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Studie: Mehrheit der Deutschen hat gutes Finanzwissen
| asz

Kein Buch mit sieben Siegeln: Deutsche punkten in der globalen Studie mit gutem Finanzwissen
Laut einer aktuellen Befragung der Ratingagentur Standard & Poor‘s haben die Deutschen sehr gute Finanzkenntnisse – insgesamt konnten 66 Prozent der Bundesbürger in der repräsentativen Studie drei von vier gestellten Fragen zu den Bereichen Risikostreuung, Inflation, Zinsen und Zinseszinsen korrekt beantworten. Damit belegen die Deutschen im weltweiten Ranking immerhin den achten Platz.
Besonders gut schnitten deutsche Verbraucher im Rahmen des Tests im Bereich Risikostreuung ab: 74 Prozent der Befragten beantworteten drei von vier Fragen dieses Bereiches korrekt. Auch in den Bereichen Zins und Zinseszins konnten die Deutschen punkten und beantworteten zu diesen Themen drei von vier Fragen je zu 66 beziehungsweise 64 Prozent korrekt. Schlusslicht war das Themengebiet Inflation: Hier konnten noch 62 Prozent der Verbraucher dreiviertel der Fragen korrekt beantworten.
Obwohl die gestellten Fragen laut Einschätzung der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ) lediglich Grundkenntnisse der Prozentrechnung und gesunden Menschenverstand voraussetzten, bestand nur jeder Dritte der Umfrageteilnehmer weltweit den Test und kann sich demnach als „finanziell alphabetisiert“ bezeichnen. Grundsätzlich belegten sogenannte entwickelte Länder im weltweiten Ranking bessere Plätze: Die ersten Ränge gingen hierbei an Norwegen, Dänemark und Schweden. Mit jeweils nur 13 beziehungsweise 14 Prozent der Umfrageteilnehmer, die insgesamt dreiviertel der gestellten Fragen korrekt beantworten konnten, bildeten der Jemen, Albanien und Afghanistan die internationalen Schlusslichter der Studie.
Darüber hinaus kamen die Experten von Standard & Poor’s zu der Erkenntnis, dass Nutzer von Finanzprodukten grundsätzlich gebildetere Menschen sind, jedoch Wissenslücken in grundlegenden Finanzfragen haben. Zur Gruppe der Verbraucher mit Finanzprodukten werden laut der Erhebung bereits Verbraucher gezählt, die lediglich über ein Girokonto verfügen oder einen mobilen Bezahldienst nutzen. Aufgrund der Lücken beim Finanzwissen forderte der österreichische Finanzexperte Rainer Bartusch vom Verband Financial Planners kürzlich, entsprechende Schwerpunkte in Schulbücher und Lehrpläne aufzunehmen um bereits junge Verbraucher mit den Themen vertraut zu machen.
Für die aktuelle Studie wurden im Auftrag der Weltbank, der George Washington University und dem Meinungsforschungsinstitut Gallup 150.000 Verbraucher in weltweit 144 Staaten zu ihrem Wissen zum Thema Finanzen befragt. Neben den Beobachtungen zur finanziellen Alphabetisierung der Menschen lieferte die Studie zudem grundlegende Erkenntnisse zur weltweiten Nutzung verschiedener Finanzprodukte: Obwohl 57 Prozent der Befragten weltweit angaben, regelmäßig zu sparen, gab nur die Hälfte an, über ein Sparkonto bei einer Bank zu verfügen.
Obwohl die gestellten Fragen laut Einschätzung der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ) lediglich Grundkenntnisse der Prozentrechnung und gesunden Menschenverstand voraussetzten, bestand nur jeder Dritte der Umfrageteilnehmer weltweit den Test und kann sich demnach als „finanziell alphabetisiert“ bezeichnen. Grundsätzlich belegten sogenannte entwickelte Länder im weltweiten Ranking bessere Plätze: Die ersten Ränge gingen hierbei an Norwegen, Dänemark und Schweden. Mit jeweils nur 13 beziehungsweise 14 Prozent der Umfrageteilnehmer, die insgesamt dreiviertel der gestellten Fragen korrekt beantworten konnten, bildeten der Jemen, Albanien und Afghanistan die internationalen Schlusslichter der Studie.
Finanzwissen weltweit: Über Inflation wissen die Menschen am meisten
Laut der Studie beantworteten weltweit die meisten Menschen Fragen zum Thema Inflation korrekt – just das Themengebiet, das in Deutschland am schlechtesten abschnitt. Da inflationsbezogene Fragen auch in ärmeren Ländern korrekt beatwortet wurden, schließt die FAZ, dass das Wissen der Verbraucher dann groß ist, wenn sie regelmäßig im Alltag mit einem bestimmten Finanzthema konfrontiert werden: So schnitt Bhutan, das im Januar 2014 eine Inflationsrate von 11,31 verzeichnete, in dieser Kategorie weltweit am besten ab.Darüber hinaus kamen die Experten von Standard & Poor’s zu der Erkenntnis, dass Nutzer von Finanzprodukten grundsätzlich gebildetere Menschen sind, jedoch Wissenslücken in grundlegenden Finanzfragen haben. Zur Gruppe der Verbraucher mit Finanzprodukten werden laut der Erhebung bereits Verbraucher gezählt, die lediglich über ein Girokonto verfügen oder einen mobilen Bezahldienst nutzen. Aufgrund der Lücken beim Finanzwissen forderte der österreichische Finanzexperte Rainer Bartusch vom Verband Financial Planners kürzlich, entsprechende Schwerpunkte in Schulbücher und Lehrpläne aufzunehmen um bereits junge Verbraucher mit den Themen vertraut zu machen.
Für die aktuelle Studie wurden im Auftrag der Weltbank, der George Washington University und dem Meinungsforschungsinstitut Gallup 150.000 Verbraucher in weltweit 144 Staaten zu ihrem Wissen zum Thema Finanzen befragt. Neben den Beobachtungen zur finanziellen Alphabetisierung der Menschen lieferte die Studie zudem grundlegende Erkenntnisse zur weltweiten Nutzung verschiedener Finanzprodukte: Obwohl 57 Prozent der Befragten weltweit angaben, regelmäßig zu sparen, gab nur die Hälfte an, über ein Sparkonto bei einer Bank zu verfügen.
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