dental-Vorsorge Premium, Dental-Schutz 90 + Dental-Vorsorge Premium, Dental-Schutz 100 + Dental-Vorsorge Premium

bis zu 250 €

alle 2 Jahre

Europa

E-ZI + E-ZB, E-ZP + E-ZB

bis zu 250 €

jährlich

HanseMerkur

EZP3

bis zu 200 €

alle 2 Jahre

LKH

ZU70+, ZU90+, ZU70+L, ZU90+L

bis zu 200 €

jährlich

Münchener Verein

ZahnGesund 100 (T579)

bis zu 200 €

alle 2 Jahre

Nürnberger Versicherung

Komfort 80 (Z80), Komfort 90 (Z90), Komfort 100 (Z100)

bis zu 200 €

alle 2 Jahre

Signal Iduna

ZahnEXKLUSIVpur, ZahnEXKLUSIV

bis zu 300 €

alle 2 Jahre

Diese Tarife aus dem CHECK24-Vergleich leisten für Bleaching. Stand: 02. März 2026.
2.

So funktioniert Zahnbleaching

Beim Bleaching werden die Zähne durch chemische Prozesse gebleicht, wodurch sie weißer erscheinen. Das Bleichmittel wird auf die Zähne aufgetragen und muss dort einwirken. Je nach Behandlungsmethode, dem aktuellen Zustand und dem gewünschten Ergebnis kann es sein, dass die Prozedur in den folgenden Tagen/Wochen wiederholt werden muss.

Anders als die professionelle Zahnreinigung, entfernt Bleaching nicht nur oberflächliche, sondern tiefliegende Verfärbungen. Das Ergebnis ist für die meisten Patienten zufriedenstellend, allerdings hält es nicht dauerhaft an. Da sich die Zähne mit der Zeit wieder verfärben, sollte das Bleaching spätestens nach 2 Jahren wiederholt werden. Durch eine gute Mundhygiene und den Verzicht auf manche Genussmittel können Sie die Verfärbungen möglichst gering halten.

Um die Zähne professionell zu bleichen gibt es drei Varianten. Das In-Office-Bleaching, das Home Bleaching und die Walking-Bleach-Technik. Wenn Sie ein Zahnbleaching wünschen, wird Sie Ihr Zahnarzt über die Möglichkeiten informieren und eine Behandlungsmethode empfehlen.


In-Office-Bleaching

Die Behandlung findet beim Zahnarzt statt und erzielt die besten Ergebnisse. Das Zahnfleisch wird bedeckt, sodass kein Kontakt zum Bleichmittel stattfindet. Für ein schnelleres Ergebnis können spezielle Lampen eingesetzt werden, die die chemischen Prozesse beschleunigen.

Für Patienten mit empfindlichen Zähnen kann die Konzentration des Bleichmittels allerdings zu hoch sein. Ist dies der Fall, wird Ihr Zahnarzt zum Home-Bleaching raten, da die Konzentration des Bleichmittels bei dieser Behandlung geringer ausfällt. Bei einer Zahnfleischentzündung oder undichten Füllungen ist von einem Zahnbleaching abzusehen, da das Bleichmittel zu Schäden führen kann.


Home-Bleaching

Das Home-Bleaching führen Sie zuhause selbst durch. Dafür wird zunächst eine passgenaue Schiene angefertigt, in die später das Bleichmittel gefüllt wird. Die Schiene müssen Sie etwa zwei bis sechs Wochen für mehrere Stunden am Tag tragen, um das gewünschte Ergebnis zu erreichen.


Walking-Bleach-Technik

Wenn Sie einen wurzelbehandelten Zahn aufhellen möchten, greift der Zahnarzt zur Walking-Bleach-Technik. Im Rahmen der Behandlung wird das Bleichmittel direkt in den Zahn gefüllt, der anschließend provisorisch verschlossen wird. Das Bleichmittel bleibt einige Tage im Zahn, bis das Ergebnis erreicht wurde. Anschließend entfernt der Zahnarzt das Bleichmittel wieder aus dem Zahn und verschließt ihn.

Gefahr bei eigenständiger Anwendung

Verzichten Sie auf eigenständige Behandlungen, wie White-Stripes, da diese das Zahnfleisch belasten und bei falscher Anwendung den Zahnschmelz dauerhaft schädigen können.

3.

Diese Mittel können Zahnverfärbungen verursachen

Mangelnde Mundhygiene ist der Hauptgrund, warum sich Zähne verfärben. Wird Plaque nicht regelmäßig entfernt, bildet sich Zahnstein, auf dem sich Verfärbungen besonders gut ablagern können.

