Diese Cookies und andere Informationen sind für die Funktion unserer Services unbedingt erforderlich. Sie garantieren, dass unser Service sicher und so wie von Ihnen gewünscht funktioniert. Daher kann man sie nicht deaktivieren.
Zur Cookierichtlinie
CHECK24-Interview mit Bankenverband: "Negativzinsen für Privatanleger unwahrscheinlich"
| bme

Interview mit dem Bundesverband deutscher Banken: Privatanleger müssen keine Negativzinsen befürchten.
Der hohe Wettbewerb der Banken um Privatanleger wird deutsche Sparer nach Ansicht des Bundesverbands der Banken auch in Zukunft von Negativzinsen bewahren. Das geht aus einem Interview von CHECK24 mit Tanja Beller, einer Pressesprecherin des Bundesverbands der Banken (BdB) hervor. Es sei jedoch nicht auszuschließen, dass weitere Banken institutionellen Anlegern oder Firmenkunden künftig negative Zinsen berechnen, sagte Beller.
Grund hierfür seien die Strafzinsen, die Banken selbst auferlegt werden, wenn sie das Geld bei der Europäischen Zentralbank (EZB) anlegen. Da viele Kreditinstitute derzeit einen Liquiditätsüberschuss aufweisen bleibe ihnen oftmals jedoch keine andere Wahl. Selbst, wenn die Banken Kredite vergeben wollten, fänden sie derzeit keine Abnehmer. Letztlich bleibe das Erheben von negativen Sparzinsen jedoch immer eine geschäftspolitische Entscheidung jedes einzelnen Institutes.
Beller räumte im Interview einerseits Verständnis dafür ein, dass die Medien Niedrig- und Negativzinsen vermehrt thematisieren. Diese Thematik betreffe grundsätzlich jeden - egal ob als Sparer, Steuerzahler, Unternehmen oder Bank. Deshalb sei es grundsätzlich richtig, sich ausführlich mit dem Thema zu beschäftigen. Panikmache sei jedoch ein schlechter Ratgeber, so Beller weiter.
Als risikofreie Geldanlageform, auf die zudem flexibel und kurzfristig zugegriffen werden kann, empfiehlt der Bankenverband ein Tagesgeldkonto. Bei Festgeldkonten seien derzeit längere Laufzeiten derzeit kaum profitabler als kürzere.
Beller räumte im Interview einerseits Verständnis dafür ein, dass die Medien Niedrig- und Negativzinsen vermehrt thematisieren. Diese Thematik betreffe grundsätzlich jeden - egal ob als Sparer, Steuerzahler, Unternehmen oder Bank. Deshalb sei es grundsätzlich richtig, sich ausführlich mit dem Thema zu beschäftigen. Panikmache sei jedoch ein schlechter Ratgeber, so Beller weiter.
Als risikofreie Geldanlageform, auf die zudem flexibel und kurzfristig zugegriffen werden kann, empfiehlt der Bankenverband ein Tagesgeldkonto. Bei Festgeldkonten seien derzeit längere Laufzeiten derzeit kaum profitabler als kürzere.
Weitere Nachrichten über Konto-Kredit
- 10.09.2024
Konto statt Bares: Das müssen Sie beachten, wenn Sie Ihrem Kind ein Tagesgeldkonto schenken
Konto statt Bares: Sie wollen Ihrem Kind ein Tagesgeldkonto statt Bargeld schenken? Es gibt mehrere Wege, es zu eröffnen. Außerdem müssen Sie einiges beachten. » mehr
- 06.09.2024
Besteuerung von Zinsen in Europa: So versteuern Sie im Ausland angelegtes Tages- und Festgeld
Wer Tagesgeld oder Festgeld im Ausland anlegt, erhält häufig höhere Zinsen. Wie die Besteuerung bei solchen Anlagen funktioniert, lesen Sie hier. » mehr
- 29.08.2024
Sicher investieren: Wie die Einlagensicherung die Spareinlagen von Anlegern in Deutschland schützt
Wie die Einlagensicherung in Deutschland und Europa funktioniert, wann sie greift und bis wann geschädigte Anleger im Fall einer Banken-Pleite ihr Geld zurückbekommen, erklären wir hier. » mehr