Neues Gesetz in Russland würde Visa und Mastercard Milliarden kosten
| bme

Russland: Eine Gesetzesänderung stellt die Kreditkartengesellschaften Visa und Mastercard vor Probleme.
Am russischen Markt erzielt Visa etwa drei bis vier Prozent und Mastercard etwa zwei Prozent seines globalen Umsatzes. Laut Morgan Stanley könnten es beide Konzerne daher verkraften, wenn diese Einnahmequelle wegfallen würde. Vielmehr wäre es für Russland problematisch, würden die beiden Kreditkarten-Riesen dem Land den Rücken kehren: Über 90 Prozent des russischen Zahlungsverkehrs werde derzeit mit Visa- und Mastercard-Karten abgewickelt. Zwar will Russland ein eigenes Zahlungssystem einführen, dieses wird jedoch erst nach Inkrafttreten des neuen Gesetzes fertiggestellt.
Mastercard plant jedoch offenbar nicht, den russischen Markt sofort zu verlassen. In einer Mitteilung heißt es, das Unternehmen sei mehr als 20 Jahre in Russland tätig und werde das Gesetz genau studieren. Zudem wolle man eng mit staatlichen Stellen und Finanzinstituten zusammenzuarbeiten.
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