Zudem können manche Lebensmittel und Medikamente Verfärbungen der Zähne begünstigen, beziehungsweise verursachen.

Dazu zählen unter anderem:

  • Tee
  • Kaffee
  • Rotwein
  • Zuckerhaltige Softdrinks
  • Säurehaltige Fruchtsäfte (z.B. Orangensaft, Tomatensaft)
  • Balsamico-Essig
  • Curry
  • Nikotin in Tabakrauch
  • Eisen als Nahrungsergänzungsmittel
  • Manche Formen von Antibiotika
4.

Die Kosten eines professionellen Zahnbleachings

Die gesetzliche Krankenversicherung bezuschusst ein Zahnbleaching normalerweise nicht, da es sich dabei um eine kosmetische Behandlung handelt. Wenn ein Patient nachweisen kann, dass die Verfärbung seiner Frontzähne zu psychischen Problemen führt, übernimmt die gesetzliche Krankenversicherung in Ausnahmefällen einen Teil der Kosten.

Die Kosten für ein professionelles Zahnbleaching richten sich danach, welche Behandlungsmethode gewählt wird und wie lange es dauert, bis das gewünschte Ergebnis erreicht wurde. Je heller Ihre Zähne werden sollen, desto länger dauert die Behandlung. Vor einem Zahnbleaching sollten Sie eine professionelle Zahnreinigung durchführen lassen, um oberflächliche Verfärbungen zu entfernen und das ungehinderte Einwirken des Bleichmittels zu ermöglichen.


Behandlungsart

Kosten

Professionelle Zahnreinigung (sollte vor einem Bleaching immer durchgeführt werden)

bis 150 €

In-Office-Bleaching

20 bis 70 € pro Zahn

Home-Bleaching (Schiene)

200 bis 400 €

Home-Bleaching (Bleichmittel)

30 bis 50 €

Walking-Bleach-Technik

70 bis 100 € pro Zahn

Kosten verschiedener Bleaching-Methoden. Können je nach Zahnarzt und gewünschtem Ergebnis abweichen.

Wenn Sie sich für ein Home-Bleaching entscheiden, benötigen Sie für eine Folgebehandlung in der Regel keine neue Schiene. Die Kosten für diese fallen in der Regel nur für die erste Behandlung an. Sofern die Schiene aus der früheren Behandlung noch benutzt werden kann, fallen nur Kosten für das Bleichmittel an.

Häufige Fragen

  • Welche Bleaching-Methode ist die beste?

    Abhängig davon, in welchem Zustand sich Ihre Zähne befinden und wie stark das Ergebnis ausfallen soll, eignen sich andere Behandlungen. Wenn Sie gesunde Zähne haben und ein möglichst schnelles Ergebnis wünschen, ist die In-Office-Behandlung die passende. Je nachdem wie viele Zähne Sie aufhellen möchten, kann es jedoch sein, dass Sie trotz einer Zahnzusatzversicherung mit Zuschuss für Bleaching noch mehrere Hundert Euro bezahlen müssen.

    Bis das Home-Bleaching seine Wirkung zeigt, dauert es zwar etwas länger, allerdings eignet sich die Methode auch bei empfindlichen Zähnen. Außerdem werden die Behandlungskosten manchmal komplett von den Zuschüssen der Versicherung gedeckt, da Sie nicht für jede Behandlung eine neue Schiene benötigen.

    Grundsätzlich sollten Sie ein Zahnbleaching immer von einem Zahnarzt begleiten lassen und auf Hausmittel verzichten, um dauerhafte Schäden zu vermeiden.

  • Ist Bleaching schlecht für die Zähne?

    Für gesunde Zähne stellt ein Bleaching keine große Belastung dar. Allerdings sollte die Behandlung in kurzer Zeit nicht zu oft wiederholt werden. Wenn die Zähne Schäden aufweisen, kann das Bleichmittel den Nerv reizen und Schmerzen verursachen. Zur Ermittlung Ihres Zahnstatus und der Eignung Ihrer Zähne für ein Bleaching sollten Sie auf Ihren Zahnarzt vertrauen.

  • Sind Hausmittel eine Alternative zum professionellen Bleaching?

    Hausmittel wie White-Stripes oder Zahnpasten mit Schmirgeleffekt können den Zahnschmelz angreifen und die Zähne schmerzempfindlich machen. Unbeaufsichtigt können Hausmittel zu bleibenden Schäden an den Zähnen führen. Wenn Sie weißere Zähne möchten, ist die Behandlung beim Zahnarzt die sicherste Methode.

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Dirk Hilmer
Dirk Hilmer, CHECK24-Experte für Zahnzusatzversicherungen
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