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Negativ verzinstes Tagesgeld Stadtsparkasse München schließt Strafzinsen für Privatkunden nicht aus
| lsc
Dass private Sparer künftig Zinsen dafür zahlen müssen, wenn sie ihr Geld bei der Stadtsparkasse München anlegen, ist laut Aussage des Instituts nicht auszuschließen. Wann es soweit sein könnte.
Die Stadtsparkasse München könnte Tagesgeldkonten privater Kunden künftig negativ verzinsen.
Details zur Ausgestaltung des negativen Einlagenzinses – zum Beispiel die Zinshöhe – beziehungsweise ein konkretes Datum, ab wann ein solcher Strafzins auf Tagesgeldkonten eingeführt werden könnte, gebe es noch nicht. Es sei aber wahrscheinlich, dass der Minuszins nur „sehr vermögende Kunden betreffen würde“, sagte ein Sprecher der Stadtsparkasse laut Angabe der Süddeutschen Zeitung. Damit stellt er in Aussicht, dass die Bank Privatkunden erst ab einer gewissen Anlagesumme negative Zinsen berechnen würde. Für Geschäftskunden der Stadtsparkasse München liegt dieser Freibetrag bei 250.000 Euro. Wer mehr Guthaben anhäuft, muss dafür ab April einen Zinssatz von -0,40 Prozent p. a. bezahlen. Denselben Zinssatz also, der fällig wird, wenn Banken überschüssiges Geld über Nacht bei der Europäischen Zentralbank (EZB) parken. Zehn Millionen Euro kosteten diese Zinszahlungen die Stadtsparkasse München im letzten Jahr.
Wann kommt der Strafzins?
Den Zeitpunkt der Einführung macht Ralf Fleischer, Vorstandsvorsitzender der Stadtsparkasse München, von anderen Banken abhängig. „Sobald der erste große Marktteilnehmer Negativzinsen für Privatkunden erhebt, werden auch wir gezwungen sein, nachzuziehen“. Geschieht das nicht, wäre zu befürchten, dass Sparer auf der Suche nach einer Bank ohne Strafzinsen vermehrt auf Tagesgeld oder andere Sparprodukte der Stadtsparkasse München setzen. Mehr Einlagen würden jedoch auch die Zinszahlungen an die EZB erhöhen. Dass es gesteigerte Kosten allerdings zu vermeiden gilt, zeigt ein Blick in die Zukunft: Fleischer zufolge verdient die Stadtsparkasse München ab 2018 kein Geld mehr – vorausgesetzt die Niedrigzinsphase hält an.
Diese Banken verlangen bereits Strafzinsen von Privatkunden
Bislang verzinst noch kein großes Kreditinstitut Tagesgeldkonten von Privatkunden negativ. Bekannt ist allerdings, dass die Hamburger Volksbank plant ab 1. Februar, Guthaben von Privatkunden ab einer halben Million Euro mit -0,20 Prozent p. a. zu verzinsen. Zu den drei Regionalbanken, die bereits Strafzinsen von Privatkunden erheben, zählen die Raiffeisenbank Gmund am Tegernsee, die Volksbank Stendal und die Skatbank. Eine Erwähnung wert ist auch die Volks- und Raiffeisenbank Niederschlesien, weil sie je nach Einlagenhöhe eine Kontoführungsgebühr von fünf bis 50 Euro verlangt. Im Tagesgeldbereich ist ein solches Entgelt ist höchst ungewöhnlich.